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Mensch hält eine Karte mit einem weißen Fragezeichen vors Gesicht.

Die Weltwirtschaft steht Kopf und die Insolvenz-Antragsstellungen häufen sich. Dies stiftet viel Unsicherheit in der Wirtschaft. Doch den richtigen Zeitpunkt, sich in Form von Beratung oder Finanzierung unterstützen zu lassen, verpassen leider einige Existenzgründer und Unternehmer. Die wichtigsten Eckpunkte, wann und wie man als Unternehmer handeln kann, sind in diesem Artikel zusammengefasst.

Ab wann ist ein Unternehmen in Schwierigkeiten?

Ein Unternehmen ist grundsätzlich dann in Schwierigkeiten, wenn auf einer oder mehreren Ebenen der Betrieb grundlegend gestört ist. Des Weiteren bedürfen diese Unternehmen einer intensiven externen Hilfestellung, um ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen.

Auf Gesetzgeberebene wird die Definition für die Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten (2014/249/01) für ein Unternehmen in Schwierigkeiten wie folgt zusammengefasst (anhängig von Rechtsform):

„Bei Gesellschaften mit beschränkter Haftung (AG, KAaA, GmbH) muss mindestens die Hälfte des eingezahlten Stammkapitals aufgrund aufgelaufener Verluste verlorengegangen sein.“

Wichtig: wenn sich nach Abzug der aufgelaufenen Verluste von den Rücklagen ein negativer kumulativer Betrag ergibt, der mehr als der Hälfte des gezeichneten Stammkapitals entspricht, dann gilt das Unternehmen in Schwierigkeiten.

„Im Falle von Gesellschaften, bei denen zumindest einige Gesellschafter unbeschränkt für die Schulden der Gesellschaften haften (oHG, KG), müssen mehr als die Hälfte der in den Geschäftsbüchern ausgewiesenen Eigenmittel in Folge aufgelaufener Verluste verloren gegangen sein. Hier werden auch die Einzelunternehmen sowie die Freiberufler eingeordnet.“

Die Summe der Schwierigkeiten in einem Unternehmen mündet oft in der wirtschaftlichen Schieflage des Betriebs. Diese Schieflage wiederum zwingt die Unternehmen zum Handeln. Es gibt dabei viele Ebenen, an denen justiert werden kann, damit die Wirtschaftlichkeit eines Betriebs wieder hergestellt wird.

Um herauszufinden welche Probleme in einem Unternehmen vorherrschen, muss eine eingehende Status-quo-Analyse durchgeführt werden. Wenn die finanziellen Mittel es ermöglichen, ist es immer ratsam, diese Analyse von einem fachkundigen Berater ausführen zu lassen. Gerade in Situationen, wo nur noch wenige finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, sollte keine Zeit verschwendet werden. Wenn zu diesem Zeitpunkt falsche Maßnahmen zur Wiederherstellung der Wirtschaftlichkeit ergriffen werden, kostet dies wichtige Zeit und somit Geld.

Gründe für Schwierigkeiten in einem Unternehmen

Um möglichst früh herauszufinden, warum das eigene Unternehmen in eine wirtschaftliche Schieflage geraten ist, sollten die zuvor bereits erwähnten verschiedenen Ebenen der möglichen Störquellen des Betriebs betrachtet werden. Wenn ein Unternehmer systematisch alle Ebenen des Unternehmens beleuchtet, können bereits die ersten Probleme identifiziert werden. Diese Voranalyse kann dem Unternehmer helfen, sich fachgerechte Beratung zu suchen.

Grundsätzlich sollen auch Unternehmer, die keine wirtschaftliche Schieflage ihres Unternehmens zum Beispiel durch einen Liquiditätsengpass vermuten, regelmäßig bestimmte Ebenen analysieren. Dies garantiert maximale Übersicht über die Geschäftsprozesse und hilft Optimierungen des Betriebs vorzunehmen. Folgend wurden die Faktoren, die zu einer Schieflage des Unternehmens führen können zusammengefasst:

Zu wenig Umsatz

Der offensichtlichste Faktor für Schwierigkeiten in einem Unternehmen ist, dass die Umsätze ausbleiben oder deutlich unter der Erwartung liegen. Wenn zu wenig Geld auf dem Geschäftskonto landet, fällt dies schnell auf. Doch welche Gründe liegen den Umsatzeinbußen zu Grunde?

  • Marketing und Werbung: Der erste Eindruck, den der Kunde vom Unternehmen erfährt, ist grundlegend für die weitere Beziehung mit dem Kunden. Daher sollte im Rahmen der Marketingstrategie geprüft werden, ob der physische und digitale Auftritt des Betriebs auf dem bestmöglichen Stand ist.

Hier ist es beispielsweise hilfreich, außenstehende Personen zu bitten, den Web-Auftritt des Unternehmens zu bewerten. Besonderer Fokus sollte hier auf der Verständlichkeit der gebotenen Information bezüglich des Produktes und des allgemeinen Eindrucks (Professionalität und (Un-)Seriosität) liegen. Wenn das Geschäftsmodell andere Werbeformen, wie zum Beispiel Printmedien nutzt, kann überlegt werden, ob neue Werbe- und Marketingkanäle erschlossen werden können.

  • Exkurs “Call-2-Action”: Dies ist eines der wichtigsten Elemente bei dem Webauftritt eines Unternehmens. “Call2Action” bedeutet, dass der potentielle Kunde auf der Website zu einer bestimmten Aktion animiert wird.

Besonders wirksam sind “Call2Action-Buttons”, die den Kunden durch die Website bis zur gewünschten Aktion (meist den Verkauf des Produkts) leiten. Um diesen Vorgang gezielt zu optimieren, kann als Kontroll-Metrik beispielsweise die Anmeldequote oder die Kontaktquote des Newsletter- und Kontaktformulars dienen.

Weiterführend wird die Website mit A/B-Tests oder multivariaten Tests, die per Zufall Nutzer auf die unterschiedlichen Versionen der Website leiten, ausgestattet. In dieser Optimierungsphase werden die verschiedenen Versionen, die sich in Schrift, Farben und/oder Inhaltlich unterscheiden, gegeneinander getestet.

Passende Fachberatung: Unternehmensberatung, Marketing-Agenturen und Freelancer

  • Vertrieb: Ist ein Kunde nun grundsätzlich am Produkt interessiert, springt aber kurz vor Abschluss des Geschäfts ab, dann kann davon ausgegangen werden, dass es einen Störfaktor im Vertrieb gibt. Es lohnt sich, die gesamte Vertriebskette zu durchleuchten. Gibt es Optimierungspotential?

Passende Fachberatung: Unternehmensberatung

  • Produkt: Sollten weder Werbe-, noch Vertriebsbemühungen den Umsatz steigern, kann es sein, dass das Produkt oder die Dienstleistung nicht vom Kunden angenommen wird. Um herauszufinden, ob die ausbleibenden Umsätze dem mangelnden Interesse der Kunden geschuldet sind, gilt es, dies zu hinterfragen. Hier ist es ratsam, eine repräsentative Gruppe an potentiellen Kunden in Form eines persönlichen oder digitalen Interviews zu befragen. Diese Interviews dienen dazu, den Kunden besser zu verstehen und auszumachen, warum das angebotene Produkt der Zielgruppe nicht zusagt. Es lohnt sich, unvoreingenommen in die Befragungen zu starten und stets offen für Änderungswünsche und Anregungen zur Produktoptimierung zu sein. Dazu können kostenpflichtige Dienste von Marktforschungsunternehmen Impulse zur Produktoptimierung geben. Das Wichtigste ist hier, dass der Kundennutzen, welcher in der Regel aus einer Problemstellung für den Kunden entspringt, erkannt und klar kommuniziert wird.

Passende Fachberatung: Unternehmensberatung, Marktforschungsinstitute

Zu hohe Kosten

Eine weitere Ebene, weshalb ein Unternehmen in Schwierigkeiten geraten kann, ist, dass zu hohe Kosten die Liquidität negativ beeinflussen. Oft können einige Kosten im Betrieb signifikant gesenkt werden.

  • Wareneinsatz: Sofern das Produkt oder die Dienstleistung direkte Kosten durch den Einkauf von Rohstoffen oder die Nutzung von fertigen Endprodukten verursacht, kann analysiert werden, ob nicht über einen Lieferantenwechsel oder Anpassung der Auswahl an Rochstoffen/Produkten Einsparungen möglich sind.

Passende Fachberatung: Unternehmensberatung

  • Fixkosten: Dieser Posten sollte besonders gründlich betrachtet werden, da oft die Summe an betrieblichen Fixkosten einen Betrieb misswirtschaften lässt. Die Fixkosten erstrecken sich von Personalkosten, über Wartungsverträge, bis hin zu Mietkosten. Jeder Posten sollte eingehend auf Einsparungspotential analysiert werden.

Passende Fachberatung: Unternehmensberatung

Beratung kommt vor Finanzierung

Sofern ein Unternehmen in Schwierigkeiten geraten ist, lässt sich der Schaden oft nur durch eine Fremdfinanzierung abfedern. Die meisten Maßnahmen zum Beseitigen von Störquellen brauchen eine gewisse Zeit, um Wirksamkeit zu zeigen. Gerade für diese “Überbrückungszeiten” lohnt es sich, über eine externe Finanzierung des Unternehmens nachzudenken. Doch sind diese Finanzierungsgeber daran interessiert, dass der Antragstellende alle Maßnahmen ergriffen hat, um die Unternehmung wirtschaftlicher zu gestalten. Dies soll bedeuten, dass die Antragsunterlagen eine klare Risikoanalyse und einen Maßnahmenkatalog sowie einen bankfähigen Businessplan und eine Finanzplanung beinhalten müssen. Um hier die Chancen auf Finanzierung zu steigern, sollte spätestens zu diesem Zeitpunkt Unternehmensberatung für die Erstellung oder finale Sichtung der Finanzierungsunterlagen beauftragt werden. Für “Unternehmen in Schwierigkeiten” werden vom Staat bis zu 90 % der Kosten für eine Unternehmens-/Existenzgründungsberatung gefördert (Service-Tipp: Fördercheck machen und Berater finden).

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