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Kaffee-Verpackung

Möchte man sich als Franchisenehmer selbstständig machen, denken die meisten zu Recht an eine Unternehmensneugründung. Die neue Eröffnung einer Backfiliale, die neue Eröffnung eines Fast Food-Restaurants oder die Eröffnung des neuen Standorts der angesagten Fitnesskette: Nur wenige denken daran, dass man auch im Rahmen eines Franchisesystems eine Unternehmensnachfolge bzw. eine Firmenübernahme antreten kann.

Ebenso wie bei der unabhängigen Existenzgründung treten bei Franchisenehmern Gründe für eine Geschäftsaufgabe auf: Alter, gesundheitliche Probleme oder sich ändernde Lebensumstände führen dazu, dass die Filiale geschlossen oder veräußert werden muss. Und genau hier können angehende Gründer die Chance der Übernahme ergreifen und sich selbstständig machen – wenn auch unter bestimmten Voraussetzungen.

Unternehmensgründung durch Nachfolge im Franchisesystem

Denn: In der Regel dürfen die Inhaber von Franchisefilialen ihren Nachfolger nicht selbst bestimmen. Anders als bei unabhängigen Geschäften, kann der Inhaber also nicht jemanden aussuchen. Die Nachfolgersuche erfolgt in der Regel über den Franchisegeber. Dieser prüft den Unternehmensnachfolger auf Eignung und hat zumeist das Recht auf Widerspruch.

Interessiert man sich also für eine Gründung durch Nachfolge im Rahmen eines Franchisesystems, wendet man sich am besten an den Franchisegeber und bekundet sein Interesse. Der Franchisegeber wird dann analog zu Neugründungen in seinem Franchisesystem die Qualifikation und Eignung des Interessenten prüfen.

Der größte Vorteil an einer Unternehmensgründung durch Nachfolge anstelle der Neugründung ist der Beleg, dass das Franchising-Konzept an diesem bezeichneten Standort funktioniert. Durch die Beobachtung der avisierten Filiale, Gespräche mit dem Inhaber und Nachfrage nach weiteren Daten beim Franchisegeber kann ein angehender Existenzgründer sein Risiko stark minimieren. Zudem ist die Übernahme einer bestehenden Filiale aufgrund der entfallenden Umbau- und Einrichtungskosten häufig günstiger. Durch den bestehenden Kundenstamm sind die Marketingkosten in der unmittelbaren Übernahmephase deutlich geringer als bei Neugründungen.

Fazit: Es lohnt sich, beim favorisierten Franchisegeber die Möglichkeit einer Übernahme anzufragen.

Unternehmensnachfolgen sind komplex

Wie bei jeder anderen Unternehmensnachfolge sollten sich Entrepreneure jedoch professionelle Unterstützung holen: Franchisegeber tendieren ebenso wie Verkäufer unabhängiger Geschäfte nicht selten zur Beschönigung der Zahlen und Fakten.

Da man stark von den vom Franchisegeber zur Verfügung gestellten Informationen abhängig ist, sollten diese dringend auf Validität geprüft werden. Auch der Franchisevertrag sollte gründlich gelesen und extern beurteilt werden. Fallstricke können sich schnell dramatisch auswirken.

In manchen Bundesländern gibt es für angehende Gründer durch Übernahme Förderprogramme, die die Gründer finanziell bei der Prüfung unterstützen: Die IHK NRW bietet mit ihrem „Beratungsprogramm Wirtschaft“ angehenden Gründern die Möglichkeit, das zu übernehmende Unternehmen gründlich mit einem Unternehmensberater zu prüfen. Dabei werden einem im Rahmen des Förderprogramms 50 % von max. 4.800 Euro Beratungsvolumen erstattet.

Hierfür sind jedoch einige Voraussetzungen zu erfüllen: So muss das zu übernehmende Unternehmen in NRW liegen, es darf noch keine Gründung erfolgt sein und der Berater muss für dieses Fördermittel zugelassen sein. Wer sich für dieses Programm wie auch für weitere staatliche Fördermöglichkeiten interessiert, macht am besten unseren Fördercheck.

Gründe für eine umfangreiche Prüfung

Wer denkt, es ist mit Kaufpreisfestsetzung getan, der irrt.

Der Erfolg einer Unternehmensnachfolge hängt maßgeblich von der Vorbereitung dieses Prozesses ab. Denn eine Nachfolge birgt stets Risiken. Möglich ist

  • eine Abwanderung von Kunden oder
  • eine Abwanderung von Mitarbeitern oder
  • eine Fehleinschätzung der erhaltenen Zahlen zum bisherigen Geschäftsverlauf.

Durch den bindenden Franchisevertrag kann es zudem zu nicht verhältnismäßigen Verpflichtungen kommen, die die eigene Geschäftstätigkeit behindern, mögliche Folge: ein Unternehmen in Schwierigkeiten direkt zu Beginn. Deshalb ist eine gründliche Prüfung des Franchisevertrags durch eine Unternehmensberatung unerlässlich. Auch ist der Umgang miteinander zu prüfen: Ein gutes Auskommen beider Parteien ist ausschlaggebend für den Erfolg der Selbstständigkeit. Gibt es Differenzen, kann der Franchisegeber dem Franchisenehmer erhebliche Steine in den Weg legen.

Dies zu vermeiden, ist für den Gründer selbst als auch für Kapitalgeber wichtig. Die Bank als Kapitalgeber wird erwarten, dass man sich mit dem bestehenden Geschäft im Detail auseinandergesetzt hat. Wer Fragen zu Zahlen und Entwicklungen nicht beantworten kann, läuft Gefahr als nicht fachkundig genug eingestuft zu werden.

Nur die umfangreiche Prüfung – auch Due Diligence – genannt, bewahrt Gründer und Kapitalgeber vor einer Fehlinvestition.

Finanzierung einer Unternehmensnachfolge

Wer durch Nachfolge gründen möchte, dem stehen grundsätzlich dieselben Möglichkeiten der Finanzierung wie Neugründern zur Verfügung.

Eine beliebte Möglichkeit der Finanzierung ist die Finanzierung über ein KfW-Förderdarlehen. Im Rahmen dieser Förderkredite profitieren Gründer von günstigen Konditionen. Die Zinsen sind niedrig und durch die Möglichkeit tilgungsfreier Anlaufjahre kann man sich erstmal in seine Geschäftstätigkeit einfinden bei finanzieller Freiheit (s. auch hier: KfW-Gründerkredit).

Viele Franchisegeber bieten jedoch eine Finanzierung über deren Partner-Banken an. Auch dies kann eine sinnvolle Möglichkeit sein. Gründer sollten ihre Finanzierungsmöglichkeiten ausloten und sich für das beste Angebot entscheiden.

In jedem Fall ist die Erstellung von Businessplan und Finanzplan sinnvoll: Für den Gründer selbst als auch zur Vorlage beim Kapitalgeber. Franchisegeber stellen in der Regel ihre eigenen Vorlagen zur Verfügung. Je nach Größe und Professionalität des Franchisegebers lohnt es sich, diese Vorlagen auf Optimierungspotential prüfen zu lassen (Service-Tipp: Businessplananalyse).

Wenn Sie Fragen rund um Franchise, Nachfolge und Gründung nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. Auch können Sie unseren Service „Beratersuche“ nutzen.

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