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Eine Brille liegt auf einem alten Buch.

Wer sich selbstständig machen und dennoch das Rad nicht neu erfinden möchte, für den kann Franchising eine attraktive Alternative sein. Franchise-Modelle bieten herkömmlichen Existenzgründungen gegenüber den Vorteil, dass das Geschäftskonzept bereits ausgebaut und auf seine Marktakzeptanz hin geprüft ist. Durch die heutige Verbreitung von Franchisekonzepten ist man auch nicht mehr auf eine Branche festgelegt. Von gastronomischen Betrieben über Ketten an Freizeiteinrichtungen bis hin zum Bildungsbereich finden sich diverse Anbieter. Doch bevor ein Franchisevertrag unterzeichnet wird, sollten Existenzgründer bestimmte Punkte beachten.

Welche Vorteile Franchising hat

Franchising bietet einige Vorteile gegenüber klassischen Neugründungen:

Proof of Concept

Der wohl wichtigste Vorteil ist der erbrachte Proof of Concept. Mit diesem meint man, dass das Produkt oder die Dienstleistung und das damit verbundene Geschäftsmodell bereits am Markt erprobt wurden und auf positive Resonanz gestoßen sind. Es gibt also eine reale Nachfrage nach dem Angebot.

Wirtschaftlichkeit

Über den Proof of Concept hinaus hat sich das Geschäftsmodell sehr wahrscheinlich als wirtschaftlich herausgestellt bzw. ist durch die vorhandenen Daten und Fakten auf diese hin überprüfbar. Dies mindert das Investitionsrisiko, da die Erfolgsaussichten besser einzuschätzen sind.

Tipp: Franchise-Gründung gemeinsam mit einer Existenzgründungsberater angehen

Inwiefern sich ein angebotenes Franchisemodell auf seine Wirtschaftlichkeit prüfen lässt, hängt von den Auskünften bzw. der Offenlegung von Dokumentationen seitens des Franchisegebers ab. Die Franchisegeber agieren hier unterschiedlich und geben zumeist nur Richtwerte raus. Diese beziehen sich auf ein Beispielfranchise und sollten unbedingt mit den realen Bedingungen des eigenen Franchise abgeglichen werden. Insbesondere der Standort als Faktor kann die an einem anderswo erzielten Zahlen erheblich beeinflussen. Die erhaltenen Daten sollten also in Zusammenarbeit mit einem Experten validiert werden. Diese Prüfung kann man mit einem Unternehmensberater durchführen und sich je nach Bundesland auch einen Teil der Kosten erstatten lassen (Tipp: Fördercheck).

Bekanntheitsgrad und Reichweite

Franchisegeber sind in der Regel bereits seit mindestens drei Jahren am Markt tätig und haben zunächst den besagten Proof of Concept erbracht und ihr Geschäft optimiert. Hierdurch haben sie bereits viel in ihr Geschäft investiert und sich einen Bekanntheitsgrad in ihrer Zielgruppe erarbeitet. Gepaart mit einer großen Reichweite profitieren Neueröffnungen von Franchisenehmern in besonderem Maße, da die Kunden schneller erreicht werden und sich das Geschäft so deutlich schneller rentiert.

Zeit- und Aufwandsersparnis

Zu Beginn einer jeden Selbstständigkeit müssen Investitionen in Form von Zeit und Arbeit getätigt werden: Die Produkt- bzw. Angebotsentwicklung ist abzuschließen, bei physischen Produkten ein Anfangswarenbestand aufgebaut und Prozesse von Grund auf entwickelt werden. Systeme müssen geprüft und alles miteinander in Verbindung gesetzt werden.

Bei Franchisekonzepten lernt man den Betriebsalltag mit allen bestehenden Prozessen in der Regel im Rahmen eines Vorpraktikums kennen. Alle Systeme sind schon integriert und es gibt deutlich weniger Entscheidungen zu treffen als bei einer individuellen Unternehmensneugründung. Auch der Außenauftritt muss nicht neu konzipiert werden. Das Corporate Design, die Marketingstrategie inkl. Werbestrategie werden vorgegeben, wodurch es zu einer erheblichen Zeit- und Aufwandsersparnis kommt.

Durch die Nutzung der vorhandenen Ressourcen des Franchisesystems ist also eine zügige und aufwandsarme Unternehmensgründung möglich.

Know-how-Erweiterung

Zu den geteilten Ressourcen zählt auch das Wissen des Franchisegebers. So kann man auf deren Erfahrungen und Kompetenzen zurückgreifen und muss sich nicht in allen Bereichen zeitgleich fortbilden.

Welche Nachteile eine Franchise-Gründung mit sich bringt

Eine selbstständige Tätigkeit als Franchisenehmer bietet Gründern zwar viele Vorteile gegenüber einer herkömmlichen Gründung. Doch auch eine Existenzgründung mit einem bereits erprobten Geschäftsmodell hat seine Nachteile.

Bewerbungsverfahren

Franchisegeber möchten sichergehen, dass sie ihre Zeit sinnvoll investieren und sie langfristig finanziell vom Erfolg des Franchisenehmers profitieren. Daher setzt die Eröffnung einer Franchisefiliale in der Regel ein aufwändiges Bewerbungsverfahren voraus. Dieses umfasst den initialen Nachweis über ausreichend Eigenkapital sowie die Prüfung der persönlichen Eignung. Regelmäßig entscheiden die Franchisegeber erst nach einem mehrmonatigen Praktikum in einem bestehenden Franchisebetrieb über die Eignung des Bewerbers.

Franchisegebühren

Die Ressourcenteilung lassen sich die Franchisegeber natürlich bezahlen. Die Franchisegeber sind dabei frei in der Gestaltung dieser Entlohnung: Üblich ist eine hohe Einmalzahlung gefolgt von laufenden Umsatz- oder Gewinnbeteiligungen. Interessierte sollten sichergehen, dass das gebotene Konzept die Kosten wert ist und abwägen, ob die Vorteile des Franchising gegenüber einer analogen individuellen Neugründung überwiegen.

Einschränkungen durch den Franchisevertrag

Einen besonders wichtigen Punkt bildet der Franchisevertrag. Ob der Franchisevertrag Vor- oder Nachteil ist, richtet sich nach dessen Ausgestaltung. Hier ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Deshalb wird im weiteren Verlauf des Artikels näher auf die Hürden von Franchiseverträgen eingegangen.

Vorsicht bei der Franchisevertrag-Unterzeichnung

Der schriftlich geschlossene Franchisevertrag regelt die folgenden Punkte:

  • Gegenstand des Franchise
  • Errichtungs- und Führungsmodalitäten
  • Ausbildung des Franchisenehmers
  • Rechte und Pflichten beider Parteien
  • Werbung und Schutzrechte
  • Wettbewerbsrechte und Abwerbeverbot sowie Vertraulichkeit
  • Warenlieferungen und Strafen
  • Haftung und Versicherungen
  • Dauer, Kündigung und Beendigung des Franchisevertrags
  • Franchisegebühren
  • Schiedsgericht

Hürden können in jedem dieser Themengebiete auftreten. Die eingängige Prüfung des Franchisevertrags und von erhaltenen Dokumenten ist daher die einzige Möglichkeit, sich gegen unvorhergesehene Differenzen zu schützen. Es empfiehlt sich, professionelle Unterstützung für die Prüfung hinzuzuziehen.

Besonders kritische Punkte sind die Kündigungsmodalitäten. In der Praxis hat der Franchisegeber in der Regel den Hut auf, so dass man sich fragen sollte, was passiert, wenn die Zusammenarbeit sich nicht so gestaltet, wie erwartet.

Aufgrund des Abhängigkeitsverhältnisses und des Wissensvorsprungs des Franchisegebers sollten angehende Franchisenehmer Vorsicht bei der Vertragsunterzeichnung walten lassen. Dabei sind die Verträge in der Regel fix und keine Verhandlungssache. Unterscheiden sich die festgehaltenen Inhalte elementar von den eigenen Vorstellungen, sollte von einer Zusammenarbeit abgesehen werden.

Fazit

Die wirtschaftliche Prüfung des Geschäftsvorhabens sowie die rechtliche Prüfung des Franchisevertrags sind unerlässlich im Rahmen einer guten Vorbereitung der Selbstständigkeit. Angehende Gründer sollten daher den Kontakt zu einem Unternehmensberater und einem Rechtsanwalt suchen. So sparen sie sich im Zweifel erhebliche Lehrkosten. Je nach Beratungsgegenstand und Bundesland können sich angehende Gründer die Kosten durch Fördermittel bezuschussen lassen (Tipp: Fördercheck). Um Zuschüsse zu erhalten, muss der Berater häufig bestimmte Voraussetzungen erfüllen (Service: „Beratersuche“ als Abkürzung).

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