Telefon E-Mail Beratersuche
X
Bundesweites kostenloses Experten-Telefon

Mo-Fr 08:00-22:00 Uhr
Sa 10:00-16:00 Uhr
So 10:00-16:00 Uhr

24h Rückruf-Service
100% Free Call

X
X
Experten informieren persönlich am Telfon unter 0800 58 95 505 über Fördergelder, Finanzierung und Versicherungen
Der Fördercheck

Sie erhalten staatliche Zuschüsse für Ihre Existenzgründung oder für Ihr Unternehmen.

Überprüfen Sie hier kostenlos Ihre Förderfähigkeit.

Machen Sie den kostenlosen Fördercheck!
FÖRDERCHECK

Überprüfen Sie hier kostenlos und unverbindlich, wie Sie durch staatliche Fördermittel Ihre Existenzgründung oder Ihre bereits bestehende Selbstständigkeit optimieren können.

Direkte Auskunft auch über unsere kostenlose Experten-Hotline 0800 / 58 95 505.







DatenschutzDie abgesendeten Daten werden nur zum Zweck der Bearbeitung Ihres Anliegens verarbeitet. Weitere Informationen unter Datenschutzerklärung.

Mann beim Friseur

Für viele, die sich selbstständig machen wollen, ist die Erstellung eines Businessplans ein wichtiger Bestandteil im Rahmen der Gründung eines Friseur-Ladens oder bei der Übernahme eines bestehenden Friseursalons.

Als klassische Gründer eines Friseursalons gelten bisherige Angestellte, die über ausreichend Berufserfahrung im Friseurhandwerk verfügen und nun den Schritt in die Selbständigkeit gehen möchten. Hierfür ist die abgeschlossene Meisterprüfung notwendig. Doch auch wenn man bereits im Friseurhandwerk selbstständig ist und beispielsweise noch eine zusätzliche Filiale eröffnen möchte und es sich nicht unbedingt um eine neue Unternehmensgründung handelt, ist das Thema „Businessplan erstellen“ sehr wichtig.

Bei der Gründung oder Unternehmensübernahme eines Friseursalons wird sehr oft Fremdkapital benötigt. Die Ausstattung des Salons, die Produkte, Marketingaktionen und bei der Firmenübernahme die Ablöse für die Einrichtung oder bestehende Kundenlisten übersteigen oftmals die Summe, die man in Form von eigenen finanziellen Mitteln aufbringen kann.

Daher sind die Empfänger eines Businessplans oftmals Banken, bei denen man ein Förderkredit entweder als Startkapital oder als Wachstumskapital beantragen möchte. Je professioneller und detaillierter ein Geschäftsplan erstellt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, ein Darlehen zu erhalten. Allerdings erstellen auch viele Entrepreneure einen Businessplan für sich selbst, um das Vorhaben und Geschäftsidee zu strukturieren. Insbesondere wenn es sich um den ersten Schritt in die Selbständigkeit handelt, ist diese Vorgehensweise sehr zu empfehlen.

Was gehört in einen Businessplan für die Gründung eines Friseur-Ladens?

In einem Businessplan sollten die folgenden Bestandteile enthalten sein:

  • Unternehmensführung
    Was zeichnet den Gründer oder das Gründungsteam aus, welche fachlichen und persönlichen Qualifikationen liegen vor? Hierbei geht es z. B. um den Meisterbrief und die einschlägige Berufserfahrung.
  • Produkt/ Kundenangebot
    An dieser Stelle wird im Businessplan behandelt, welches konkrete Angebot/Portfolio den zukünftigen Kunden unterbreitet werden soll. Insbesondere Schwerpunkte sollten deutlich herausgearbeitet werden, z.B. Hochsteckfrisuren, Bartpflege ggfs. Make-up oder andere Beautybehandlungen, der Verkauf hochwertiger Pflegeprodukte. Wenn es im Team eines Friseurladens mehrere Angestellte mit unterschiedlichen Fähigkeiten gibt, sollte das Zusammenspiel dieser betont werden.
  • Markt & Wettbewerb
    In diesem Businessplan-Kapitel sollte dargestellt werden, mit welchen Wettbewerbern man es zu tun hat, beispielweise wie viele Friseursalons es bereits in unmittelbarer Nähe zum (geplanten) Standort gibt, seit wann sich diese dort behaupten etc. (Standortanalyse). Wenn mit dem eigenen Geschäftsmodell eine sehr spezifische Zielgruppe (z.B. Bartrasur für Männer) bedient werden soll, ist auch hier die konkrete Wettbewerbssituation zu erläutern.
  • Kunden & Marketing/Vertrieb
    Im Bereich Marketing und Vertrieb sollte dargestellt werden, welche Zielgruppe man bedienen möchte (Kinder, ältere Damen oder Herren, nur Frauen oder nur Männer, nur Hochzeitsfrisuren o. Ä.), mit wie vielen Kunden pro Tag kalkuliert wird, wie die Preisstrategie festgelegt ist, wie viele Stamm- und Neukunden eingeplant werden und so weiter.Wichtig ist ebenfalls, wie man die Kundschaft über eine Marketingstrategie für sich gewinnen kann. Wird auf Empfehlungen in der Nachbarschaft gesetzt, auf gezieltes Online-Marketing, wird mit einer Kundenkarte oder einem anderen Prämiensystem gearbeitet, kann man über Vertriebspartner an neue Kunden kommen? Diese Punkte sollten im Rahmen der Erstellung eines Businessplans ausgearbeitet und erläutert werden.
  • Organisation/Mitarbeiter
    Dies variiert je nach Größe des Friseurladens. Wenn die Einstellung einiger Mitarbeiter geplant ist, sollte die Struktur der Organisation aufgezeigt und auch deren Qualifikation dargelegt werden. Dies gilt insbesondere, wenn z. B. ein Betriebsleiter eingestellt werden soll, der weitestgehend eigenverantwortlich eine Filiale leitet und die dortigen Abläufe organisiert. Auch angrenzende Gebiete wie die Begleitung in steuerlichen oder buchhalterischen Fragestellungen oder der Bereich der Absicherung sollten ausführlich benannt sein. Die Qualifikationen, über die man selbst nicht verfügt, müssen von externen Spezialisten (z. B. Steuerberater und Buchhalter) abgedeckt werden.
  • Rechtsform
    Die angestrebte oder bereits vorhandene Rechtsform sollte dargestellt werden. Insbesondere soll begründet werden, warum diese Rechtsform gewählt wurde und welche Vorteile mit dieser verbunden sind.
  • Chancen & Risiken
    Jede Existenzgründung birgt große Chancen, allerdings auch Risiken. Ein Businessplan, in dem letztere fehlen („es gibt kein Risiko“), gilt als nicht zu Ende gedacht. Neben den Chancen im Sinne von Wachstumspotential oder der Nutzung von Synergien beispielswiese bei einer Geschäftsübernahme können Risiken wie z. B. weitere Gründungen in unmittelbarer Nachbarschaft, eine schlechtere Erreichbarkeit des Standorts o. Ä. auftreten. Hierbei ist es wichtig darzustellen, welche dieser Risiken eintreten könnten, wie man sich auf diese vorbereitet hat und wie man diesen begegnen würde.
  • Kapitalbedarf und Finanzplanung
    Ein wichtiger Bestandteil bei der Erstellung eines Businessplans ist ein professionell ausgearbeiteter Finanzplan. Beispielsweise für den Mitarbeiter einer Bank muss folgendes Zahlenwerk sehr detailliert ausgearbeitet sein:- Kapitalbedarf, unterteilt in Investitionen und Betriebsmittel
    Rentabilitätsplan für mindestens drei Geschäftsjahre
    – Gewinn- & Verlustrechnung für mindestens drei Geschäftsjahre
    Liquiditätsplan für mindestens drei Geschäftsjahre
    – Tilgungsplan

    Wenn man beispielsweise ein durch die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) staatlich gefördertes Darlehen beantragen möchten, muss aus dem Businessplan klar ersichtlich sein, wie viele Umsätze generiert werden, welche einmaligen und regelmäßigen Kosten entstehen, mit welchem Wachstum geplant wird und vor allem, wie es um die Liquidität auf Ihrem Geschäftskonto bestellt ist. Hierbei wird besonders darauf geachtet, ob mit ausreichend Rücklagen z. B. in Form der regelmäßigen Kosten für drei Monate geplant wurde. Zudem muss klar ersichtlich werden, inwiefern man in der Lage ist, das Darlehen inklusive der zu entrichtenden Zinsen zurückzuzahlen. Bei staatlich geförderten Krediten erhält man in der Regel 1 bis 2 tilgungsfreie Anlaufjahre, um das eigene Geschäft in Ruhe aufbauen und entwickeln zu können.

Möchten Sie ein Friseursalon eröffnen oder Ihre Selbständigkeit ausbauen? Dann können Sie eine staatlich geförderte Unternehmensberatung in Anspruch nehmen und sich bei diesem wichtigen Prozess und der Erstellung eines Business- und Finanzplans professionell begleiten lassen. Füllen Sie hierfür einfach den Fördercheck aus und profitieren von unserem Know-how.

Nutzen Sie unsere kostenfreien Gründer- & Unternehmer-Services!

Fördermittel-Check | Berater finden | Geschäftsidee vorstellen | Newsletter (monatlich)

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.