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… und warum will jeder Gründer sein Business so nennen?

Sie schießen gefühlt überall aus dem Boden und der Begriff ist in aller Munde. Heutzutage gründet man kein Unternehmen mehr, nein, man macht ein Start-up. Startup. StartUp. Nicht einmal die Schreibweise ist klar, was dahinter steckt meist noch viel weniger. Dennoch wird der Ausdruck derart inflationär verwendet, dass wir an dieser Stelle einmal aufräumen wollen. Was macht eigentlich ein Start-up aus? Muss der Gründer Hipster-Vollbart und Strickmütze tragen und sein Business in einer Garage aufziehen? Wohl kaum. Tatsächlich gibt es ziemlich klare Kriterien, die sich überprüfen lassen.

Fragen wir doch am besten die, die es wissen müssen: Den Bundesverband Deutscher Startups (BVDS). In ihrem Startup Monitor 2013 werden drei konkrete Kriterien zur Definition eines Start-ups genannt.

Zunächst einmal ist das Alter des Unternehmens ein entscheidender Faktor: Es muss jünger als 10 Jahre sein. Ab 11 Jahren ist man im Geschäftsleben also schon „erwachsen“ und kein Start-up mehr.

Ein weiteres entscheidendes Merkmal ist das schnelle Wachstum des Business. Die Wachstumskurve muss steil nach oben zeigen. Nicht in jedem Aspekt und nicht von heute auf morgen, aber zumindest in einem Bereich muss sich deutlich und zeitnah eine starke Entwicklung abzeichnen. Mehr Mitarbeiter und Kunden, höherer Umsatz und somit wachsender wirtschaftlicher Erfolg – diese Steigerung vollzieht sich bei einem Start-up, nach den anfänglichen Investitionen, aus der Idee selbst heraus, d.h. ohne dass weitere größere Investitionen in Bezug auf Infrastruktur und Fixkosten entstehen. Dies ist vor allem in der IT- und IKT-Branche praktikabel und daher häufig. Zum Beispiel kann eine Software nach ihrer erfolgreichen Programmierung beliebig oft reproduziert werden. Derartige Ideen werden auch als „skalierbare Geschäftsmodelle“ bezeichnet. Die meisten Dienstleistungsbetriebe fallen daher nur schwerlich unter die Start-up-Definition. Denn je mehr Leuten zum Beispiel die Haare geschnitten werden, desto mehr Friseure braucht ein Betrieb irgendwann. Die Umsatzsteigerung benötigt dann immer wieder Energie (in Form von Personal) von außen.

Das dritte zentrale Motiv eines Start-ups ist der Innovationsgrad. Dieser ist typischerweise hoch. Das zehnte Nagelstudio im Viertel oder die klassische Personalberatung fallen somit aus der Definition heraus. Ein Start-up setzt eine neue Idee um, die sich dank seines schnellen Wachstums irgendwann „verselbstständigt“ und immer weiter verbreitet.

Eine revolutionäre App, die (ohne zusätzliche Kosten für den Entwickler) unbegrenzt oft von Nutzern gekauft werden kann, ist ein Paradebeispiel für ein Start-up.

Es zeigt sich also, dass der Begriff tatsächlich relativ klar umgrenzt ist. Woran liegt es dann, dass Hinz und Kunz, sobald sie ein Unternehmen gründen, von ihrem „Start-up“ schwärmen?

Die Antwort ist ebenso einfach wie nachvollziehbar:

Der Begriff ist sehr positiv besetzt, mit ihm verknüpft man – zu Recht, wie die Definition gezeigt hat – ausgesprochen erfolgsverheißende Eigenschaften. „Ich gründe.“ klingt nicht so gut wie „Ich habe ein Start-up.“ Hier schwingen zwischen den Zeilen Erfolg und Frische mit. Und von diesem positiven Spirit möchten sich viele einfach anstecken lassen. Auch wenn sich nicht jede Gründung zu Recht ein Start-up nennen dürfte, das Selbstverständnis und auch das Selbstvertrauen ist für den Gründer hiermit vielleicht ein anderes. Denn es gilt nicht nur: „Kleider machen Leute.“ sondern auch „Sprache schafft Wirklichkeit.“ Und wenn ein Gründer als „Start-upper“ mehr Energie und Elan aufbringen kann, dann möchten auch wir kein auf Definitionen pochender Erbsenzähler sein. „Start-up“ ist mittlerweile auch ein Gefühl. Und dieses steht jedem frei, unabhängig von harten Fakten, Definitionen und Kriterien.

Egal ob Start-up oder „normale“ Existenzgründung, für jede Form der Selbständigkeit gibt es Fördermöglichkeiten, die Ihnen den Einstieg erleichtern kann. Über diese informieren wir Sie gerne. Füllen Sie hierzu einfach unseren Fördercheck aus oder rufen Sie unsere Expertenhotline an. Diese ist für Sie vollkommen kostenlos und unverbindlich unter der Rufnummer 0800 58 95 505 zu erreichen.

Wir bedanken uns beim Startplatz für die Inspiration zu diesem Artikel!

Beitragsbild: © Fotolia.de

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