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Die Auswirkungen des Brexit auf Fintech-Unternehmen

Bisher fungierte London als die FinTech-Metropole Europas. Kaum haben die Briten mit knapper Mehrheit beschlossen, die EU zu verlassen, wirft die Start-up-Szene des Finanzsektors vielsagende Blicke nach Berlin.

Mit dem voraussichtlichen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU gehen insbesondere für Start-ups der FinTech-Branche zahlreiche Verunsicherungen darüber einher, ob London weiterhin als der günstigste Unternehmensstandort dienen kann. Unmittelbar absehbare Konsequenzen des Brexit sind für sie in erster Linie die Erschwerung des internationalen Fachkräftetransfers sowie die Verkomplizierung des Zugangs zum europäischen Binnenmarkt. 80% der FinTech-Unternehmen meinen nach Angaben des CNN bereits jetzt, dass der Brexit es ihnen erschweren werde, Fachpersonal aus den europäischen Ländern einzustellen. Ebenso unattraktiv erscheint es vielen Unternehmern, einen insularen Hauptsitz außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums zu unterhalten, denn ein fragmentierter Binnenmarkt sei insbesondere für die FinTech-Branche schlecht, so Christian Miele, Vorstandsmitglied des Bundesverbands Deutscher Startups.

Als Reaktion auf diese Aussichten eröffnen sich die ersten Startups bereits jetzt schon neue Perspektiven in Richtung des europäischen Festlandes. Nicholas Hopper, Inhaber eines Londoner Software-Unternehmens, stellt beispielsweise fest: „Viele meiner britischen und europäischen Kollegen reden bereits von einem Umzug ihrer Firmen nach Berlin, Paris oder Stockholm in den nächsten zwei Jahren. Der Brexit könnte also das Aus für das schnelle Wachstum des Londoner IT-Sektors bedeuten.“ Diesen Trend bestätigte das Londoner Unternehmen Revolut, eine Payment-App, sogar schon offiziell: „Wir werden ernsthaft überlegen, Großbritannien zu verlassen.“ Mit dieser Ansicht ist Revolut nicht allein: Sieben weitere FinTech-Untenehmen kündigten gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters an, ihren Hauptsitz verlegen zu wollen, wenn Großbritannien aus der EU austritt.

Nicht wenige sehen diese Tendenz als eine Chance zum Aufschwung Deutschlands zum neuen FinTech-Zentrum Europas. Der CEO der German Startups Group, Christoph Gerlinger, konstatierte: „Der Brexit ist eine gute Nachricht für die deutsche Startup-Szene. (…) Wir rechnen sowohl mit der deutlichen Verringerung der Neuansiedlung von Startups in London zu Gunsten von Berlin als auch mit dem Zuzug erfolgreicher Londoner Startups“. FinTech-Unternehmen wie TransferWise äußerten bereits öffentlich, dass Berlin „als europäisches Drehkreuz“ mittlerweile „attraktiver als London“ erscheine. Dies gibt dem Bundesverband Deutscher Startups nach Aussagen Christian Mieles Anlass zu der Einschätzung, dass insbesondere FinTech-Startups von der deutschen Metropole angezogen sein werden. Florian Nöll, der Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V., sowie der FinTech-Experte Jochen Siegert gehen sogar so weit zu schlussfolgern: „Die deutsche Startup-Hauptstadt Berlin ist der Gewinner des Brexit, London der Verlierer.“

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