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Aufnahme eines Parkhauses

Der Raum für neue Wohnungen, Hotels und Büros wird in vielen deutschen Städten zunehmend knapper. Zwei Berliner Existenzgründer entwickelten nun ein interessantes Immobilienkonzept, welches es ermöglicht, Wohnungen und Hotels auf Bestandsgebäude wie Kaufhausdächer oder Parkdecks zu bauen. Wie diese Geschäftsidee entstand, erzählt uns einer der Gründer im Interview.

Herr Dr. Jäger, können Sie sich und „MQ Real Estate“ kurz vorstellen?

Mein Name ist Nikolai Jäger. Als einer der Geschäftsführer von „MQ Real Estate“ bin ich für den kaufmännischen Bereich verantwortlich und kümmere mich um Themen rund um Finanzierung, Vertragsverhandlung, steuerliche und gesellschaftsrechtliche Strukturierung.

Egal ob Berlin, Hamburg oder Düsseldorf – eines haben alle Städte gemeinsam: Freie Flächen in sehr guten Lagen sind rar. Diese Knappheit an Grund und Boden bildet eine Herausforderung, der man sich als junger und innovativer Hotelprojektentwickler stellen muss. Mein Geschäftspartner Björn Hiss und ich entwickelten vor rund fünf Jahren eine Lösung für dieses Problem. Mit „MQ Real Estate“ haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, auf bereits bestehenden Gebäuden (z. B. Parkdecks) in innerstädtischen Lagen Hotels, Mikroappartments oder Büros zu bauen. Dazu werden Zimmermodule in einer Werkshalle produziert und auf das Bestandsgebäude gehoben. Mit diesem Projektentwicklungsansatz ergeben die einzelnen Komponenten in ihrer Gesamtheit ein neues Bauwerk.

Wie sind Sie auf diese Geschäftsidee gekommen?

Björn und ich saßen damals im Berliner „KaDeWe“ in einem Restaurant und schauten auf das gegenüberliegende Parkdeck. Wir wunderten uns darüber, dass an einem normalen Arbeitstag, mitten in Berlin, die Etage des Parkhauses komplett leer war. Anschließend sprachen wir über das Problem, dass es in Großstädten in zentraler Lage kaum noch Baumöglichkeiten gibt und diskutierten, wie viel Potential noch in ungenutzten, existierenden Flächen steckt. So entstand die Geschäftsidee zu „MQ Real Estate“, die wir weiter analysierten, recherchierten und anschließend umsetzen.

Wie war Ihr beruflicher Werdegang vor der Unternehmensgründung?

Nach meinem Studium der internationalen Betriebswirtschaftslehre durchlief ich mehrere berufliche Stationen. Bevor ich zuletzt für ein bekanntes großes Netzwerk-Unternehmen als Senior Consultant tätig war, führte mich mein Weg nach Frankfurt und New York. Vom Fernweh getrieben reiste ich im Anschluss mehrere Monate durch Südostasien, Australien und Neuseeland. Gut erholt und motiviert, promovierte ich im Bereich Innovation und Marketing an der RWTH Aachen.

Wie lange hat die Planung und Umsetzung ihrer Geschäftsidee gedauert?

Björn und ich starteten 2014 unsere Existenzgründung. Bereits im Mai 2018 feierten wir das Richtfest für unser erstes Projekt („Skypark“). Bei diesem entsteht aus einzelnen Holzmodulen ein Hotel auf einem Einkaufscenter in Berlin.

Was waren bisher Ihre größten Herausforderungen?

Das Sprichwort „Aller Anfang ist schwer“ traf zu Beginn der Unternehmensgründung auf uns zu. Auf der einen Seite waren Machbarkeitsstudien statischer, technischer, rechtlicher und baurechtlicher Natur notwendig, um Projektpartner von unserem ersten Projekt zu überzeugen. Doch hierfür benötigten wir Kapital, das wir zunächst nicht hatten. Auf der anderen Seite war es für uns eine große Herausforderung, Investoren zu gewinnen, da wir zu diesem Zeitpunkt außer einem Konzept noch nichts vorzuweisen hatten. Nichtsdestotrotz konnten wir diese Schwierigkeiten bewältigen und unser erstes Projekt realisieren.

Können Sie kurz beschreiben, warum ein Businessplan wichtig ist?

Ein Businessplan ist wichtig, um die Existenzgründung hinsichtlich Machbarkeit, Zielgruppe und Marktpotential zu analysieren. Auch setzt man sich während der Businessplan-Erstellung mit dem Kapitalbedarf und den Risiken des Vorhabens intensiv auseinandersetzt. Insbesondere die Liquidität zu planen und zu kontrollieren ist für Neugründungen essenziell. Weiterhin hilft der Businessplan, die Unternehmensgründung systematisch zu planen.

Haben Sie Fremdkapital für die Existenzgründung genutzt?

Ja, wir beanspruchten Fremdkapital für unsere Projekte bei einer Bank. Die notwendigen Eigenmittel haben z. B. Business Angels investiert. Diese haben wir durch Empfehlungen und in vielen persönlichen Gesprächen und Treffen überzeugen und für uns gewinnen können.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Bis 2021 wollen wir es schaffen, mindestens zwei Projekte pro Jahr zu realisieren. Ziel ist es, in den nächsten fünf Jahren ein strukturiertes, mittelständisches Unternehmen mit weiteren Mitarbeitern aufzubauen. „MQ Real Estate“ soll sich als ein bedeutender Spieler in der Immobilienbranche etablieren.

Haben Sie Tipps für Existenzgründer?

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll ist, skeptische Stimmen zu hören, aber Gegenargumente und Lösungen für deren Bedenken zu entwickeln. Hierbei lohnt es sich, geduldig zu sein und sich nicht durch Gegenwind von seinem Weg abbringen zu lassen. Probleme gibt es für uns nicht. Es gibt lediglich Herausforderungen, für die eine Lösung gefunden werden muss.

Zur Website von „MQ Real Estate“ (externer Link).

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