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Frau steht mit einem Laptop vor einer Tafel

Die Corona-Pandemie machte vielen Gründern einen Strich durch die Rechnung. Hohe Umsatzverluste, das Ausbleiben von Kunden und sogar die Schließung von Geschäften waren die Folgen. In vielen Fällen waren Unternehmen in Schwierigkeiten geraten oder es folgte das Aus der Geschäftsidee, bevor diese überhaupt realisiert wurde. Daher ist es wenig verwunderlich, dass in 2020 die Zahl der Unternehmensgründungen insgesamt um rund 11 % im Vergleich zu 2019 sank. Überraschend ist jedoch, dass Existenzgründerinnen im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen häufiger ihr Vorhaben umsetzten, obwohl diese wesentlich stärker von den Folgen der Pandemie betroffen waren (externer Link) als ihre männlichen Kollegen.

Zahl der Existenzgründerinnen sank im Corona-Jahr nur leicht

Laut dem aktuellen KfW-Gründungsmonitor starteten vergangenes Jahr insgesamt 537.000 Menschen eine Existenzgründung. Dies waren 68.000 weniger als noch im Jahr zuvor. Die Zahl der Existenzgründerinnen ging dagegen nur leicht zurück. Denn während die Unternehmensgründungen von Männern um rund 58.000 sanken, waren dies bei den weiblichen Gründungen nur rund 10.000. Der Frauenanteil unter den Existenzgründungen insgesamt stieg damit auf rund 38 %.

Interessant ist dieses Ergebnis, da laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) Existenzgründerinnen deutlich häufiger Einkommensverluste durch die Krise hinnehmen mussten. Während sich bei rund 47 % der Existenzgründer das Einkommen verringerte, waren es bei Existenzgründerinnen rund 63 %.

Existenzgründerinnen stellen sich schneller auf Corona-Bedingungen ein als Männer

Grund für die vergleichsweise hohe Zahl an Unternehmensgründungen von Frauen ist laut den Forschern der KfW, dass Existenzgründerinnen schneller als Männer mit den Krisenbedingungen zurecht kamen und ihr Geschäftsmodell dementsprechend angepasst haben. So zum Beispiel mit einer Existenzgründung im Nebenerwerb. Denn die Mehrzahl der Existenzgründerinnen (53 %) zog eine Unternehmensgründung im Nebenerwerb vor und führte daneben einen Teilzeitjob aus, der für zusätzliche Sicherheit bei der Selbstständigkeit sorgte.

Somit waren die Existenzgründerinnen, die im Nebenerwerb gründeten, während der Corona-Zeit besonders flexibel und konnten ihre Geschäftsidee sorgenfreier umsetzen als Gründer, die im Vollerwerb starteten.

Existenzgründerinnen haben es in der Start-up-Welt schwer

Existenzgründerinnen haben jedoch nicht nur durch die Pandemie mit schwereren Bedingungen zu kämpfen, sondern auch bei der finanziellen Förderung ihrer Geschäftsidee. Wenn es um die Suche nach Investoren geht, haben Frauen häufig die schlechteren Karten. Während ein von Gründern geführtes Start-up in Deutschland durchschnittlich 10,6 Millionen Euro einsammeln kann, erhalten Existenzgründerinnen laut einer Studie der Boston Consulting Group mit durchschnittlich 3,5 Millionen Euro nur knapp ein Drittel. Obwohl Existenzgründerinnen statistisch gesehen erfolgreicher sind (externer Link), führen unbewusste Vorurteile gegenüber Frauen dazu, dass ihnen der Erfolg ihres Start-ups nur selten zugetraut wird.

In vielen Fällen kann eine Existenzgründungsberatung helfen, Schwierigkeiten und mögliche Barrieren frühzeitig zu erkennen und an diesen zu arbeiten. Für beides gibt es Fördermittel, die je nach Bundesland eine Kostenübernahme von bis zu 70 % ermöglichen (Service-Tipps: Fördermittel-Check und Berater/Coach finden).

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