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Zwei Frauen und ein Mann sitzen an einem Tisch mit einem PC.

Obwohl die Anzahl der Frauen, die sich selbstständig machen in den letzten Jahren zugenommen hat, sind Existenzgründerinnen innerhalb der Start-up-Szene immer noch deutlich unterrepräsentiert. Denn 2018 wurden gerade einmal 4 % aller Start-up von Frauen gegründet. Umso erfreulicher ist das Ergebnis des aktuellen Startup-Monitors (DSM), das einen deutlichen Anstieg von weiblichen Existenzgründungen zeigt. Demnach hat sich 2021 der Anteil der Existenzgründerinnen im Vergleich zum Vorjahr von 15,9 % auf 17,7 % erhöht.

In Chile gibt es die meisten Existenzgründerinnen

Während die Anzahl der Existenzgründerinnen die letzten Jahre lediglich langsam um Halbprozentschritten stieg, konnte dieses Jahr ein vergleichsweise sprunghafter Anstieg verzeichnet werden. Doch, ob Steve Jobs, Elon Musk oder Mark Zuckerberg, die Start-up-Welt ist seit Jahren geprägt von männlichen Gründern. Wer hier nach erfolgreichen Existenzgründerinnen sucht, muss genauer forschen. Was sich an der Spitze unter den bekanntesten Gründern zeigt, repräsentiert auch die übrige Start-up-Landschaft, in der männliche Unternehmensgründer regelrecht wie Pilze aus dem Boden sprießen und Existenzgründerinnen eine echte Rarität sind. Dieses Bild zeichnet sich insbesondere für Deutschland.

Denn laut der GEM-Studie 2018/2019 ist die Anzahl an Gründerinnen in Deutschland im weltweiten Vergleich besonders niedrig. Demnach haben im Jahr 2018 lediglich 3,3 % der deutschen Frauen während der letzten 3,5 Jahre eine Existenzgründung gestartet oder sich in der Vorgründungsphase befunden. Zum Vergleich: in Chile waren dies 21,2 %, in Kanada 17,0 % und den USA 13,6 %. Nur in Italien gründeten mit 2,8 % noch weniger Frauen als hierzulande.

Existenzgründerinnen müssen mehr Hürden nehmen als Gründer

Doch woran liegt es, dass Frauen weniger gründen als Männer? Denn immerhin sind diese im Schnitt erfolgreicher und schaffen mehr Arbeitsplätze (externer Link) als ihre männlichen Mitstreiter. Diese Frage wurde in vielen Studien bereits untersucht und die meisten kommen mehr oder weniger zu dem gleichen Ergebnis: Veraltete Rollenbilder bremsen Frauen bei der Unternehmensgründung aus. Zum einen kämpfen Frauen, die sich selbstständig machen wollen, mit der Doppelbelastung Familie und Karriere. Zum anderen haben Existenzgründerinnen meist schlechtere Chancen bei der Vergabe von Venture Capital, da Geldgeber Existenzgründerinnen seltener vertrauen als Männern.

Existenzgründerinnen und Existenzgründer womöglich erst in 20 Jahren gleichauf

Zwar zeigt der seit langem überfällige sprunghafte Anstieg von 1,8 Prozentpunkten, dass sich immer mehr Frauen selbstständig machen, würde man dies jedoch als Grundlage für eine weitere Berechnung nehmen, würde es noch rund 20 Jahre dauern, bis Existenzgründerinnen und Existenzgründer gleichauf sind. Damit hier größere Fortschritte gemacht werden können, fordert der DSM eine deutliche Verbesserung der Gründungsbedingungen für Frauen.

Die vollständige Gründerstudie kann auf der Website des Deutschen Startup Monitors (externer Link zu einem PDF-Dokument) heruntergeladen werden.

Finanzielle Unterstützung vom Staat können Frauen, die sich selbstständig machen wollen, im Rahmen verschiedener staatlicher Fördermittel nutzen. Hier kann z. B. vor oder nach der Unternehmensgründung eine Beratungsförderung beantragt werden (Service: Fördercheck). Die Höhe der Zuschüsse für die Vorgründungsberatung ist je nach Bundesland unterschiedlich (Service: Beratersuche).

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