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Drei Frauen stehen nebeneinander und lachen.

Das Thema selbstständig machen steht bei Frauen deutlich seltener auf der Agenda als bei Männern. Eine aktuelle Studie der Bonner Datenberatung “Infas 360” ergab, dass der Anteil von Existenzgründerinnen in Deutschland seit 2017 kontinuierlich gesunken ist (externer Link). Ein starker Rückgang sei insbesondere bei der Unternehmensform der Unternehmergesellschaft (UG) zu vermerken.

Zwar könnte man annehmen, dass der Frauenanteil aufgrund der fortdauernden Gender- und Quotendebatten in den letzten Jahren gestiegen sei. Doch das Gegenteil ist eingetreten: Denn bei den kapitalintensiven GmbH-Gründungen blieb der Frauen-Anteil von 2009 bis 2021 unter den Chefs gleichbleibend niedrig bei lediglich rund 16 %.

Bei der für kleinere Tech-Start-ups typischen Rechtsform der UG sank der Anteil der Geschäftsführerinnen sogar von 22,5 % im Jahr 2009 auf 19,3 % im Jahr 2021.

Frauen häufig weniger selbstbewusst hinsichtlich gründungsrelevanter Fähigkeiten

Die Gründe für den Rückgang liegen den Forschern der Studie nicht vor. Stattdessen verweisen diese auf die im Jahr 2020 durchgeführte Befragung „Frauen in der Start-up-Welt“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (externer Link). Diese Befragung zeige, dass es Frauen nicht an Unternehmergeist mangelt, sondern diese häufig weniger selbstbewusst hinsichtlich gründungsrelevanter Fähigkeiten wie Kreativität und Flexibilität sind. Sodass sie sich deswegen weniger häufig vorstellen können, eine Existenzgründung zu starten.

Eine Stärkung des Selbstvertrauens von Frauen, vor allem in diesen Bereichen, könne den Gründungswillen der Frauen erhöhen.

Selbstständig machen im Sozialwesen ist bei Existenzgründerinnen beliebt

Zudem hat “Infas 360” für die Zeitung “Welt am Sonntag” ausgewertet, in welchen Branchen Existenzgründerinnen sich am häufigsten selbstständig machen. Das Ergebnis: Mit pro Jahr rund 800 neuen Unternehmensgründungen liegt der Bereich Sozialwesen vorn. Im Corona-Jahr 2020 gründeten Frauen besonders häufig im Bereich Erziehung und Unterricht. Auch der Bereich Betreuung war bei Existenzgründerinnen beliebt.

Vor der Pandemie dagegen gründeten Frauen insbesondere in der Reisebranche sowie im Bereich persönliche Dienstleistungen.

Existenzgründerinnen erhalten seltener Venture Capital – sind jedoch im Schnitt erfolgreicher

Ein weiterer Grund, warum Existenzgründerinnen in der Unterzahl sind, ist, dass selbst gute Geschäftsideen von Frauen deutlich seltener Kapital erhalten als jene von Männern. Laut den Zahlen des Bundesverbandes Deutsche Start-ups haben Männer mit ähnlichen Ideen für ein Start-up eine 60 % höhere Chance, Risikokapital zu bekommen (externer Link) als Existenzgründerinnen (siehe auch Venture Capital).

Dass Geschäftsideen von Frauen seltener gefördert werden, erscheint jedoch wenig verständlich, wenn man sich die Zahlen einer Studie der Boston Consulting Group aus dem Jahr 2018 anschaut. Diese ergab, dass Frauen als Chefs im Schnitt 78 Cent pro Dollar Risikokapital erwirtschaften und Männer gerade einmal 31 Cent.

Förderung von Existenzgründerinnen verbessern

Glücklicherweise tut sich aktuell etwas in der Existenzgründerinnen-Szene: Denn ein spezieller Fonds soll von Frauen gegründeten Unternehmen zu mehr Kapital verhelfen.

Zudem soll ein Investment-Netzwerk Existenzgründerinnen bei der Finanzierung unterstützen. Mit diesem wollen rund 60 Managerinnen großer Konzerne sowie Politikerinnen Existenzgründerinnen bis zum Börsengang begleiten. Dafür ist der Aufbau eines 100 bis 200 Millionen Euro schweren “All-Female-Growth-Fonds” geplant, aus dem die Unterstützungen geleistet werden sollen.

Aber auch staatliche Initiativen wie “Frauen unternehmen” vom Bundeswirtschaftsministerium wollen Existenzgründerinnen unterstützen.

Regierung will staatliche Fördermittel auf Chancengleichheit überprüfen

Zudem kündigte die Regierung an, Förderungen von Frauen bei Existenzgründungen zu verbessern. „Wir wollen alle von uns geförderten Gründungsprogramme daraufhin überprüfen, ob sie auch Frauen ansprechen“, sagte Franziska Brantner, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, gegenüber der Welt am Sonntag (externer Link).

Denn für Frauen, die sich selbstständig machen wollen, gibt es spezielle staatliche Fördermittel. Hier kann beispielsweise vor oder nach der Unternehmensgründung eine Beratungsförderung beantragt werden (Service: Fördercheck). Die Höhe der Zuschüsse für die Vorgründungsberatung ist je nach Bundesland verschieden (Service: Beratersuche).

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