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Frontalansicht des Reichstagsgebäudes

Selbstständig machen ist in Berlin besonders angesagt: Bezogen auf 10.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter (18 bis 65 Jahre) starteten in der Bundeshauptstadt die meisten Personen in 2018 eine Existenzgründung –gefolgt von Hamburg, Bremen und Hessen. Dies ergab eine Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn.

Gründungsaktivität in Deutschland insgesamt rückläufig

Insgesamt machten sich letztes Jahr rund 14.000 Menschen weniger selbstständig als noch im Jahr zuvor. Damit sank die Anzahl der Existenzgründungen um 3,6 Prozentpunkte – erstmals konnte auch ein Rückgang in den Freien Berufen (-4,5 %) beobachtet werden.

Jedoch nahm nicht in allen Bundesländern das Gründungsgeschehen ab: in Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Saarland wurde ein leichter Anstieg verzeichnet.

Existenzgründung als Freiberufler – Frauen und Männer liegen gleichauf

Auch untersuchte die Studie die Gründungsquote von Frauen. Ein Ergebnis ist, dass 2018 mehr als die Hälfte der Existenzgründungen im freiberuflichen Bereich von Frauen angegangen wurden. Lediglich in Bremen lag ihr Anteil unter 50 %.

Dr. Rosemarie Kay, stellvertretende Geschäftsführerin des IfM, macht für dieses Ergebnis die guten Rahmenbedingungen für Freiberufler verantwortlich und ist der Ansicht, dass diese günstiger seien als z. B. im gewerblichen Bereich. In letzterem liegt der Anteil der Existenzgründungen von Frauen bei lediglich 29 %.

Weniger Unternehmensschließungen

Ein weiterer Punkt der Studie ist die Erfassung von Unternehmensschließungen. Im Vergleich zu 2017 schlossen vergangenes Jahr weniger Menschen ihr Unternahmen – der Anteil von diesen sank um rund 3 %.

Die vollständige Studie kann auf der Website des IfM (externer Link) abgerufen werden.

Wer eine Unternehmensgründung anstrebt, sollte folgenden Beitrag lesen: Existenzgründung – Experten-Tipps für Existenzgründer

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