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Fünf Personen unter einer Lupe. Weisser Hintergrund mit Schattenfiguren.

Franchising gilt als Erfolgsmodell: Immerhin wächst der Umsatz der deutschen Franchisewirtschaft seit rund zwei Jahrzehnten kontinuierlich. Während dieser 2004 noch bei 39 Milliarden Euro lag, konnten 2020 bereits 135 Milliarden verzeichnet werden. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 346 %. Auch die Pandemie konnte den Aufwärtstrend im Franchising nicht stoppen. Denn die Franchisewirtschaft hat im Coronajahr 2020 beim Umsatz um fast 5 % zugelegt (externer Link). Diese positive Entwicklung im Franchising könnte sich in den nächsten Jahren sogar weiter fortsetzen.

Ein entscheidender Faktor für erfolgreiches Franchising sind die richtigen Mitarbeiter. Denn als Franchisenehmer nur auf den Namen des Unternehmens zu vertrauen, reicht allein nicht aus, um langfristig am Markt erfolgreich zu sein. Worauf Franchisenehmer bei der Suche nach den richtigen Mitarbeitern achten sollten, lesen Sie im folgenden Artikel.

Mit dem Employer Branding das Franchsing-System richtig positionieren

Das Modell Franchising bringt viele Vorteile mit sich (Lesetipp: Einstieg in ein Franchising-System: Vorteile für Franchisenehmer). Daher ist es ist nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Existenzgründer in diesem Bereich selbstständig machen wollen. Trotz Unterstützung vom Franchisegeber beim Gründungsprozess müssen Franchisenehmer jedoch einige Aufgaben allein meistern. Beispielsweise die Suche nach passenden Mitarbeitern. Dies kann besonders herausfordernd sein, denn schließlich hängt von diesen ein Großteil des Geschäftserfolgs ab.

Denn auch, wenn der Name des Franchising-Unternehmens bereits bekannt ist, müssen Franchisenehmer die sehr guten Mitarbeiter zunächst finden und für sich gewinnen. Dies gelingt nur durch Werbung in eigener Sache, sodass sich das Unternehmen als attraktive Arbeitgeber positionieren kann.

Das Stichwort für die Umsetzung lautet hier: Employer Branding. Hiermit ist eine Marketingstrategie gemeint, die zum Ziel hat, eine ansprechende Arbeitgebermarke zu schaffen. Für die Umsetzung des Employer Brandings gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Unabhängige Gütesiegel als Zeugnis für einen sehr guten Qualitätsstandard
  • Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Programme
  • Motivierende Erfahrungsberichte aktueller Angestellter
  • Volunteering-Maßnahmen wie Firmenläufe, Aktionen für die eigene Kommune, Unterstützung sozialer Initiativen.

Wichtig zu beachten ist, dass die Botschaften beim Employer Branding nicht aus Luftschlössern bestehen, sondern der Wahrheit entsprechen. Denn Ehrlichkeit, Individualität und Authentizität zählen mehr statt oberflächlicher Floskeln.

Viele Unternehmen formulieren oberflächliche Floskeln, die zukünftigen Mitarbeitern eine wertschätzende Unternehmenskultur vorheucheln sollen. Diese Strategie stellt womöglich kurzfristig eine Lösung dar, hochqualifizierte Mitarbeiter lassen sich jedoch nicht an der Nase herumführen und sind genauso schnell wieder weg, wie sie gekommen sind.

Schalten von Stellenanzeigen auf speziellen Online-Portalen für Franchising

Zusätzlich können Mitarbeiter eine Reihe von Online-Portalen nutzen, auf denen Gründer Stellenanzeigen für ihr Franchising-System inserieren können. Um die Erfolgsaussichten zu steigern und von einer hohen Reichweite zu profitieren, bietet es sich an, Job-Anzeigen auf mehreren Online-Portalen zu schalten. Allerdings ist nicht jedes Portal für Stellenanzeigen gleich. Während bei manchen Anbietern Stellenanzeigen kostenlos geschaltet werden können, sind Anzeigen bei anderen kostenpflichtig. Hier sollte überlegt werden, ob auch die kostenpflichtigen Online-Portale für Stellenanzeigen genutzt werden. Denn diese haben meist den Vorteil, dass die zu zahlenden Gebühren dazu beitragen, dass weniger Inserate online gestellt werden, wodurch die Konkurrenz durch andere Arbeitgeber geringer ist. Dies ist gerade dann von Vorteil, wenn Franchisenehmer auf der Suche nach stark umworbenen qualifizierten Fachkräften wie beispielsweise Managern sind.

Franchisenehmer sollten jedoch auch beachten, dass diese sich Zeit für die Ausarbeitung ihrer Stellenanzeigen nehmen und diese möglichst interessant gestalten. Denn insbesondere qualifizierte Arbeitskräfte wissen, was einen attraktiven Arbeitgeber ausmacht.

Mitarbeiter für das Franchising auf Messen finden

Messen sind eine lang bewährte Möglichkeit, die richtigen Mitarbeiter für das Unternehmen im Franchising zu finden. Diese bieten eine sehr gute Alternative zu Stellenanzeigen, da man hier vor Ort persönlich mit den zukünftigen Mitarbeitern ins Gespräch kommen kann.

Voraussetzung für die Teilnahme an einer Messe ist die Planung eines erfolgreichen Messeauftritts. Franchisegründer, die sich noch am Anfang befinden, sind dabei meist auf sich allein gestellt. Auch müssen diese anschließend den Messestand meist ohne Hilfe betreuen, da das nötige Personal fehlt. Doch die Mühe lohnt sich, denn wer sich gut präsentiert, hat gute Karten, passende Mitarbeiter zu finden.

Unterstützung bei der Mitarbeitersuche durch eine Existenzgründungsberatung

Die richtigen Mitarbeiter für das Franchise-System zu finden, ist eine herausfordernde Aufgabe, schließlich tragen diese zum Erfolg des Unternehmens bei. Franchisenehmer, die Schwierigkeiten damit haben, passendes Personal zu finden, können sowohl auf die Hilfe des Franchisegebers als auch auf die eines Gründungsberaters zurückgreifen.

Denn im Rahmen einer Existenzgründungsberatung werden neben Fragestellungen aus den Bereichen Businessplan-Erstellung, Finanzierung und Marketing auch Fragen zum Thema Personal geklärt. Ein Gründungsberater kann beispielsweise dabei helfen, attraktive Stellenanzeigen zu gestalten oder Tipps für den Rekrutierungsprozess geben.

Eine solche Beratung wird je nach Bundesland vor einer Gründung mit bis zu 70 % der Kosten gefördert. Aber auch nach einer Unternehmensgründung sind Fördermittel möglich. Über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) können Existenzgründer in den ersten zwei Jahren nach der Gründung einen BAFA-Beratungszuschuss von bis zu 3.200 Euro (80 % des Beratungshonorars) erhalten (Service-Tipp: Fördercheck).

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