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Schubkarre

Die Erstellung eines Businessplans ist für viele Existenzgründer elementarer Bestandteil der lang ersehnten Selbstverwirklichung. Ein Businessplan trägt dazu bei, das eigene Vorhaben strukturiert anzugehen und ist die Voraussetzung für den Erhalt einer in der Branche des Garten- und Landschaftsbaus häufig benötigten Finanzierung.

Eine Existenzgründung im Bereich Garten- und Landschaftsbau zeichnet sich regelmäßig durch einen hohen initialen Bedarf an Investition und Liquidität aus. Zu Beginn der Selbstständigkeit ist zunächst das nötige Equipment anzuschaffen. Hierzu zählen Bagger, Rüttelmaschinen und diverse Kleinwerkzeuge. Auch ein Baustellenfahrzeug und weitere Ausrüstung für die Mitarbeiter wollen finanziert werden. In der Garten- und Landschaftsbaubranche ist es üblich, die Projekte der Kunden vorzufinanzieren. Die Unternehmer treten demnach in Vorleistung und kriegen den Betrag nach Rechnungstellung von den Kunden erstattet. Hierdurch ergibt sich ein hoher Liquiditätsbedarf, der die Schwankungen ausgleichen kann. Baumaterialien, Personal und Zusatzkosten wollen bezahlt werden, bevor der Garten- und Landschaftsbauer selbst mit einem Zahlungseingang rechnen kann.

Hieraus ergibt sich in der Regel ein nennenswerter Fremdkapital-Bedarf im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Dieser kann beispielsweise über ein Förderdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gedeckt werden (KfW-Gründerkredit). Diese Gründerkredite zeichnen sich durch besonders gründerfreundliche Konditionen aus: Das KfW-Startgeld ermöglicht eine Darlehenshöhe von bis zu 125.000 Euro und eignet sich für den Beginn der Selbstständigkeit sehr gut. Die Betriebsmittelgrenze ist mit 50.000 Euro ausreichend hoch. Hierüber können auch die Lebenshaltungskosten der Unternehmensgründer gedeckt werden. Die Zinsen sind gegenüber den regulären Marktzinsen niedriger: Bei einer Laufzeit von 5 Jahren betragen diese lediglich 0,7 Prozent. Es ist zudem möglich, tilgungsfreie Anlaufjahre zu nutzen, sodass man sich in der kritischen Anfangsphase einen Kundenstamm aufbauen und sein Unternehmen entwickeln kann. Beantragt werden die Förderdarlehen im Hausbankverfahren. Bedeutet, Businessplan und Finanzplan sind bei den traditionellen Banken (z. B. Sparkasse, Volksbank, Commerzbank, Deutsche Bank, GLS) einzureichen. Der hiesige Bankmitarbeiter leitet das Projekt dann bei positiver Beurteilung an die KfW weiter. Durch eine partielle Haftungsübernahme der KfW gegenüber den Hausbanken, wird die Wahrscheinlichkeit der Finanzierung erhöht.

Die einzureichenden Unterlagen müssen solide aufbereitet und schlüssig sein. Der Geschäftsplan ist dabei das Herzstück jeder Finanzierungsanfrage. Er unterteilt sich in einen schriftlichen Teil und einen kalkulatorischen Teil. Der schriftliche Businessplan sollte das Geschäftsmodell nachvollziehbar abbilden und seine Wirtschaftlichkeit unterstreichen. Sinnvoll ist eine Aufteilung der Kapitel nach Geschäftsbereichen. Diese werden nachfolgend skizziert.

Garten- und Landschaftsbauer sollten multitaskingfähig sein

Garten- und Landschaftsbauer müssen sich der Herausforderungen der Aufnahme einer Selbstständigkeit bewusst sein: Eine selbstständige Tätigkeit ist nicht mit der Tätigkeit im Angestelltenverhältnis vergleichbar. Es kommen Aufgaben hinzu: Die Buchhaltung, die Angebotserstellung, die Personalführung, die eigene Akquise von Kunden und Durchführung von Marketingaktivitäten.

Daher sollten angehende Selbstständige über ausreichend organisatorische Kompetenzen verfügen und diese im Businessplan glaubhaft abbilden können.

Deshalb ist es wichtig, den eigenen Hintergrund und die persönlichen Voraussetzungen zur Ausübung dieser Selbstständigkeit herauszuarbeiten. Es sollte für einen selbst, für die zukünftigen Kunden und auch für die Bank als Kapitalgeber ersichtlich sein, was einen zur Tätigkeit als Garten- und Landschaftsbauer qualifiziert, weshalb die Kunden auf die Kompetenz des Unternehmers vertrauen können und ihm für seine Leistung Geld geben sollten.

Businessplan erstellen als Garten- und Landschaftsbauer: Angebot, Zielkunden und Akquisewege aufzeigen

1. Dienstleistung

An dieser Stelle erläutert man als Garten- und Landschaftsbauer in seinem Businessplan das konkrete Dienstleistungsportfolio bzw. auch das dazugehörige Produktportfolio. Häufig vermarkten Garten- und Landschaftsbauer nicht nur ihre Dienstleistung, sondern bieten auch passende Produkte zur Gartenpflege an. Hier können lukrative Margen angesetzt und mit Fachwissen gepunktet werden.

Bei der Zusammenstellung des Dienstleistungs- und Produktportfolios sollte ein angehender Garten- und Landschaftsbauer dennoch auf die Synergien zwischen Dienstleistungs- und Produktpalette achten. Es sollten nur Produkte vermarktet werden, die die eigene Glaubwürdigkeit nicht untergraben und das Image nicht negativ beeinträchtigen.

Möglich ist auch eine Spezialisierung auf ein bestimmtes Marktsegment: Besonders die nachhaltige Garten- und Landschaftsgestaltung rückt zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit. Naturnahe Begrünung spielt dank des wachsenden Umweltbewusstseins der breiten Bevölkerung eine immer wichtigere Rolle. Der Markt ist hier weitgehend unbesetzt. Ob dies in der konkreten Gründungsregion zutrifft, muss jedoch durch eine Markt- und Wettbewerbsanalyse geklärt werden.

2. Markt & Wettbewerb

In diesem Businessplan-Kapitel sollte aufgelistet werden, welche Konkurrenten es im gewählten Marktsegment gibt. Je nachdem, welchen Markt oder welches Marktsegment man als Garten- und Landschaftsbauer bearbeiten möchte, ist der Sättigungsgrad zu prüfen. Gesättigt ist ein Markt, wenn das auf dem Markt vorhandene Angebot die Nachfrage entweder befriedigt oder übersteigt. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, sind Differenzierungsmerkmale herauszuarbeiten.

Im Garten- und Landschaftsbau bewegt man sich im handwerklichen Bereich. In diesem sind Zuverlässigkeit, Kundenfreundlichkeit und ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis von Bedeutung. Die Kunden möchten die Aufgaben in gute Hände übergeben. Diese Qualitäten glaubwürdig zu unterstreichen und sich hierdurch von der Konkurrenz abzuheben, sollte das oberste Ziel von Garten- und Landschaftsbauern sein.

3. Kunden & Marketing

Der Erfolg eines Garten- und Landschaftsbauers hängt von seinem Bekanntheitsgrad innerhalb der Zielgruppe und der Passgenauigkeit seines Angebots bezüglich der Kundenbedürfnisse ab.

In diesem Businessplan-Kapitel empfiehlt sich zunächst die konkrete Benennung der identifizierten Zielgruppe und die Beantwortung der Frage nach ihren Bedürfnissen. Dieses Kapitel ist im Rahmen vom Marketing-Mix eng mit dem Dienstleistungs- und Produktportfolio verwoben.

Hier sollte ganz genau erläutert werden,

  • ob man sich an Privatkunden, Unternehmen oder öffentliche Institutionen wendet.
  • ob Festpreisangebote oder variable Konditionen mit Modulen angeboten werden.
  • ob und welche Kundenversprechen bezüglich des Service gegeben werden.
  • wie viele Stamm- und Neukunden und damit wiederkehrende Einnahmen eingeplant werden.

Im Rahmen von Vertriebskonzept und Marketingstrategie sollten Garten- und Landschaftsbauer Klarheit darüber erlangen, wie man die Kunden für sich gewinnen möchte:

  • Wird auf die Empfehlungen ehemaliger/aktueller Kunden gesetzt?
  • Kooperiert man mit vor- oder nachgelagerten Betrieben, wie z. B. Gartencentern?
  • Schaltet man selbst bezahlte Werbung in Lokalzeitungen?
  • Engagiert man sich auf Nachbarschaftsfesten und Veranstaltungen der Gemeinde?

Diese Punkte sollten Garten- und Landschaftsbauer ausführlich erläutern, wenn sie einen Businessplan erstellen.

4. Organisation, Rechtsform, Mitarbeiter

Startet man als Garten- und Landschaftsbauer mit einer Unternehmensgründung, muss man ein Gewerbe anmelden. Stellt man darüber hinaus Mitarbeiter ein, sind diese bei der Berufsgenossenschaft zu melden. Versicherungstechnische Fragen sind zu klären und die rechtlichen Rahmenbedingungen abzustecken.

Dies ist auch eine Frage der Rechtsform-Wahl. Wer regelmäßig große Aufträge annehmen und umfangreich in Vorleistung treten will, der sollte über eine Kapitalgesellschaft nachdenken. Die GmbH zum Beispiel hat eine gute Reputation gegenüber Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern und sichert das Privatvermögen bei Ausfall einer großen Kundenzahlung ab. Sind die wirtschaftlichen Risiken hingegen kleiner, weil man vornehmlich kleine Projekte von Privatpersonen durchführt, ist das Ausfallrisiko weniger gravierend und eine Personengesellschaft in Form eines Einzelunternehmens genügt.

In diesem Kapitel sollten zudem Ausführungen über angrenzende Bereiche, wie die Unterstützung in steuerlichen oder buchhalterischen Belangen (Service: Steuerberater finden), enthalten sein.

5. Kapitalbedarf und Finanzplanung

Ein wichtiger Bestandteil von Business- und Finanzplan ist das diesen zu Grunde liegende Zahlenwerk. Für den Mitarbeiter der Bank muss ersichtlich sein, welcher Fremdkapitalbedarf besteht und wofür die Mittel verwendet werden. Zuletzt muss er sich davon überzeugen können, dass die Mittel termingerecht zurückgezahlt werden. Zu einer detaillierten Finanzplanung gehört:

Wenn man in die Selbständigkeit als Garten- und Landschaftsbauer startet, sind zunächst die notwendigen Anfangsinvestitionen zu tätigen. Darüber hinaus sind die Lebenshaltungskosten zu decken, bis man sich einen Kundenstamm aufgebaut hat. Eine Liquiditätsreserve sichert das Vorhaben zudem gegen unerwartete Kosten und Zahlungsverzögerungen ab uns verhindert, dass das Unternehmen in Schwierigkeiten gerät.

Professionelle Beratung in Anspruch nehmen

Möchten Sie sich als Garten- und Landschaftsbauer selbstständig machen oder Ihre gewerbliche Selbständigkeit ausbauen? Dann können Sie eine staatlich geförderte Unternehmensberatung in Anspruch nehmen und sich bei diesem wichtigen Prozess und der Erstellung eines Business- und Finanzplans professionell begleiten lassen. Füllen Sie hierfür einfach den Fördercheck aus und profitieren von unserem Know-how.

Link-Tipps zum Thema Selbstständigkeit & Garten- und Landschaftsbauer

  1. Wie kann ein Berater Sie bei der Businessplan-Erstellung konkret unterstützen?
  2. Unterstützung der Existenzgründung durch Förderkredite

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