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Ein schwarzer Wecker steht auf einem weißen Schreibtisch.

Liquide zu sein, also zahlungsfähig zu bleiben, ist ein elementarer Bestandteil eines jeden Business. Die Liquiditätsplanung gehört zu den wichtigsten Instrumentarien der betriebswirtschaftlichen Analyse. Mindestens einmal monatlich sollte der Liquiditätsplan aktualisiert werden, um einen verlässlichen Überblick über die Finanzen des Unternehmens zu erhalten. Viele Existenzgründer vernachlässigen diese vorausschauende Auflistung der zu erwartenden Einnahmen und der anstehenden Ausgaben – und versäumen damit die Möglichkeit, bei einem drohenden Engpass rechtzeitig gegensteuern zu können. Warum kurzfristige Liquidität oft sogar wichtiger ist als die langfristige Aussicht auf wirtschaftliche Erfolge und wie Sie die Finanzsituation Ihres Unternehmens gut im Blick behalten, lesen Sie in diesem Beitrag.

Liquiditätsplanung: Erstellen Sie einen „Kontoauszug der Zukunft“

Grundsätzlich stellt ein Liquiditätsplan die Gesamtheit aller Einnahmen und Auszahlungen (externer Link) gegenüber. Wichtig jedoch: Maßgebend für die Eingänge ist nicht das jeweilige Rechnungsdatum, sondern die voraussichtliche, tatsächliche Bezahlung. Kalkulieren Sie hier besser einen Puffer ein. Bei den Auszahlungen für Miete, Kreditraten und Personalkosten müssen Sie sich hingegen akribisch an die genauen Daten halten. Mit diesem „Kontoauszug der Zukunft“ können Sie leicht feststellen, welche Spielräume oder Engpässe sich in nächster Zeit ergeben.

Nun ist es in der Startphase einer Unternehmensgründung relativ normal, dass der Liquiditätssaldo negativ ausfällt. Bei einer steten Unterdeckung müssen Sie sich um zusätzliche liquide Mittel, beispielsweise durch einen Kredit, kümmern. Dazu weiter unten noch Details, hier zunächst ein paar Tipps für eine bessere Liquidität:

  • Nutzen Sie alle Skontomöglichkeiten.
  • Prüfen Sie vorhandene Versicherungen. Wirklich notwendig? Gibt es einen günstigeren Anbieter?
  • Stellen Sie Ihre Unterhaltungskosten auf den Prüfstand. Lagerräume, Büromiete, Transportkosten. Strom-, Gas-, Telefonanbieter.
  • Investoren oder Partner suchen. Sprechen Sie unverbindlich mit Unternehmen am Ort und/oder der ansässigen Handelskammer.

Ein gelinder Pessimismus schützt vor bösem Erwachen

Natürlich schauen Sie als Unternehmensgründer optimistisch nach vorn, weil Sie an Ihr Unternehmen und Ihre Geschäftsidee glauben. Das ist auch gut und richtig so. Allerdings nicht, wenn es um Ihre Liquiditätsplanung geht: Kalkulieren Sie besser Zahlungsausfälle oder Säumnisse bei Kunden ein, deren Zahlungsmoral Ihnen noch unbekannt ist. Mahnen Sie ausstehende Beträge möglichst frühzeitig an (externer Link). Und vermeiden Sie eine allzu große Abhängigkeit von nur einem Kunden oder Lieferanten. Typische Fehler, die sich bei der Liquiditätsplanung außerdem gerne einschleichen, sind die folgenden:

  • Sie haben die Kleinbeträge vergessen. Das sprichwörtliche Kleinvieh hat tatsächlich oft entscheidenden Einfluss auf das Vorzeichen des Saldos.
  • Vorsteuer und Umsatzsteuer sind nicht korrekt mitberechnet.
  • Ihre Privatentnahmen für Miete und Krankenversicherung etc. wurden nicht berücksichtigt.
  • Die kalkulatorischen Kosten fehlen.
  • Ihre Umsatzentwicklungsprognose ist unrealistisch.

Eine Kreditaufnahme kann die Zahlungsunfähigkeit verhindern.

Wenn sich trotz aller Bemühungen abzeichnet, dass sich Ihre Liquiditätsplanung aus eigener Anstrengung nicht langfristig positiv drehen lässt und ein Liquiditätsengpass droht, ziehen Sie rechtzeitig die Reißleine: Nehmen Sie frühzeitig einen Kredit auf, bevor ein existenzgefährdender, finanzieller Engpass droht. Sitzen Sie erst einmal in der Klemme der Zahlungsunfähigkeit, werden Sie kaum noch einen Geldgeber finden und schnell ist ihr Unternehmen in Schwierigkeiten. Ganz gleich, ob Sie einen Kredit oder ein Darlehen benötigen, Banken und Kreditinstitute möchten Ihren Businessplan inkl. Liquiditätsplan einsehen, um anhand der Angaben abschätzen zu können, ob Ihr Unternehmen zukunftsfähig ist.

Was ist ein Kredit und was ist ein Darlehen?

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden beide Begriffe zumeist synonym benutzt. Und tatsächlich gibt es keine definitorische Abgrenzung. In der Praxis verhält es sich jedoch so, dass ein Kredit zumeist einen geringeren Betrag und eine Laufzeit unter vier Jahren umfasst, wohingegen ein Darlehen über einen größeren Betrag und eine längere Laufzeit abgeschlossen wird.

Sollten Sie einen Kredit besser bei Ihrer Hausbank oder einer Direktbank beantragen?

Diese Frage kann nicht allgemeinverbindlich beantwortet werden. Direktbanken können aufgrund ihrer schmalen Kostenstruktur in aller Regel attraktivere Kreditkonditionen anbieten, die sich je nach Kreditsumme und Laufzeit durchaus auf erkleckliche Beträge summieren können. Andererseits bieten Sie Ihnen keinen Service und keine Beratung an und orientieren sich allein an den ihnen vorgelegten Zahlen. Eine Entscheidungshilfe, was im konkreten Fall die günstigste Variante ist, gibt ein informativer Ratgeber (externer Link), der sich speziell an Gründer richtet.

Übung schafft Effizienz – auch bei Liquiditätsplanung

Auch bei der Liquiditätsplanung gilt, was grundsätzlich bei allen betriebswirtschaftlichen und unternehmensorganisatorischen Angelegenheiten Gültigkeit hat: Übung schafft Effizienz und Methodik. Lassen Sie sich daher mit entmutigen, wenn die Liquiditätsplanung anfangs mühsam und zeitintensiv ist: Holen Sie sich Unterstützung durch eine gute Software und vertrauen Sie der Kraft der Routine. Hilfe bei wichtigen Finanzierungsentscheidungen kann Ihnen auch ein kompetenter Steuerberater oder Unternehmensberatung bieten. Oder Sie nutzen die Beratungsangebote der einschlägigen Gründerportale, der örtlichen IHK oder des Gründerzentrums der bundesweiten Initiative „Deutschland startet“. Auch sollte geprüft werden, ob staatliche Fördermittel z. B. durch das BAFA bezogen werden können (Tipp: Unser Fördermittelcheck).

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