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Ein Schild mit der Beschriftung Think outside the box steht auf einem Stuhl.

Die fortschreitende Corona-Pandemie trifft auch die Start-up-Landschaft hart. Immerhin sehen sich laut einer Umfrage im Rahmen des Deutschen Startup Monitors rund 75 % der deutschen Existenzgründungen in ihrer Geschäftstätigkeit beeinträchtigt (externer PDF-Link). Durch den am 29. Oktober von der Bundesregierung beschlossenen zweiten Lockdown erleiden weitere gefährdete Existenzen einen herben Rückschlag. Wir von „Deutschland startet“ wollen die aktuelle Situation nutzen, um Existenzgründer während dieser schweren Zeit zu unterstützen. Daher stellen wir euch hier monatlich sieben interessante Geschäftsideen vor. Denn Unternehmensgründungen sind der Motor der Gesellschaft und müssen demnach gefördert werden.

Tipp: Für die (Weiter-)Entwicklung und Umsetzung von Geschäftsideen, die Businessplan-Erstellung oder eine Existenzgründungsberatung können Sie Fördermittel beantragen – Auf zu unserem Fördercheck-Service!

Unsere Geschäftsideen vom November 2020

Eine komplette Mahlzeit in einem Getränk? Schöne Haare durch Gummibärchen? Oder Bikinis aus Meeresmüll? Diese Geschäftsideen gibt es wirklich – und wir stellen sie vor. Diesen Monat sind dabei: 

  • Bears with benefits: Diese Gummibärchen versprechen neben schönem Haar auch eine gute Haut sowie ein jugendliches Aussehen.
  • Standsome: Ergonomische Schreibtischarbeit mit nachhaltigen Holzaufsätzen.
  • YFood: Dieses Start-up bietet Getränke an, die eine komplette Mahlzeit ersetzen soll.
  • Lanasia: Diese Existenzgründerinnen fertigen nachhaltige Bademode aus Meeresmüll an.
  • The Plant Box: Schönere Balkons dank speziellen Pflanzensets haben sich die Gründerinnen dieses Start-ups zum Ziel gesetzt.
  • Aumio: Mit dieser App können Kinder kostenfrei Meditieren lernen.
  • Ceregate: Dieses Münchner Start-up möchte Informationen direkt ins Gehirn schreiben.

Schöne Haare durch Gummibärchen 

Welche Frau kennt es nicht? Noch schnell die neueste Creme für das Gesicht, das teure Shampoo für mehr Haarwachstum und das beliebte Serum für glatte, faltenfreie Haut besorgen. Doch der ständige Einkauf dieser Produkte belastet nicht nur die Geldbörse, sondern kostet auch viel Zeit. Dabei kann es eigentlich ganz einfach sein. Das Münchner Start-up Bears with Benefits setzt auf einen simplen Beauty-Booster, der alles vereint: Gummibärchen. Diese enthalten verschiedene Inhaltsstoffe wie z. B. Biotin, Hanföl und Kollagen und versprechen sowohl volle Haare und schöne Haut als auch jugendliches Aussehen. Um einen Effekt zu spüren, empfehlen die Gründerinnen eine Einnahmedauer ihrer Produkte von mindestens sechs bis acht Wochen. Mit ihrer Geschäftsidee setzen die beiden Gründerinnen auf die richtige Branche, denn immerhin geben die Deutschen für die Schönheit gerne ihr Geld aus. So lag laut Statista der Umsatz im deutschen Kosmetik- und Körperpflegemarkt 2019 bei über 15 Milliarden Euro. Tendez für dieses Jahr: steigend.

Nachhaltige Holzaufsätze verwandeln „normale“ Schreibtische in Stehpulte 

Die Folgen von Büroarbeit: Rückenschäden oder Herz- Kreislauferkrankungen durch stundenlanges Sitzen. Abhilfen wie elektrisch höhenverstellbare Tische gibt es bereits. Diese sind jedoch meist teuer. Eine Alternative muss her, dachten sich die Gründer Leonard Beck, Dr. Dennis Albert und Michael Grupp. Nach abendlichen und am Wochenende stattfindenden Experimenten mit Pappmodellen entstand Standsome. Ein Pult aus Pappel-Sperrholz-Brettern, welches Platz für Laptop und Tastatur bietet. Zudem kann durch  das Stecksystem die Höhe des Aufsatzes leicht verstellt werden. Das Start-up unterstützt mit ihrer Geschäftsidee jedoch nicht nur eine physiologisch gute Haltung, sondern legt gleichzeitig Wert auf das Thema Nachhaltigkeit. Von der Auswahl der Rohstoffe (Verwendung von FSC-zertifiziertem Birkenholz aus kontrollierter Holzwirtschaft) über die Produktion (in deutschen Handwerks- und Inklusionsbetrieben) bis hin zum klimaneutralen Versand. 2018 gewannen diese Existenzgründung mit ihrer Geschäftsidee den Hessischen Gründerpreis.

Diese Drinks ersetzen eine komplette Mahlzeit

Das Start-up aus München bietet Getränke an, die eine vollständige Mahlzeit ersetzen sollen und sogar ungekühlt haltbar sind. Während durch die Corona-Krise schon viele Existenzen zerstört wurden, konnten die Gründer von YFood jedoch von der Pandemie profitieren. Denn viele Menschen hatten Angst, dass die Nahrungsmittel ausgehen könnten und kauften neben Nudeln, Toilettenpapier und Mehl eben auch: Flüssignahrung. Die Getränke von YFood enthalten laut Gründer Proteine, Vitamine, Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Mineralien sowie wichtige Omega-Fettsäuren. Auf Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker wird dagegen verzichtet. Bis Ende 2020 erwartet das durch die TV-Show „Die Höhle der Löwen“ bekannte Start-up sogar einen mittleren zweistelligen Millionenumsatz.

Bademode aus Meeresmüll

Dass man mit seiner Geschäftsidee nicht nur Gewinne einfahren, sondern dabei auch etwas Gutes tun kann, beweisen die beiden Schwestern Lisa-Maria und Anna-Sophia Beck mit ihrem Modelabel Lanasia. Denn das Unternehmen stellt Kleidung aus recyceltem Material her und trägt so einen entscheidenden Beitrag zum Umweltschutz bei. Während laut der Umweltorganisation WWF jede Minute eine Lastwagenladung Plastik (externer Link) die Ozeane fließt, gibt es Organisationen, die den Müll aus dem Wasser fischen und daraus anschließend recycelten Stoff wie Nylon herstellen. Dieser wird zu einem feinen Stoff weiterverarbeitet, aus welchem die Gründer-Schwestern Bademode anfertigen lassen.

Fertig arrangierte Pflanzensets für den Balkon

Die städtischen Balkone in Deutschland verschönern, das wollen die Existenzgründerinnen von The Plant Box. Dazu haben die Gründerinnen ein Geschäftskonzept entwickelt, mit welchem sie deutsche Großstadthaushalte mit fertigen Blumenkästen beliefern. Das Besondere an den fertigen Kästen ist, dass die Pflanzkreationen in einer organischen Pflanzsocke aus Schafwolle enthalten sind und zum Einpflanzen lediglich aus dem Karton genommen und in den eigenen Balkonkasten eingelegt werden müssen. Dass die neue Geschäftsidee bei einer großen Zielgruppe Anklang finden kann, zeigt die hohe Anzahl an Menschen, die über einen Balkon oder eine Terrasse verfügen. Dies waren 2019 laut Statista rund 58 Millionen Menschen (externer Link). Doch schaut man sich insbesondere in den Städten um, sind die Balkone meist trist und leer. Ein Grund dafür ist, dass viele Stadtbewohner nur sehr schwer Zugang zu Bau- oder Pflanzenmärkten haben, da sich diese meist weit abseits der Städte befinden. Ein weiteres Hindernis ist auch das Tragen der Erde und Pflanzen. Insbesondere ältere und behinderte Menschen haben hier das Nachsehen. Mit ihrer Geschäftsidee erhoffen sich die Gründerinnen nicht nur jedem die Möglichkeit zu bieten, den eigenen Balkon zu verschönern, sondern auch einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz und dem Stadtbild zu leisten.

Meditationsapp für Kinder

Insbesondere während der Corona-Pandemie sind Meditation und Achtsamkeit eine gute Methode, um Stress und Anspannung abzubauen, welche durch soziale Einschränkungen und Unsicherheiten verursacht wurden. Apps, Programme und Online-Kurse zum Thema gibt es in Hülle und Fülle. Doch welche Möglichkeiten gibt es für Kinder? Das Berliner Start-up Aumio hat die Lösung. Mit ihrer kostenfreien App wollen sie den Kleinsten das Meditieren beibringen, um die durch die Corona-Pandemie verursachten Herausforderungen zu meistern. Das Training, welches sofort zu Hause angewendet werden kann, besteht aus vier Kursen mit insgesamt mehr als 50 Übungen, die spielerisch verpackt sind. Das Angebot wurde gemeinsam mit Wissenschaftlern aus dem Bereich der Psychologie entwickelt. Laut den Gründern hat die App neben Stressabbau noch einen weiteren wichtigen Vorteil für Kinder: Durch regelmäßiges Meditieren wird die Konzentrationsfähigkeit gestärkt. Das Start-up ist eine Ausgründung der Freien Universität Berlin. Für die Realisierung ihrer Geschäftsidee erhielten die Gründer das Exist-Gründerstipendium.

Tipp: Existenzgründung für Studenten

App überträgt Informationen direkt ins Gehirn

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO leiden weltweit über eine Milliarde Menschen an neurologischen Erkrankungen. Gleichzeitig wächst der Markt für neurotechnologische Therapien derartiger Erkrankungen überproportional schnell. Die Unternehmensgründung Ceregate setzt hier mit ihrer Geschäftsidee an, indem diese eine Computer-Gehirn-Interface-Plattform entwickelte, die unterschiedliche Informationen ins menschliche Gehirn übertragen kann. Dabei entwickeln die Existenzgründer aus München mit ihrer Software ein Verfahren weiter, welches bereits seit Jahren im Bereich Neurologie genutzt wird: Das sogenannte Deep Brain Stimulation (Tiefe Hirnstimulation). Bei dieser wird eine Hardware ins zentrale Nervensystem eingesetzt, die durch ausgesendete Impulse Zittern, Gangstörungen und Epilepsie therapieren kann. Die Software Ceregate setzt hier an, indem aus den ausgewerteten Daten mittels Künstlicher Intelligenz Informationen herausgelesen und anschließend ins Gehirn übertragen werden. Diese Technologie kann zum Beispiel Parkinson-Patienten helfen, indem den Patienten Impulse geliefert werden, die ihnen das Gehen ermöglichen. Das Start-up erhielt für seine Geschäftsidee eine Finanzierung vom High-Tech Gründerfonds.

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