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Heute eine zündende Geschäftsidee mit großem Erfolg, übermorgen schleppende Umsätze und auf der Suche nach Abnehmern. Sie glauben, das gibt es nicht? Wir sagen „Doch, das gibt es!“, und zwar häufiger als Sie denken. Damit Ihnen das nicht passiert, möchten wir Sie in unserem heutigen Fan Friday Issue für ein paar Dinge sensibilisieren, die durchaus auch Existenzgründer und Jungunternehmen betreffen können.

Die Welt im Wandel

Die Innovationsfrequenz technologischer Entwicklungen erreicht unglaubliche Höhen. Die Vorlieben von Verbrauchern ändern sich teilweise über Jahre hinweg nicht, doch dann Schlag auf Schlag. Soziale Medien führen einerseits zu einer nie dagewesenen Transparenz, andererseits zu sehr subjektiven Mikrokosmen. Internationale Handelsabkommen führen zu grenzübergreifendem Warenaustausch. Das aktuelle Umweltbewusstsein von heute ist geradezu Galaxien von jenem in den 70er-Jahren entfernt.

In den letzten Jahren ist so viel passiert und es passiert weiterhin tagtäglich. Wieso glauben manche Existenzgründer und Unternehmen dennoch, dass ihr Geschäftsmodell immer unverändert fortbestehen kann?

Der Vorteil vom Festhalten

Das Festhalten an einer bestimmten Situation bietet vermeintliche Sicherheit und das ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Veränderungen sind das genaue Gegenteil, denn wer nicht weiß, ob das was heute gilt morgen noch Bestand hat, der ist sehr verunsichert.

Der Wunsch die Zukunft vorherzusagen ist vermutlich so alt wie die Menschheit und wurde in Märchenbüchern durch eine weise alte Dame personifiziert, die auf eine Glaskugel auf einem wackeligen dreibeinigen Tisch starrte. Genau diese Dame versuchen wir heute durch Annahmen zu ersetzen, die wir einfach in die Zukunft fortschreiben. Hier und da wird die Absatzmenge noch ein wenig erhöht, denn schließlich wollen Unternehmen wachsen und zusätzlich wird der Preis nach oben korrigiert, um sich der Inflationsrate und/oder anderen preisbestimmenden Faktoren anzupassen. Der Fehler? So ziemlich alles. Das ganze Konzept funktioniert nämlich nur dann, wenn die Unternehmensumwelt starr bleibt und sich nichts, aber auch gar nichts in den nächsten Jahren ändert. Realistisch ist das kaum.

Die große Kunst der Beobachtung

Doch was tun? Die Lösung ist Akzeptanz, Beobachtung und Anpassung. Akzeptanz bedeutet in diesem Fall, dass Unternehmer die Welt als eine Welt im Wandel begreifen. Als eine Welt, in der sich auch die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen ebenso verändert wie ihr Angebot. Folglich unterliegt der Absatzmarkt Ihres Unternehmens einem kontinuierlichen Wandel. Wenn Sie diese Akzeptanz verinnerlich haben, dann sind Sie schon einen großen Schritt weitergekommen. Er führt nämlich unweigerlich zu der Frage: „Was genau verändert sich eigentlich?“. Um sie zu beantworten, müssen Sie beginnen, Ihre Umwelt zu beobachten. Danach sollten Sie sich die Frage stellen, ob und wie Sie sich und Ihr Unternehmen veränderten Umweltbedingungen anpassen wollen, damit Ihr Geschäft auch in Zukunft schwarze Zahlen schreibt. Wenn sich die Marktbedingungen zu stark ändern und Sie frühzeitig feststellen, dass Sie Ihr Angebot nicht entsprechend anpassen können, dann kann sogar ein Rückzug die richtige Entscheidung sein. Hauptsache Sie schreiben keine roten Zahlen.

Auf Neudeutsch: PESTLE oder SLEPT

Eine PESTLE- oder auch SLEPT-Analyse untersucht das Unternehmensumfeld und die Triebkräfte, die es beeinflussen. Die einzelnen Buchstaben stehen dabei für politische, wirtschaftliche (economic), sozio-kulturelle, technische, rechtliche (legal) und ökologische (ecological) Einflussfaktoren, die sich auf Ihr Unternehmen auswirken können.

Wichtig ist, dass eine solche Analyse nicht nur einmalig zu Geschäftsbeginn vorgenommen, sondern als kontinuierlicher Prozess in Ihrem Unternehmen implementiert wird. Sicherlich muss die Analyse nicht immer im gleich großen Umfang und/oder monatlich stattfinden. Dennoch sollte eine gewisse Regelmäßigkeit vorhanden sein, um entsprechende Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Wenn Ihnen die finanziellen Mittel fehlen, um eine professionelle Analyse von einem Experten anfertigen zu lassen, dann können Sie eine PESTLE-Analyse im kleineren Umfang auch selbst durchführen. Das kann bedeuten, dass Sie vermehrt zu Fachtagungen gehen, Ihre Kunden befragen, häufiger die Zeitung lesen oder sich mit Branchenkollegen austauschen. Wenn Sie sich stattdessen lieber auf Ihr Geschäft konzentrieren möchten und beispielsweise einen Unternehmensberater mit einer PESTLE-Analyse beauftragen wollen, können Sie als Existenzgründer und Jungunternehmer sogar staatliche Zuschüsse zu den entsprechenden Beratungskosten beantragen. Wir sagen Ihnen welche!

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