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Einhorn, Pferd, Kuh, Zebra auf grünem Hintergrund.

Das Ziel vieler junger Unternehmen ist es, neben dem Startkapital auch das heiß ersehnte Wachstumskapital aus den einzelnen Finanzierungsrunden von Investoren abzusahnen. Mit dieser Finanzspritze steigen die jungen Existenzgründungen in den Start-up-Himmel auf und werden zu einem wertvollen Unternehmen. Knacken sie die Milliardenmarke, wird ihnen der Einhorn-Status zugeschrieben. Doch nicht alle Start-ups wollen Einhörner sein. Was die Bezeichnung Einhorn für ein Unternehmen bedeutet und welche weiteren Gattungen der Start-up-Zoo bereithält, haben wir recherchiert.

Einhörner streben nach hohen Bewertungen

Die Bezeichnung Unicorn bzw. Einhorn hat sich seit mehreren Jahren weltweit fest im Start-up- und Venture Capital-Bereich etabliert. Einhorn-Unternehmen definieren sich insbesondere über ihre hohe Marktbewertung in Höhe von einer Milliarde US-Dollar vor dem Börsengang oder dem Exit. Das bekannteste Unternehmen aus dieser Gattung ist wohl Facebook (jetzt Meta), das diesen Status innerhalb von rund drei Jahren erreicht hat.

Doch Einhörner müssen auch Kritik einstecken. Ihnen wird vorgeworfen, lediglich ein Ziel zu verfolgen und zwar ihre Marktbewertung zu steigern, um einen schnellen Exit anzustreben. Eine dementsprechend harte Positionierung im Wettbewerb gegenüber der Konkurrenz nehmen diese in Kauf. Auch stehen Einhörner unter Beobachtung, da manche von ihnen Branchen verändern oder vernichten und mit Nutzerdaten häufig nicht verantwortungsvoll umgehen.

Wenn es um die Verbreitung der Einhorn-Start-ups geht, lässt sich sagen, dass Deutschland im Vergleich zu anderen Standorten das Nachsehen hat. Denn von den aktuell rund 800 Einhorn-Unternehmen weltweit sind hierzulande nur rund 18 zu Hause (externer Link). Die meisten Unicorns kommen dagegen aus den USA (371) und China (220).

Einhörner sind auf ein kurzfristiges und hohes Wachstum ausgerichtet und wollen insbesondere ihren Unternehmenswert möglichst schnell steigern. Diese Art von Unternehmensgründung ist häufig mit Venture Capital finanziert und bewegt sich in “Winner-takes-it-all-Märkten” (externer Link). Ein mögliches beziehungsweise angestrebtes Exit-Szenario für Investoren wäre hier insbesondere der Börsengang oder ein Geschäftsverkauf.

Zebras gelten als neues Vorbild unter den Start-ups

Das Zebra gilt als Gegenentwurf zum Einhorn. Denn im Gegensatz zu Einhörnern, die nach schnellem Wachstum und Profit streben, haben sich Zebra-Start-ups zum Ziel gesetzt, Probleme zu lösen und gleichzeitig Profit zu erwirtschaften. Zebras sind schwarz weiß, also gemeinnützig und profitorientiert. Dabei setzen sie auf nachhaltige Investments und agieren als Herdentiere häufig gemeinsam. Sie bevorzugen Kooperation aber auch Co-Entwicklungen mit Mitbewerbern und legen zudem großen Wert auf Gemeinschaft.

Dies wird in schwierigen Zeiten wie z. B. während der Corona-Pandemie deutlich, in denen Zebras einen großen Aufschwung erleben. Besonders in den letzten beiden Jahren trat das gemeinschaftliche Handeln innerhalb der Gesellschaft in den Vordergrund. Hier haben sich auch zahlreiche Start-ups angeschlossen, indem diese beispielsweise kostenfreie Apps erstellt oder gemeinnützige Services zur Verfügung gestellt haben. Immer mehr Start-ups reihen sich in die Gattung der Zebras ein und wählen das Ziel einer nachhaltigen Wirtschaft.

Pferde stehen für ein großes Wachstum mit Kooperationen

Eine weitere Start-up-Gattung sind die Pferde bzw. Horses. Diese zeichnen sich wie die Einhörner durch ein starkes Wachstum aus, sind aber im Gegensatz zu diesen deutlich offener für eine Kooperation mit anderen Existenzgründungen. Sie sehen Wettbewerber aus ihrem Marktbereich somit nicht nur als Konkurrenten, sondern akzeptieren diese Unternehmensgründungen als Mitbewerber. Diese werden somit von den Pferden als gesunder Ansporn zur eigenen Weiterentwicklung und Verbesserung gesehen.

Ein mögliches Exit-Szenario für Investoren könnte hier der Geschäftsverkauf oder der sogenannte Secondary Purchase sein. Unter diesem versteht man den Weiterverkauf von Geschäftsanteilen an andere Risikokapital-Gesellschaften oder an andere interessierte Käufer.

Die Kühe bevorzugen ein langsames nachhaltiges Wachstum

Die letzte Start-up-Gattung sind die Kühe bzw. Cows. Diese streben auch ein Wachstum an, aber ein nicht so zügiges wie die Pferde. Auch der schnelle Exit wie bei den Einhörnern steht bei ihnen nicht unbedingt auf der Agenda. Grund hierfür ist insbesondere, dass die Kühe das Mitspracherecht durch mehrere Venture Capital-Geber nicht verlieren wollen und die Existenzgründer daher einen eher höheren Anteil an ihrem Unternehmen bevorzugen.

Die Entwicklung der Start-up-Kühe ist im Vergleich zu anderen Start-up-Arten etwas langsamer aber dafür auch nachhaltiger. Die Kühe fokussieren sich statt auf ein schnelles Wachstum vielmehr auf eine stabile Rendite. Dies macht sie aufgrund des geringen Ausfallrisikos jedoch sehr attraktiv für Investoren. Mögliche Exit-Szenarien für Investoren könnten hier beispielsweise der Secondary Purchase oder ein Management-Buyout (externer Link) sein.

Mit einer Existenzgründungsberatung auf Nummer sicher gehen

Ob Einhorn, Zebra, Pferd oder Kuh, die oben vorgestellten Start-up-Gattungen zeigen, dass die Unternehmenswelt besonders interessant und vielfältig ist. Doch unabhängig davon, welche Richtung Entrepreneure hier einschlagen wollen, wichtig ist, dass diese vorab auf professionelle Unterstützung im Rahmen einer Existenzgründungsberatung setzen, damit die Unternehmensgründung erfolgreich verläuft. Eine solche Beratung muss auch nicht teuer sein, denn immerhin bekommen Gründer hier durch Fördermittel bis zu 70 % der anfallenden Kosten erstattet (Service-Tipp: Fördercheck).

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