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Der Standort und die Immobilie Ihres Unternehmens sind entscheidend für den Erfolg Ihrer Gründung. Daher sollten Sie sich bei der Standortwahl auf jeden Fall die richtigen Fragen stellen, um die optimale Niederlassung für Ihr Business auszuwählen. Unsere Top10 sensibilisiert Sie für die wichtigsten Aspekte der Standortanalyse.

1. Wen möchten Sie mit Ihrem Geschäftskonzept ansprechen?

Die erste zentrale Frage ist die nach der gewünschten Zielgruppe. Wen möchten Sie mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung ansprechen? Im zweiten Schritt müssen Sie sich fragen, wo Sie diese Zielgruppe wahrscheinlich antreffen. Möchten Sie sich mit einen Friseur-Salon für Kinder selbständig machen, so suchen Sie nach einer Gegend, in der Familien mit Kindern wohnen. Gründen Sie eine Steuerberatung, sollten Sie sich nach einem geschäftlichen Umfeld umsehen.

2. Wie viele Räume und wie viel Platz brauchen Sie?

Die Antwort auf diese Frage hängt natürlich von Ihrer Geschäftsidee ab. Eröffnen Sie ein Café, brauchen Sie zum Beispiel neben dem eigentlichen Gastraum auch Kundentoiletten, eine kleine Küche und gegebenenfalls Lagerräume. Möchten Sie sich mit einer Schreinerei selbständig machen, benötigen Sie einen Werkraum.

3. Wer lebt und arbeitet in der Nachbarschaft?

Schauen Sie sich Ihre Nachbarschaft ganz genau an. Alle Personen, die im Umfeld leben und arbeiten, sind schließlich potenzielle Kunden und sollten zu der von Ihnen definierten Zielgruppe passen. Gegebenenfalls sollten Sie Ihr Angebot erweitern, um noch mehr Laufkundschaft in Ihren Laden zu locken.

4. Wie groß ist das Einzugsgebiet?

Schauen Sie auch ein gutes Stück über den Tellerrand hinaus. Betrachten Sie nicht nur Ihre direkte Nachbarschaft, sondern auch das nähere Einzugsgebiet. Ist Ihr Angebot attraktiv genug, werden die Kunden auch eine kleinere Anreise in Kauf nehmen. In diesem Fall müssen Sie Ihre Marketingmaßnahmen auch überregional umsetzen.

5. Befinden sich direkte Konkurrenten im Umfeld?

Grundsätzlich ist es überhaupt nicht schlimm, wenn es einen Konkurrenten im Umfeld gibt: Denn das heißt schließlich, dass Ihr Geschäftskonzept ins Umfeld passt und die Zielgruppe das Angebot annimmt. Der Markt darf aber nicht übersättigt sein und Ihr Angebot nicht völlig deckungsgleich mit dem der Konkurrenz sein. Sie benötigen einen Unique Selling Point, etwas, das Sie von Mitbewerbern abhebt.

6. Bietet der Standort die passende Infrastruktur?

Der zentrale Punkt ist hier die Anbindung zu Lieferanten und Kunden. Je näher zum Beispiel Waren und Rohstoffe sind, desto kürzer die Transportwege – und das spart bares Geld. Auch für Ihre Kunden müssen Sie eine gute Erreichbarkeit sicherstellen. Bieten Sie ausreichend viele Parkplätze an und kann man Sie auch mit Bus und Bahn gut erreichen?

7. Wie hoch dürfen die Mietkosten sein?

Kalkulieren Sie ganz genau, wie hoch die Mietkosten maximal sein dürfen, diese werden schließlich zu einem monatlichen Fixkostenpunkt. Bürden Sie sich auf keinen Fall eine zu hohe finanzielle Belastung auf, auch wenn eine bestimmte Immobilie attraktiv auf Sie wirkt – langfristig können zu hohe Fixkosten das Unternehmen ruinieren.

8. Müssen Sie Zeit und Geld für die Renovierung einplanen?

Schauen Sie sich die Immobilie ganz genau an. Im Zweifelsfall sollten Sie einen Sachverständigen mit der Überprüfung der Räumlichkeiten beauftragen, damit Sie keine bösen Überraschungen erwarten. Kalkulieren Sie, wie groß der zeitliche und monetäre Aufwand ist, die Immobilie in den gewünschten Zustand zu bringen.

9. Bietet die Immobilie Expansionsmöglichkeiten?

Denken Sie immer optimistisch. Wenn Ihr Unternehmen sehr gut läuft, sollten Sie schon im Vorfeld Expansionsmöglichkeiten in Augenschein nehmen. Ein späterer kompletter Umzug kostet nämlich Zeit und Nerven sowie einen eventuell längeren Betriebsausfall.

10. Muss es immer eine eigene Immobilie sein?

CoWorking Spaces bieten gerade für Freiberufler eine kostengünstige und praktische Alternative zur eigenen Immobilie. Hier können Sie tageweise einen Arbeitsplatz in einem Bürogebäude mieten – kreativer Start-up-Spirit inklusive.

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