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Eine kleine Pflanze wächst aus einem Haufen Erde heraus.

Der Investitionsplan ist die Zusammenfassung aller notwendigen Kosten, die in der Anlaufphase einer Existenzgründung oder eines klar definierten Projektes anfallen. Zusammen mit dem Betriebsmittelplan geht der Investitionsplan in den Kapitalbedarfsplan und somit auch in den Businessplan ein. 

Zwischen den Ausgaben für Investitionen und Betriebsmitteln wird aufgrund mehrerer Kriterien klar unterschieden. Betriebsmittel sind beispielsweise Ausgaben für Marketing, Vertrieb, Miete oder Personal, also Kosten, die regelmäßig anfallen und denen kein exakter Gegenwert beigemessen werden kann. Investitionen hingegen sind Ausgaben für die Anschaffungen von Gütern, die dauerhaft im Unternehmen genutzt werden können.

Zu den Investitionen zählen zum Beispiel:

  • Maschinen
  • Einrichtung der Geschäftsräume
  • Lizenzen
  • Fuhrpark
  • Spezielle Branchensoftware
  • Firmengebäude

Im Investitionsplan wird für jede geplante Investition ein entsprechender Zeitpunkt festgelegt, um gegebenenfalls mehrere Zahlungen – zum Beispiel eine Anzahlung bei der Bestellung des Gutes – darstellen zu können. Außerdem spielt der Zeitpunkt der Anschaffung in Verbindung mit der erwarteten Nutzungsdauer der Anschaffung eine entscheidende Rolle für die Abschreibungsmöglichkeiten.

Die Nutzungsdauer definiert den Zeitraum, in dem zum Beispiel eine Maschine zur Produktion genutzt werden kann und zu welchem Zeitpunkt der Unternehmer erwartet, die betreffende Maschine ersetzen zu müssen. Während der Nutzungsdauer muss die Maschine folglich nicht nur die Anschaffungskosten erwirtschaften, sondern es muss auch eine gedachte Rücklage gebildet werden, um nach Ablauf der Nutzungsdauer ausreichend Mittel zur Verfügung zu haben, um die Maschine zu ersetzen.

Diese gedachte Rücklage wird im Jahresabschluss oder der Bilanz über die sogenannten Abschreibungen gebildet. Die Abschreibung bildet die Wertminderung des jeweiligen Gutes im Zeitverlauf der Nutzung ab. Investitionsgüter werden in der Bilanz zunächst mit Ihren Beschaffungskosten aufgenommen. Anhand von sogenannten Abschreibungslisten kann der Unternehmer definieren, wie lange das Gut im Unternehmen genutzt werden kann. Wenn eine Maschine laut Liste beispielsweise für 10 Jahre genutzt werden kann, wird der Wert der Maschine in den Büchern jedes Jahr um 10 % verringert. Die Abschreibungen von 10 % jährlich stellen dann Kosten für das Unternehmen dar, die in der Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt werden. Sie führen allerdings zu keiner tatsächlichen Auszahlung vom Geschäftskonto. Es steht also eine bilanzielle Rücklage, die nach Ende der Nutzungs- und Abschreibungsdauer zur Verfügung steht, um die Maschine zu ersetzen.

Ein exakter Investitionsplan ist somit sowohl im Zeitverlauf der Unternehmung wichtig als auch zu Beginn. Der Gründer oder der Unternehmer muss also versuchen, den Investitionsplan möglichst exakt zu erstellen. Da es sich in den meisten Fällen um Sachgegenstände handelt, sollten nach Möglichkeit konkrete Angebote über die Höhe und die Zeitpunkte der Zahlungen eingeholt werden. Alternativ können auch Preislisten der Lieferanten genutzt werden, um einen Rahmen für die Investitionstätigkeit abstecken zu können. Ein klar strukturierter und gut recherchierter Investitionsplan hilft außerdem dabei, externe Kapitalgeber von dem eigenen Vorhaben zu überzeugen.

Vor allem Banken und Kreditinstitute sind bei der Prüfung eines Businessplans sehr offen gegenüber einer Finanzierung, die zu großen Teilen für Investitionen in Sachgüter fließen. Neben der guten Bewertbarkeit der einzelnen Gegenstände entstehen aus der Investitionstätigkeit langfristige Werte, die dem Unternehmen zur Verfügung stehen. Diese Werte stellen für Banken Sicherheiten dar, die im schlimmsten Falls verwertet werden können, um offene Forderungen zu begleichen. Lesetipp: KfW-Gründerkredite

Zudem ist es allerdings wichtig, den Umfang der Gründungsfinanzierung nicht nur anhand der Investitionstätigkeit abzuleiten. Kosten für Betriebsmittel, die private Lebenshaltung, Steuern oder Abgaben für die Sozialversicherung müssen ebenso beachtet werden und Teil der Finanzplanung im Rahmen der Erstellung eines Businessplans sein. Alle anfallenden Kosten müssen gleichermaßen beachtet und in einem Kapitalbedarfsplan zusammengefasst werden. Nur so kann der tatsächliche Finanzierungsbedarf des Gründungsvorhaben ermittelt werden.

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