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Studien zeigen, das wirtschaftliche Krisen auf Existenzgründungsprozesse beschleunigend wirken. Auch die Corona-Krise könnte diesen Effekt entfalten.

Existenzgründung – mehr Autonomie und unternehmerische Risiken

Für die Entscheidung, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, gibt es vielfältige Motive: Gründer möchten ihre eigenen Geschäftsideen verwirklichen. Oft verbinden sie damit den Wunsch nach größerer Autonomie und Selbstverwirklichung. Andere versuchen damit, einer drohenden oder schon eingetretene Arbeitslosigkeit zu entgehen oder möchten neue geschäftliche Möglichkeiten nutzen, die aus der aktuellen Marktentwicklung resultieren.

Unabhängig von den individuellen Wünschen, die damit verbunden sind, müssen Menschen, die sich selbstständig machen, allerdings auch mit unternehmerischen Risiken rechnen. Vor allem ökonomische Krisen gelten hier als ein Risikofaktor, der den Traum von der Selbstständigkeit zunichtemachen kann. Statistiken und Studien zeigen jedoch, dass Krisen den Gründungsprozess sogar beschleunigen können – wenn die Unternehmensgründung gut vorbereitet ist und das Unternehmen in der Lage ist, auf problematische Entwicklungen schnell und angemessen zu reagieren.

Wie lange dauern Gründungsprozesse?

Auf die Frage, wie viel Zeit eine Unternehmensgründung dauert und wann der Gründungsprozess abgeschlossen ist, gibt es keine pauschale Antwort. Die Praxis zeigt, dass die Gründungsdauer neuer Unternehmen sehr heterogen ist.

Der idealtypische Prozess einer Neugründung besteht aus insgesamt vier Phasen. Zur Vorgründung gehören die Initiierungsphase, in der die Geschäftsidee entwickelt wird, sowie die Konkretisierungsphase, in der der künftige Unternehmer seine Gründung vorbereitet und unter anderem den Businessplan und den Finanzplan dafür erstellt. Hier wählt der Entrepreneur auch die Rechtsform des Unternehmens aus.

Die Nachgründungsphase umfasst die Realisierungsphase – also den Geschäftsstart. Sie ist abgeschlossen, wenn das Unternehmen erste Umsätze generiert. Der Gründungsprozess endet mit der Reifephase, die so lange dauert, bis über mindestens drei aufeinanderfolgende Monate substanzielle Gewinne realisiert werden können.

Eine entsprechende Untersuchung mit 524 neu gegründeten Unternehmen weist aus, dass deren Reifephase im Schnitt nach 29 Monaten abgeschlossen war. Im Einzelnen gibt es hier jedoch große Unterschiede – einige Firmen erreichen die Gewinnzone bereits nach wenigen Monaten, andere erst nach Jahren. Ausschlaggebend sind hier drei Faktoren: Die Branche, das Gründungsland und vor allem das Geschäftsmodell. Die Realisierung innovativer Geschäftsmodelle erfordert in der Regel einen längeren Gründungsprozess.

Wie reagieren Gründer auf wirtschaftliche Krisen?

Auf den ersten Blick sind wirtschaftliche Krisen ein expliziter negativer Einflussfaktor, der Gründungen verhindert und neugegründete Unternehmen in Schwierigkeiten bringen kann. Untersuchungen zu den Effekten der Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2007 bis 2009 zeichnen jedoch ein anderes Bild: Der Gründungsprozess vieler Unternehmen – und hier insbesondere die Vorgründungsphase – hatte sich im Vergleich zu den Vorkrisenjahren um bis zu zehn Monate verkürzt, viele Gründer erreichten auch die Reifungsphase schneller. Mögliche Ursachen liegen darin, dass Gründungen in einer Krise besonders oft erfolgen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden und die angehenden Unternehmer unter besonders hohem Erfolgsdruck stehen.

Ob sich ein vergleichbarer Effekt auch in der Corona-Krise zeigt, wird erst die Zukunft zeigen. Bereits jetzt ist jedoch sichtbar, dass die Branche, in der gegründet werden soll, hier besonders großen Einfluss hat. Vor allem in Branchen, die durch Corona starke Nachfrageeinbrüche zu verzeichnen haben, nimmt zumindest kurzfristig auch das Gründungsgeschehen ab.

Unternehmen in der Gründungsphase, die bereits auf dem Markt aktiv sind, versuchen ebenso wie etablierte Unternehmen oft, ihre Geschäftsmodelle und Marketingstrategie an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Sehr wahrscheinlich haben viele Gründer, die sich zum Beginn der Corona-Krise in der Vorbereitungsphase befanden, ihre Existenzgründung vertagt, so dass es nach der Pandemie zu einer Intensivierung des Gründungsgeschehens kommen könnte. Außerdem hat Corona das Potenzial, das Verhalten und die Präferenzen von Verbrauchern nachhaltig zu ändern – bereits in den vergangenen Monaten hat die Krise unter anderem zu einem Digitalisierungsschub geführt. Für Gründer resultieren daraus auch langfristig neue unternehmerische Chancen.

Existenzgründungsberatung – professionelle Unterstützung für Gründer in der Krise

Eine professionelle Existenzgründungsberatung, für die Zuschüsse möglich sind, ist angehenden Unternehmern immer zu empfehlen. Bereits in der Vorbereitungs- und Planungsphase, aber auch danach erhalten sie so die Unterstützung ausgewiesener Experten (Service: Beratersuche). Auch in der Corona-Krise tragen Beratungen dazu bei, die Gründung trotzdem effizient zu realisieren. Bereits aktiven Firmen helfen sie dabei, wirtschaftliche Schwierigkeiten zu minimieren oder zu verhindern. Aspekte der Beratung sind in beiden Fällen Anpassungen des Geschäftsmodells, Businessplan- und Liquiditätsplan-Optimierungen sowie der Zugang zu Quellen der Finanzierung und staatlicher Hilfen (Service: Fördercheck).

Weiterführende Informationen zum Thema und Beitragsquellen: Unternehmertum im Fokus (externer PDF-Link)

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