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Bild von einem Handy, das Essen fotografiert


Der schnelle technologische Fortschritt macht auch vor Social Media nicht Halt. Daher ist eine Auseinandersetzung mit den digitalen Medien unumgänglich. Unter Social Media (deutsch: soziale Medien) oder Web 2.0 versteht man Netzwerke wie zum Beispiel Facebook, Twitter und Google+. Dazu gehören auch Videoplattformen, Blogs und Business-Netzwerke. Auf diesen Kanälen haben Nutzer (User) die Möglichkeit, sich einzubringen, mit anderen zu kommunizieren sowie Informationen und Eindrücke zu sammeln.

Ziele von Social Media für Existenzgründer

Neben dem privaten Gebrauch können soziale Netzwerke auch professionell genutzt werden. Setzen Unternehmen die Medien für die eigenen Interessen ein, nennt man dies Social-Media-Marketing. Dieses kann Existenzgründer bei der Verwirklichung folgender Ziele unterstützen:

  • Steigerung der Bekanntheit der Existenzgründung
  • Verbreitung der Angebote
  • Aufbau eines guten Rufes
  • Optimierung der Bindung zwischen Unternehmen und Kunden
  • Bessere Beobachtung und Auswertung von Kundeninteressen
  • Verbesserung der Produkte oder Dienstleistungen

Um diese Ziele zu erreichen, ist der Gebrauch aller Kanäle nicht unbedingt für jede Unternehmensart geeignet. Je nach Größe, Branche, Strategie und Philosophie der Existenzgründung sind bestimmte Netzwerke besonders wichtig.

Nicht jedes Social-Media-Netzwerk ist gleich

Im Vergleich von unterschiedlichen Social-Media-Netzwerken hat Facebook die Nase vorn: Laut einer aktuellen ARD/ZDF-Studie nutzen dieses in Deutschland rund 20,5 Millionen Menschen wöchentlich. Als Social-Media-Marktführer ist die Einbindung von Facebook in die Marketing-Strategie eines Unternehmens unverzichtbar. Was früher eine Plattform für Studenten war, ist heute ein Netzwerk für alle Gesellschaftsschichten. Das beliebteste Social-Media-Netzwerk bringt bestimmte Vorteile für Existenzgründer mit sich:

  • Schalten zielgruppenspezifischer Werbung
  • Verbesserung von Google-Rankings
  • schnelle und weite Verbreitung von Unternehmensbotschaften
  • Steigerung der Markenbekanntheit
  • Erhöhte Produktqualität durch Kundenfeedbacks

Neben den Vorteilen der Facebook-Nutzung ergeben sich auch Herausforderungen und Schwierigkeiten, denen sich Existenzgründer stellen müssen. Beispiele sind:

  • Wahl der richtigen Zielgruppe
  • Angemessene Reaktionen auf Posts und Nachrichten
  • Häufige Veröffentlichung von neuen und informativen Beiträgen

Kontakte zu Geschäftspartnern aufbauen mit Xing

Ein weiteres beliebtes Netzwerk ist Xing. Auf diesem können Existenzgründer zum einen ihr Unternehmen vorstellen und ihr Image verbessern, zum anderen Kontakt zu potenziellen Kunden und Arbeitnehmern aufbauen. Im Unterschied zu Facebook gehören hier nicht nur Kunden, sondern auch Experten und Mitarbeiter zu den Zielgruppen. Auch können spezielle themenspezifische Gruppen gebildet werden, die dem Austauschen der Vernetzung dienen. Für Arbeitnehmer und Geschäftspartner bietet das Netzwerk die Möglichkeit, sich tiefergehend über das Unternehmen zu informieren.

Youtube-Videos erklären schwierige Inhalte

Auf der Videoplattform Youtube können Existenzgründer zum Beispiel Produkt- und Imagevideos veröffentlichen. Diese können kommentiert und auf weiteren Social-Media-Kanälen geteilt werden. Videoplattformen eignen sich besonders bei Angeboten, die einen hohe Erklärungsbedarf haben. So kann zum Beispiel die komplizierte Installation einer umfangreichen Software leicht verständlich dargestellt werden. Ein Nachteil des Mediums Film sind zum Beispiel bei Imagevideos die hohen Produktionskosten.

Der Blog – locker schreibend die Zielgruppe erreichen

Neben den genannten Social-Media-Netzwerken ist das Medium Blog eine weitere Möglichkeit der Kommunikation mit Zielgruppen. Dieses, auch Weblog genannt, ist ein auf einer Website geführtes Tagebuch oder Journal, in dem der Schreiber (Blogger) bestimmte Themen aufgreift. Die Beiträge sind meist locker geschrieben und werden häufig mit ansprechenden Bildern und Videos ergänzt. Auch hier können die Besucher die Inhalte kommentieren. Existenzgründer haben die Möglichkeit, sich mit anderen “einflussreichen” Bloggern (Influencer) zu vernetzen und deren Reichweite für sich zu nutzen. Eine beliebte Art der Vernetzung unter Bloggern sind Gastartikel. Mit diesen wird das Ziel verfolgt, die eigene Bekanntheit zu steigern und häufig eine Verlinkung auf die eigene Website zu erreichen. Letzteres führt in der Regel zu einer besseren Platzierung in den Suchmaschinen (SEO).

Zudem kann ein Blog mehr Traffic auf der Website generieren und erhöht die Sichtbarkeit für Suchmaschinen. Wie andere Soziale Medien haben jedoch auch Blogs Nachteile. Beispielsweise müssen diese regelmäßig gepflegt und mit neuem Material versorgt werden.

Herausforderungen bei der Social-Media-Nutzung

Die vorgestellten Netzwerke haben für Existenzgründer viele Vorteile. Ein Erfolg über Nacht sollte jedoch nicht erwartet werden, da eine Community erst wachsen muss und es gute Ideen benötigt, um sich gegen die große Konkurrenz behaupten zu können. Daher ist die regelmäßige Auswertung der Nutzerdaten sinnvoll und dementsprechend die Anpassung der Strategie wichtig.

Vorbereitung ist die halbe Miete

Entscheiden sich Existenzgründer für die Nutzung von Social Media als Marketinginstrument, können folgende Tipps den Einstieg erleichtern:

  1. Entwickeln Sie eine Social-Media-Strategie für alle Kanäle.
  2. Beobachten Sie Trends und Konkurrenten.
  3. Achten Sie auf den Datenschutz.
  4. Wählen Sie Ihre Posts sorgfältig aus (Shitstorm und Abmahnung vermeiden).
  5. Überlegen Sie sich, wer Ihre Zielgruppe ist und wann Sie Ihre Inhalte veröffentlichen.
  6. Vernachlässigen Sie nicht die klassischen Kommunikationswege wie Prospekterstellung oder persönlicher Kundenkontakt. Diese tragen zur Traffic-Steigerung auf den Social-Media-Kanälen bei.
  7. Achten Sie auf eine zielgruppengerechte Sprache.
  8. Versuchen Sie alle Fragen zu beantworten und reagieren Sie auf Kritik sachlich.
  9. Seien Sie aktiv und lassen Sie täglich etwas von sich hören.

Und zum Schluss: Erwarten Sie nicht zu viel. Wenn sich der Erfolg nicht wie gewünscht einstellt, suchen Sie nach Gründen, und wenn dies auch nicht hilft, geben Sie dies in die Hand eines Profis. Frei nach dem Motto: Schuster bleib bei deinen Leisten“. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kernkompetenzen.

Der Einsatz und die rege Nutzung von Social Media hat nicht nur Vorteile, sie bringt auch Nachteile mit sich. Neben dem Datenschutzaspekt ergeben sich eine Reihe rechtlicher Probleme. Diese liegen in Rechtsgebieten wie Wettbewerbsrecht, Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht oder Arbeitsrecht. Ein fehlerhaftes oder fehlendes Impressum kann zum Beispiel zu einer Abmahnung führen und Kosten verursachen. Existenzgründer, die auf Nummer sicher gehen wollen, sollten daher vor dem Einsatz einen Anwalt zu Rate ziehen.

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