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Drei Frauen sitzen an einem Tisch und arbeiten an ihren Laptops.

Sich selbstständig machen wird für immer mehr Frauen attraktiver. Ob als Mitgründerin oder alleinige Existenzgründerin: Die Beteiligung von Frauen an Unternehmensgründungen ist seit Jahren auf Rekordniveau. Laut KfW-Gründungsmonitor 2016 können Frauen seit 2013 immerhin 43 % aller Existenzgründungen für sich verbuchen.

Dies ist auch verständlich, denn eine Existenzgründung hat je nach Form im Gegensatz zur Festanstellung – bei der es häufig geregelte Arbeitszeiten gibt – insbesondere zum Vorteil, Familie und Karriere flexibel unter einen Hut bringen zu können.

Die Teamgründung sowie die Nebenerwerbsgründung bieten hierfür passende Rahmenbedingungen. Doch auch eine Vollerwerbsgründung steht bei vielen Gründerinnen hoch im Kurs. Im folgenden Artikel stellen wir diese drei Gründungsformen vor und zeigen, welche Vorteile diese jeweils haben.

1. Mit der Nebenerwerbsgründung auf Nummer sicher gehen

Existenzgründerinnen, die sich im Nebenerwerb selbstständig machen wollen, realisieren ihre Geschäftsidee neben ihrem Hauptberuf und können sich so ein zweites Standbein aufbauen. Die Existenzgründung im Nebenerwerb ist aus folgenden Gründen attraktiv:

  • Geringes finanzielles Risiko: Frauen, die sich zunächst allein selbstständig machen, können mit einer Nebenerwerbsgründung ohne hohe anfallende Kosten und ohne zusätzliche Verantwortung für angestellte Mitarbeiter herausfinden, ob die Geschäftsidee tragfähig ist. Denn wer „klein“ anfängt, kann dies meist aus der eigenen Tasche finanzieren (Lesetipp: Finanzierung). Zudem bietet der Hauptjob ein geregeltes monatliches Einkommen, welches Gründerinnen finanzielle Sicherheit verschafft.
  • Mehr Zeit für die Familie: Nicht jede Gründerin hat die Zeit, sich in vollem Umfang um ein ganzes Unternehmen zu kümmern. Dies betrifft insbesondere Existenzgründerinnen, die Kinder haben -sogenannte Mompreneurs (externer Link) – und daher familiären Verpflichtungen nachgehen müssen. Bei einer Unternehmensgründung im Nebenerwerb reicht die Zeit möglicherweise aus, um diesen gerecht zu werden und private Aufgaben zu erledigen.
  • Möglichkeit des Ausprobierens: Zu Beginn der Existenzgründung lässt sich noch nicht sicher sagen, ob diese auch zum Erfolg führt und das aus der unternehmerischen Tätigkeit erwirtschaftete Einkommen reicht, um den eigenen Lebensunterhalt sowie den der Familie allein zu sichern. Sinnvoll ist es dann, wenn die Möglichkeit besteht, das Geschäftsmodell zunächst am Markt zu testen, bevor nach dem Motto „alles oder nichts“ in die Selbstständigkeit im Vollerwerb gestartet wird.
  • Geringer Finanzierungsbedarf: Wer klein anfängt, kann womöglich die Kosten für die Unternehmensgründung aus dem eigenen Geldbeutel bezahlen und ist unabhängiger von Krediten und privat geliehenen Geldern. Auch werden bei einer Nebenerwerbsgründung wesentliche Kosten wie die für die Krankenversicherung in der Regel durch den Hauptjob abgedeckt.

2. Kosten und Zeit bei einer Teamgründung teilen

Eine weitere beliebte Gründungsart bei Frauen ist die Teamgründung. Mit dieser gehen Existenzgründerinnen auf Nummer sicher und minimieren die Risiken, die eine  Unternehmensgründung birgt. Denn einem Gründerteam steht insgesamt mehr Eigenkapital zur Verfügung als Sologründerinnen, die ihr Vorhaben allein verwirklichen wollen.

Mit anderen zusammen lässt sich zudem gerade zu Beginn mehr bewegen und Geschäftsideen lassen sich schneller umsetzen. Auch hat eine Teamgründung zum Vorteil, dass jedes Mitglied spezielles Know-how und unterschiedliche Kompetenzen mitbringt. Insbesondere für Frauen, die Familie und Karriere unter einen Hut bekommen müssen, hat eine Gründung im Team Vorteile:

  • Weniger Zeitaufwand: Mit einer Teamgründung kann die Arbeitszeit aufgeteilt werden. Auch können sich die Teammitglieder z. B. bei Krankheit oder Urlaub gegenseitig vertreten.
  • Leichtere Kinderbetreuung: Haben die Teampartnerinnen z. B. betreuungspflichtige Kinder, so können sie gemeinsam eine Tagesmutter engagieren oder einen separaten Raum einrichten, in dem die Kinder betreut werden. Fällt eine der Unternehmerinnen aus, weil ein Kind krank ist, bricht nicht gleich das ganze Geschäft zusammen.

Ob eine Teamgründung funktioniert, hängt ganz davon ab, wie man sich als Team ergänzt und versteht. Die Wahl der Mitgründer sollte daher bedacht angegangen werden. Um bösen Überraschungen nach der Gründung vorzubeugen, ist es wichtig, dass Existenzgründerinnen, die sich im Team selbstständig machen wollen, einen Fachanwalt für Gesellschaftsrecht kontaktieren und einen Gesellschaftsvertrag aufsetzen. In diesem werden die Rechte und Pflichten, die sich für das Unternehmerteam ergeben, schriftlich festgehalten. Auch späteren Unstimmigkeiten kann mit diesem vorgebeugt werden.

3. Selbstständig machen im Vollerwerb ist beliebt

Es lässt sich sagen, dass eine nebenberufliche Existenzgründung sowie die Teamgründung besonders für Mütter gute Möglichkeiten sind, (wieder) in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Doch auch eine Vollerwerbsgründung eignet sich unter bestimmten Bedingungen für Existenzgründerinnen, die sich der Herausforderung „Vereinbarkeit von Familie und Karriere“ stellen müssen. Diese Art der Gründung steht zudem bei Frauen hoch im Kurs: Rund 40 % aller Existenzgründerinnen machen sich im Vollerwerb selbstständig. Eine KfW-Studie aus dem Jahr 2017 (externer Link) zeigt, dass sich Existenzgründerinnen mit Kindern Grenzen bei der Arbeitszeit setzen: Im Vollerwerb arbeiten diese in der selben Tätigkeit mit 36 Wochenstunden im Mittel rund 14 Wochenstunden weniger als andere Gründerinnen.

Existenzgründungsberatung hilft bei der Umsetzung der Geschäftsidee

Unabhängig davon, für welche Unternehmensart sich Existenzgründerinnen entscheiden, wichtig ist es, diese zunächst gründlich zu planen und je nachdem bestimmte Vorkehrungen zu treffen. Mit einer Existenzgründungsberatung lässt sich dies professionell bewerkstelligen. So kann währenddessen zum Beispiel das Geschäftsmodell und der Businessplan gemeinsam mit dem Berater ausgearbeitet werden (Service-Tipp: Passenden Berater finden). Um die Kosten für die Beratung müssen sich Gründerinnen nur wenig Gedanken machen, denn glücklicherweise gibt es hierfür Fördermittel vom Staat, die auf dieser Fördercheck-Seite herausgefunden werden können.

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