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Nicht jeder, der ein Unternehmertyp ist, hat auch eine geniale Businessidee. Wer sich zum Selbständig-Sein geboren fühlt, aber keine zündende Geschäftsidee hat, muss zum Glück trotzdem nicht Angestellter wider Willen sein. Nein, für dieses Dilemma gibt eine einfache Lösung. Das Zauberwort heißt: Franchise – fremde Idee, eigenes Geschäft. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Wir möchten in unserem heutigen FanFriday Issue die Vor- und Nachteile einer Franchisegründung beleuchten.

Der größte und wohl bekannteste Vorteil ist, wie bereits erwähnt, die Geschäftsidee, die einem quasi auf dem Silbertablett serviert wird. Das Konzept ist erprobt und hat sich bereits am Markt bewiesen. Ein Großteil der Arbeit bei einer Existenzgründung wurde Ihnen schon abgenommen. Manche Gründer tüfteln schließlich jahrelang an ihrer Idee und feilen ihr Konzept stetig weiter aus. Das bleibt Ihnen erspart – die Produktpalette, die Marketingstrategie, die Inneneinrichtung des Ladenlokals, über alles haben sich schon andere den Kopf zerbrochen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Marke, die Sie durch eine Franchisegründung repräsentieren, auf dem Markt schon bekannt ist. Fast jeder kennt den Fastfood-Laden mit dem goldenen M oder den Discount-Bäcker mit dem blauen B. So finden Sie schnell Zugang zum Kunden und etablieren sich schneller am Markt, als es oftmals mit einem neuem Konzept, neuen Produkten und einer neuen Marke der Fall ist – Menschen mögen eben gern Vertrautes, sie mögen es genau zu wissen, was sie bekommen und genau das ist beim Franchise-Produkt der Fall.

Zudem übernehmen Sie effektive Arbeitsabläufe vom Profi, oft eine gemeinsame Buchführung und können (manchmal auch müssen) an Schulungen und Weiterbildungen Ihres Franchise-Gebers teilnehmen.

Aus diesen Gründen sind Existenzgründungen mit Franchisekonzepten auch bei Kreditgebern sehr beliebt, da hier geringere Risiken zu erwarten sind.

Also lebt es sich wunderbar sorgenfrei im Franchise-Land?

Wie immer hat die Medaille zwei Seiten. Feste Strukturen geben Sicherheit, engen aber dafür die Kreativität extrem ein. Beim Franchising ist alles vorgegeben, es gibt keinen Platz für individuelle Entfaltung. Mal an den Rezepturen herumprobieren oder die Produktpalette verändern – absolut tabu! Heute mal grüne statt blaue Schürzen für die Verkäufer? Vergessen Sie es. Am Franchisekonzept wird nicht gerüttelt. Punkt. Die Einhaltung der vorgegebenen Regeln und des Qualitätsstandards hat oberste Priorität, und wer gegen sie verstößt, hat empfindliche Vertragsstrafen zu befürchten.

Außerdem müssen Sie als Franchisenehmer eine Gebühr an den Franchisegeber zahlen, und das nicht einmalig, sondern immer auf dem eigenen Umsatz. Dies können bis zu 33% sein. Auch bei den Anfangsinvestitionen müssen Sie gegebenenfalls tiefer in die Tasche greifen. Erst mal eine schlichtere Einrichtung und die etwas günstigeren Lampen sind keine Option. Sie müssen von 0 auf 100 dabei sein und alle Anforderungen erfüllen, eine Light-Variante gibt es nicht.

Ein weiteres, nicht zu verachtendes Problem: Sollten Sie, aus welchen Gründen auch immer, nach einiger Zeit bemerken, dass das Unternehmertum doch nicht das Richtige für Sie ist, kann es sehr schwierig werden, aus einem bestehenden Franchise-Vertrag wieder herauszukommen.

Wichtig ist für Sie also: Überlegen Sie sich vorher ganz genau, ob eine Franchisegründung die richtige Wahl für Sie ist. Wägen Sie die Vor- und Nachteile genau ab. Kreative Freigeister, die es lieben zu experimentieren und sich selbst sowie ihr Unternehmen gerne stetig verändern, sollten lieber weiter an einem eigenen Konzept arbeiten und mit diesem ihr Business-Abenteuer wagen.

Wenn Ihnen nur die richtige Idee und ein schlüssiges Konzept zum Unternehmerglück fehlen, Ihnen feste Strukturen Sicherheit und nicht Enge vermitteln und Sie gerne vom Erfahrungsschatz anderer profitieren, dann bietet Ihnen diese Form der Gründung gute Erfolgsaussichten.

Beitragsbild: © Fotolia.de

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