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Frau mit Stiefeln balanciert auf Schienengleis

Es gehört zur Natur der meisten Gründer, dass sie Neulinge sind im Bereich der Selbstständigkeit. Dies bedeutet meist auch, kaum etwas von jenen Kniffen zu kennen, welche langjährige Selbstständige beherrschen – das gilt nicht nur für die Existenzgründung und das Geschäft im Allgemeinen, sondern erstreckt sich auch auf weitere Bereiche im Leben als Selbstständiger. Viele Tipps und Tricks helfen jungen Gründern bereits beim Einstieg, ihr Leben trotz des anstrengenden Jobs in der Waage zu halten. Dies ist nicht nur gut fürs eigene Ich, sondern auch für die Leistungsfähigkeit und für das Unternehmen. Wir stellen hier eine Reihe solcher Life Hacks vor.

1. Life Hacks für die Arbeit

A) Hilfe und Unterstützung durch Praktikanten

Nicht nur ein Großteil aller Existenzgründer, sondern die Mehrheit aller Selbstständigen arbeitet allein, das geht auch aus einem Forschungsbericht des Bundesarbeitsministeriums (externer PDF-Link) aus dem Jahr 2018 hervor. Allerdings bedeutet das auch, dass Geschäftsführer alle Aufgaben in Personalunion stemmen müssen.

Die Folge: Leistungsfähigkeit und Zeit werden geraubt und stehen nicht für wichtigere Arbeiten zur Verfügung. Hier sollten Entrepreneure überlegen, welche Aufgaben sie an andere Personen abgeben können. Gerade Praktikanten können bei vielen Tätigkeiten eine gute Unterstützung bieten – nicht zuletzt, weil diese unter bestimmten Kriterien vom Mindestlohngesetz ausgenommen sind. Das hat nichts mit Ausbeutung zu tun, viel mehr mit gegenseitiger Hilfe: Praktikanten lernen die Abläufe eines Start-ups kennen, Gründer bekommen Unterstützung bei Routine- und sonstigen Aufgaben. Im besten Fall eignen sich die Praktikanten zu einem späteren Zeitpunkt als festangestellte Mitarbeiter, weil sie das Unternehmen und seine Besonderheiten bereits kennen.

B) Eine Blacklist gegen Ablenkungen

Viele Gründer verbringen einen Großteil ihrer Zeit am Computer. Da der natürlich eine Internetverbindung hat, bedeutet er automatisch immer auch eine Ablenkungsgefahr. Hier tun Gründer gut daran, jene Seiten, die sie nur privat gern und oft besuchen, auf eine Blacklist zu setzen, also zu sperren.

Die meisten Browser bieten diese Funktion und selbst wenn der Geschäftstreibende natürlich alles wieder rückgängig machen könnte, fungiert die Blacklist doch bei vielen als wirkungsvolle geistige Hürde vor möglichen Ablenkungen während der Arbeitszeit.

C) Im richtigen Licht

Die Arbeit am PC kann nicht nur Zeit verschlingen, sondern auch darüber hinaus einigen Schaden anrichten – etwa, was die Augengesundheit betrifft. Das lange Starren auf den Bildschirm kann langfristig die Sehfähigkeit beeinträchtigen. Hier sollten Gründer verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Augen (externer Link) ergreifen. Es beginnt bereits damit, im richtigen Abstand (50 bis 70 cm) vor dem Bildschirm zu sitzen und Stuhl, Schreibtisch und Monitor so zu justieren, dass der Blick in einem Winkel zwischen 25 und 30 Grad nach unten auf den Bildschirm fällt. Eine weitere Möglichkeit ist es, regelmäßig den Blick in die Ferne schweifen zu lassen und dabei forciert zu blinzeln, um den Augen etwas Entspannung zu gönnen.

D) Morgenroutine – Tagesroutine

Der Mensch ist ein „Gewohnheitstier“. Die Wissenschaft weiß längst, dass wir umso leistungsfähiger und ausgeglichener sind, je gleichmäßiger unsere Abläufe stattfinden. Allerdings gibt es bei einer neuen Unternehmensgründung häufig kein Gleichmaß, weil so viele gleichberechtigte und häufig wechselnde Aufgaben warten.

Dennoch müssen (und sollten) Gründer auch dann nicht vollkommen planlos in ihre Tage gehen. Folgendes ist hier immer möglich:

  1. Feste Abläufe zwischen Aufstehen und Verlassen der Wohnung (Stichwort Frühstück).
  2. Arbeitsbeginn zu einer fixen Uhrzeit.
  3. Eine Reihe von festen Handlungen zu Tagesbeginn. Etwa E-Mails prüfen und dergleichen.

So bekommt jeder Tag einen festen Rahmen. Mit genügend Willen und Kreativität lassen sich über die folgenden Stunden immer mehr „Fixpunkte“ einarbeiten – schließlich gibt es auch im Gründerbüro viele Aufgaben, die tagtäglich anfallen.

Auf diese Weise verlieren die ständig wechselnden Anforderungen viel von ihrem innewohnenden Stresspotenzial, denn das Gehirn hat andere Fixpunkte, an denen es seinen Wunsch nach Routine festmachen kann.

E) Die Stoppuhr als Helfer

Ein wichtiges Tool für die regelmäßigen täglichen Abläufe ist eine Armbanduhr oder eine Stoppuhr mit Countdown-Funktion. Auf diese Weise wird es möglich, zumindest den festen Arbeiten einen ebenso festen Zeitrahmen zu geben. Dazu ist es nötig, für einige Tage die Dauer dieser Aufgaben zu notieren und einen Mittelwert zu bilden. Dieser wird nun in die Stoppuhr eingegeben.

Sinn der Sache: Das Gehirn weiß unterbewusst, dass „die Uhr läuft“. Dadurch kann es sich besser auf diese Aufgabe fokussieren und die Gefahr sinkt, sich zu verzetteln und unnötig lange an einer Arbeit festzuhalten.

F) Alles für eins, nicht einer für alle

Die Arbeit mit der Uhr lässt sich noch weiter fokussieren, indem dann eine Maxime gilt: Wenn die Uhr läuft, wird ausschließlich die damit verbundene Arbeit erledigt und nichts anderes.

Denn im Eifer des Gefechts erscheinen meist sämtliche Aufgaben wichtig. Allerdings sind sie das oftmals nicht wirklich. Schnell beschäftigt man sich mit einer völlig anderen Sache, verliert darüber den Fokus, bricht ab, geht wieder die ursprüngliche Arbeit an und am Ende ist mehr Zeit verflossen und dennoch nichts zügig abgearbeitet.

Die genannte Maxime hilft dabei, den Fokus auf dieser einen Aufgabe zu halten. Dadurch wird sie meist auch besser, weil konzentrierter, bearbeitet. Gleichzeitig ist sie in der Regel schneller erledigt, weil das Gehirn nicht mehrmals zwischen unterschiedlichen Anforderungen umschalten muss.

G) Pausen, Nickerchen und Feierabend

Wenn jeder Arbeitstag zur gleichen Zeit beginnt, ist schon sehr viel gewonnen. Doch auch wenn das Arbeitsleben von Solo-Selbstständigen vielfältige Anforderungen bereithält, sollte dennoch auch bei den restlichen arbeitsfreien Zeiten Stringenz gewahrt sein. Im Einzelnen:

  1. Jeder Tag sollte ein „Pausenzeitkonto“ haben. Das heißt, es sollte eine bestimmte Gesamtzeit für Pausen definiert werden. Diese lässt sich flexibel an den Tagesablauf anpassen und aufteilen. Gleichzeitig wird damit sichergestellt, dass die Erholung zwischendurch nicht zu kurz kommt, weil nur kurze oder gar keine Pausen stattfinden.
  2. Der Feierabend sollte eine Minimal-Maximal-Uhrzeit haben. Beispielsweise 17 bis 20 Uhr. So bleibt genügend Raum, „wenn es mal wieder länger dauert“, dennoch bleibt gewährleistet, dass jeder Tag zu einem halbwegs festen Zeitpunkt endet.

Wer als Gründer während der Pause Probleme hat, die Arbeit auch geistig ruhen zu lassen, sollte überlegen, ob das sogenannte Powernapping (externer Link) eine passende Lösung dafür sein könnte. Die besondere Ruhetechnik schaltet nicht nur das Gehirn aus, sondern gibt Energie und hilft obendrein noch dabei, zuvor Gelerntes im Hirn zu speichern.

2. Life Hacks für die Gesundheit

A) Vollständig auskurieren

Wer sich selbstständig machen will oder diesen Schritt gerade gegangen ist, sollte hierüber im Klaren sein: Solo-Selbstständige benötigen etwas mehr Resistenz gegenüber Krankheiten als Angestellte – schließlich gibt es hier keine Lohnfortzahlungen oder ähnliche Annehmlichkeiten; auch gibt es keine Angestellte, die einen Ausfall des Chefs kompensieren könnten. Manche Existenzgründer tendieren deshalb dazu, ungeachtet jedweder Krankheit ihre Arbeit zu verrichten.

Allein schon hinsichtlich der reduzierten Leistungsfähigkeit und der erhöhten Fehleranfälligkeit ist das nicht empfehlenswert. Kritisch wird es jedoch, weil selbst ein Schnupfen enormes Schadpotenzial entwickeln kann, sofern er nicht auskuriert wird – unter anderem kann das Herz geschädigt werden.

Auch für Selbstständige gilt deshalb: Wenn eine Krankheit einen zum Daheimbleiben zwingt, sollte man dort auch so lange bleiben, bis man auskuriert ist.

Zwar entsteht unter Umständen so zunächst eine längere Abwesenheit. Wird eine Erkrankung jedoch verschleppt, kann dies noch fatalere Folgen für die Gesundheit haben und nicht nur einen erneuten (schlimmeren) Ausbruch bedeuten, sondern langfristig auch die gesamte Leistungsfähigkeit beeinträchtigen

B) Fokus auf einen gesunden Rücken

In der Anfangsphase einer Unternehmensgründung ist das Geld meist knapp und jede Ausgabe will wohlüberlegt sein. Viele sparen deshalb auch an der Büroausstattung. Doch wenn die Tätigkeiten vornehmlich am Schreibtisch stattfinden, sollte hier ein ganz besonderes Interesse auf den Rücken gerichtet werden.

Der menschliche Körper ist allerdings nicht auf dauerhaftes Sitzen ausgelegt. Wer viel Zeit im Büro verbringt, bewegt sich meist zu wenig. Die Folge sind in vielen Fällen erste Rückenschmerzen und ähnliche Beeinträchtigungen.

Gründer tun deshalb gut daran, in einen hochwertigen Bürostuhl oder auch in einen manuell oder elektrisch höhenverstellbaren Tisch zu investieren. Keine günstige Anschaffung, dafür aber eine, die dafür sorgt, dass der Rücken langfristig weniger einseitig belastet wird.

Schon seit langem wissen Orthopäden und andere Fachleute, dass jedwede Einseitigkeit schlecht für den Rücken ist. Ein im Handumdrehen vom sitzenden in den stehenden Arbeitsmodus und zurück justierbarer Tisch sorgt für die hier notwendige Positionsvielfalt. Der Gegenbeweis: Die „Diagnose Rücken“ sorgte in den vergangenen Jahren für mehrere Zehnmillionen Ausfalltage (externer Link) und wird nur noch getoppt von Infektionskrankheiten und solchen des Atmungssystems.

C) Musik für die Seele

Befinden sich die Arbeitsräume nicht in der eigenen Wohnung, müssen Selbstständige dafür separate Rundfunkbeiträge abführen. Da diese Ausgabe nicht zu umgehen ist, sollte sie auch effektiv genutzt werden. Musik kann nicht nur Stimmungen steuern und die Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen. Sie vermag es auch, den Mensch in einen allgemein besseren „Flow“ zu bringen. Die Arbeit geht dabei meist leichter von der Hand, es baut sich weniger Stresspotenzial auf.

In sehr stressigen Phasen kann es zudem helfen, einfach auf den einschlägigen Internetportalen nach Meditationsklängen, Meeres- und Waldrauschen und Ähnlichem zu suchen. Auch diese Art von „Musik“ kann viel nützen.

D) Training trotz vollem Kalender

Sport ist als Ausgleich für einen Alltag mit wenig körperlicher Aktivität eigentlich ein Muss. Doch wie lässt sich dies umsetzen, wenn die Selbstständigkeit zum einen viel Tageszeit verschlingt und zudem abends oftmals schlicht keine Energie mehr vorhanden ist?

  • Morgens, in der Pause und direkt nach Feierabend kurze Workout-Sessions abhalten. Sie sind in der Summe weit besser als nichts.
  • Sport und Bewegung in den Arbeitsalltag integrieren. Vom Arbeitsweg per Fahrrad über das Aufstehen und Herumgehen beim Telefonieren bis hin zum Nutzen der Treppe statt des Aufzugs – hier ist vor allem Kreativität gefragt.

Zudem kann Sport auch als Grund herangezogen werden, es abends nicht mit der Arbeitszeit zu übertreiben. Sportsachen mitnehmen und gut sichtbar bereitlegen. So wird der „innere Schweinehund“ überlistet.

E) Kalorien essen – nicht trinken

Der Gründeralltag lässt vielfach nicht genug Raum, um sich wirklich gesund zu ernähren. Viele Ratgeber, die verschiedene Lösungen präsentieren, sind nicht zwangsläufig praxistauglich. Dennoch gibt es Möglichkeiten, unnötige Kalorien zu vermeiden. Sie stecken oft unbemerkt in allen möglichen Getränken. Verschiedene Softdrinks, aber auch einige Fruchtsäfte sind hier zu nennen.

Im Gegensatz zu Nahrungsmitteln, die immer recht bewusst konsumiert werden, ist Trinken bei vielen eine unbewusstere Handlung. Darüber kann dabei eine weit höhere Kalorienzufuhr erfolgen als beim Verzehr von ungesunder Kost. Manche wundern sich dann, warum der Bauch an Umfang zulegt, obwohl man nicht wirklich viel isst.

Am besten wäre es natürlich, einfach Wasser zu trinken, da auch viele Light-Produkte durch ihre Zuckerersatzstoffe Nebenwirkungen in Form von verstärktem Appetit hervorrufen. Wenn das jedoch gar nicht geht, sollten es wenigstens Getränke sein, die mit Stevia oder anderen, weniger kritischen Stoffen gesüßt sind.

3. Life Hacks für das Leben

A) Freunde jenseits der Arbeit

Wenn die Arbeit einen großen Raum im Alltag einnimmt, haben viele oft automatisch nur noch Freunde aus dem beruflichen Umfeld – seien es andere Gründer oder Mitarbeiter aus dem eigenen Unternehmen.

Dennoch kann es sinnvoll sein, auch Freundschaften und soziale Kontakte zu Personen zu pflegen, die nichts mit dem Beruf, am besten nicht einmal etwas mit Selbstständigkeit zu tun haben. Sie können dabei helfen, regelmäßig Abstand von der Arbeit zu bekommen.

Sich mit ihnen regelmäßig zu treffen, sollte obligatorisch sein. Denn es hilft immens dabei, sich klarzumachen, dass es noch eine Welt jenseits des Business gibt. Vor allem Gründer ohne Partner sollten diesen Punkt besonders beherzigen, da hier andernfalls eine noch höhere Gefahr besteht, dass die Arbeit zum allesbestimmenden 24/7-Thema wird.

B) Das Anti-Hobby

In eine ähnliche Richtung wirken passende Freizeitbeschäftigungen, die ebenfalls Abstand zur Arbeit geben können. Wenn der Großteil des Arbeitstages am Computer verbracht wird, dann bieten Hobbies wie Computerspiele keine wirkliche Abwechslung. Hier sollten Entrepreneure sich die Zeit nehmen und genau definieren, was ihren Beruf hauptsächlich ausmacht. Dementsprechend sollten sie ein Hobby suchen, dass sich weitestmöglich davon unterscheidet.

Ist der Berufsalltag von statischen Tätigkeiten bestimmt, sind sportliche Aktivitäten in der Freizeit als Ausgleich zielführend. Ist die Arbeit hektisch und auch körperlich kräftezehrend, kann es hingegen sinnvoll sein, nach Feierabend Beschäftigungen zu finden, die dem Körper Entspannung bieten.

C) Guter Schlaf trotz Gedankenkarussell

Über das Wie von gutem Schlaf finden sich an anderer Stelle Artikel, deren Umfang diesen bei weitem übersteigt. Sich generell in dieses Thema einzulesen, sollte für Gründer selbstverständlich sein – Schlaf ist der wichtigste Regenerator für das Gehirn, den es gibt.

Allerdings stehen gerade Gründer oft unter besonderem Druck. Wenn das berufliche Gedankenkarussell abends nicht anhalten will, fällt es dann erst recht schwer, überhaupt in den Schlaf zu finden. Meist sind es Sorgen um noch unerledigte Aufgaben, anstehende Deadlines, Probleme bei der Finanzierung oder auch Versagensängste, wenn das Unternehmen in Schwierigkeiten ist, die dazu führen, dass man schlecht abschalten und zur notwendigen Ruhe kommen kann.

In solchen Fällen kann es helfen, nochmals aufzustehen und in einem schwachbeleuchteten Raum seine Gedanken niederzuschreiben. Häufig genügt das bereits, damit der Kopf sich nicht mehr ständig damit befassen muss. Wem das hilft, kann daraus auch eine kleine Abendroutine entwickeln und seinen Tag auf diese Weise abschließen. Durch die Regelmäßigkeit kann die Methode noch effizienter sein. Gleichzeitig schult man sich darin, wichtige Dinge kurz zusammenzufassen – es entstehen Informationen, die sich am nächsten Tag weiter nutzen lassen.

D) Gönnen können

Die meisten Selbstständigen haben Konkurrenten, manche von diesen treiben ihre Geschäftsidee mit aggressivem Marketing erfolgreich voran. In vielen Fällen bedeuten sie daher eine latente Gefahr für die eigene Existenzgründung. Dennoch sollte man die Konkurrenz nicht mit zu negativen Gefühlen betrachten. Dies soll nicht bedeuten, sie zu seinen Freunden zu machen, wohl aber ihnen Erfolge zu gönnen.

Neid vergiftet nicht nur sprichwörtlich die eigene Seele. Wer ständig neidisch auf die Konkurrenz blickt, verliert den Blick auf sein eigenes Geschäft. Manche tendieren in der Folge dazu, nur noch nachzuahmen und die Priorität darin zu suchen, die Konkurrenten zu übertreffen. Allerdings ist das oftmals nicht das, was das Unternehmen wirklich für ein gesundes Wachstum benötigt.

Hat ein konkurrierendes Unternehmen einen Erfolg zu melden, sollten Gründer diesem eventuell gratulieren, ihm den Erfolg mit Sicherheit gönnen – sich dann aber wieder auf die einzigartigen Belange ihres Unternehmens fokussieren und vielleicht auch den eigenen Businessplan überprüfen. Das ist der Mittelpunkt; nicht das, was der Konkurrent macht. (Tipp: Fördermittel und Existenzgründungsberatung für eine bessere Wettbewerbsfähigkeit nutzen.)

E) Die Woche wegtanzen

Dieser letzte Life Hack ist die sinngemäße Übersetzung einer Textzeile aus dem bekannten Song „Driver’s Seat“. Was dahinter steckt, ist simpel: Jede Woche hat ein Ende. Jeder Unternehmer sollte das zum Anlass nehmen, sie mit einer symbolischen Geste zu beschließen.

Das kann durchaus ein wildes „Wegtanzen“ der Woche bedeuten. Es kann sich aber auch auf ein gutes Abendessen mit Freunden und/oder dem Partner beschränken. Auch hier geht es in erster Linie um die Ritualwirkung: Eine weitere Woche wurde geschafft, das Unternehmen existiert weiter, ein Grund zum Feiern, ein Grund die erledigten Aufgaben symbolisch zu vergessen und den Kopf freizumachen für das Wochenende.

Zu guter Letzt

Das Leben als Gründer ist stressig und oft genug eine unendliche Reihe an Aufgaben, die alle gleich wichtig sind. Viele Gründer verlieren darüber den Blick auf das große Ganze und verzetteln sich – einfach, weil sie noch nicht jene kleinen Tricks kennen, die dabei helfen, alles in Einklang und in einen gewissen „Flow“, zu bringen. Die Kniffe dieses Artikels sind zwar keine Allheilmittel, aber sie helfen immens dabei, sich auf das Wesentliche zu fokussieren und Kraft dafür zu haben. Wer zusätzliche Unterstützung zum Beispiel bei organisatorischen Fragen benötigt, kann übrigens auch ein gefördertes Gründercoaching nutzen.

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One thought on “Arbeit und Leben in Balance: Wertvolle Life Hacks für Existenzgründer

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