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Eine gesunde Ernährung nimmt einen immer wichtigeren Stellenwert in der Gesellschaft ein. Dementsprechend wächst die Nachfrage nach Unterstützung bei der Umsetzung einer gesunden Lebensweise. Durch das zunehmende Bewusstsein ergeben sich auch neue Marktchancen für eine Selbstständigkeit als Ernährungscoach oder Ernährungsberater. Der Begriff Ernährungsberater ist in Deutschland zwar nicht geschützt, jedoch sollten Existenzgründer, die sich in diesem Bereich selbstständig machen wollen, die Unternehmensgründung gut vorzubereiten und alle Bereiche des operativen Geschäfts berücksichtigen. Ein Businessplan inkl. Finanzplan kann dabei helfen, alle relevanten Fragestellungen behandelt zu haben.

Was bei der Existenzgründung als Ernährungscoach zu beachten ist

Wer sich als Ernährungscoach selbstständig machen möchte, ist grundsätzlich nicht daran gebunden, eine Weiterbildung oder einen Abschluss in diesem Bereich zu haben. Die eigene Person und die Glaubwürdigkeit bezüglich der angegebenen Kompetenzen sind das Hauptverkaufsargument. Die angepriesenen Kompetenzen mit entsprechenden Abschlüssen oder Nachweisen über Weiterbildungen zu untermauern, ist jedoch lohnend.

Zum einen kann anhand der Nachweise ein Vertrauensvorschuss seitens der Kunden gegeben werden. Zum anderen kann man sich durch Weiterbildungen in bestimmten Richtungen am Markt positionieren. Mit oder ohne Nachweis: Die Kunden werden wissen wollen, was genau das Angebot umfasst. Angehende Unternehmensgründer im Bereich Ernährungsberatung sollten sich Gedanken zu den folgenden Fragestellungen machen:

  • Expertise: In welchem Bereich kenne ich mich besonders gut aus? Mögliche Schwerpunkte sind die Beratung von Diabetespatienten, Hilfe bei der Umstellung auf eine glutenfreie Ernährung, Unterstützung beim Abnehmen im Fall von Adipositas usw.
  • Umfang: Welche Dienstleistungen möchte ich alles anbieten? Biete ich über die Aussprache von Empfehlungen hinaus auch Unterstützung bei der Umsetzung an oder beschränke ich mich auf die klassischen Leistungen?
  • Abrechnung: Soll es möglich sein, die Dienstleistungen von der Krankenkasse bezuschussen zu lassen? Welche Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt sein?

Es lohnt sich auch die Überlegung, ob das Angebot ausschließlich in Präsenz oder auch online gilt. Durch die gegenwärtige Pandemie ist die Akzeptanz für Onlineberatungen und -kurse gewachsen, was eine Möglichkeit sein kann, das Marktpotential zu erweitern.

Selbstständig machen als Ernährungscoach setzt soziale Kompetenzen voraus

Die Tätigkeit als Ernährungscoach bzw. Ernährungsberater setzt ausgeprägte soziale Kompetenzen voraus. Wer eine Selbstständigkeit als Ernährungscoach anstrebt, sollte daher eindringlich die eigenen Voraussetzungen prüfen.

  • Empathisch: Allem voran ist Einfühlungsvermögen bei der Tätigkeit als Ernährungscoach gefragt. Die Kunden teilen einen sehr privaten Bereich ihres Lebens mit einem, weshalb Fingerspitzengefühl und Respekt gefragt sind. Hier gilt es, das richtige Maß an Intimität zu finden. Nur, wenn die Kunden einem vertrauen, werden sie die wahren Motive für ihr Essverhalten und ihre Lebensweise offenbaren.
  • Kommunikativ: Ernährungsberater ist ein Beruf für Menschenfreunde. Daher empfiehlt sich die Selbstständigkeit als Ernährungsberater nur, wenn man gerne mit Menschen in Kontakt tritt und eine Ambition zu helfen hat.
  • Investigativ: Ernährungsberater sollten an den richtigen Stellen die richtigen Fragen stellen, um die nötigen Informationen zusammenzustellen. Schüchterne Charaktere werden es in diesem Berufsfeld daher schwieriger haben.
  • Kunden- und lösungsorientiert: Im Zentrum steht der Kunde mit seinen individuellen Leiden und Bedürfnissen. Ziel ist es, eine Verbesserung des Zustands zu erreichen oder aber den Weg für diese Verbesserung zu ebnen, indem entsprechende Empfehlungen ausgesprochen werden.

Wer diese Charaktereigenschaften in sich wiederfindet, wird Kunden mit seinem Know-how überzeugen, positive Referenzen erhalten und sich am Markt etablieren können.

Mögliche Zielgruppen analysieren und Vertriebswege festlegen

Wer sich als Ernährungscoach selbstständig machen möchte, sollte insbesondere zu Beginn der Existenzgründung die Kunden auf das Dienstleistungsangebot aufmerksam machen und diese überzeugen, dieses auch wahrzunehmen.

Um die richtigen Kunden anzusprechen, ist es wichtig, sich im Rahmen der Marketingstrategie über seine Zielgruppe im Klaren zu sein. Kenntnisse über deren Bedürfnisse, Probleme und Zweifel helfen dabei, die Kommunikationsmaßnahmen so zu gestalten, dass die Kunden überzeugt werden. Kenntnisse über Geschlecht, Alter und Verhaltensweisen hingegen helfen, die richtigen Orte zu identifizieren, an denen man die Kunden ansprechen kann.

Interessante Informationen sind:

  • Geschlecht und Alter
  • Interessen
  • Einkommenshöhe und Zahlungsbereitschaft
  • Medienverhalten

Letzteres hilft bei der Entscheidung, ob das Angebot on- oder offline durchgeführt und die Werbung analog oder digital platziert werden soll.

Selbstständig machen und Businessplan nicht vergessen

Neben sozialen Kompetenzen ist eine klare Struktur des Angebots und ein schlüssiges Konzept notwendig. Diese lassen sich durch einen Businessplan erreichen, welcher vor der Existenzgründung erstellt wird. Dazu gehören die detaillierte Analyse des Zielmarktes, des Wettbewerbs, der Zielgruppe, die Darstellung von Alleinstellungsmerkmalen wie auch der Kalkulation zur Sicherstellung einer profitablen Selbstständigkeit. Um finanzielle Engpässe zu vermeiden, kann Fremdkapital aufgenommen und so die in Bezug auf Liquidität schwierige Anfangsphase überbrückt werden. Auch hierzu kann man den Businessplan verwenden. In jedem Fall hilft dieser, die eigenen Gedanken zu strukturieren und aus der ersten Idee einer Selbstständigkeit als Ernährungscoach ein Geschäftsmodell mit rotem Faden zu entwickeln. Da es insbesondere zu Beginn viele Fallstricke bei der Businessplan-Erstellung gibt, sollte diese Aufgabe im Rahmen einer Existenzgründungsberatung angegangen werden. Es gibt zahlreiche Förderprogramme für Gründer, auch eine solche Beratung wird je nach Bundesland staatlich gefördert (Tipp: Fördercheck).

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