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Facebook und andere soziale Medien sind eine tolle Sache, um potenzielle Kunden auf Ihr neues Unternehmen und auf Ihr Angebot aufmerksam zu machen. Doch ist das wirklich so? Oder vermischen Sie Ihre private Begeisterung für diese Kommunikationskanäle vielleicht mit dem Nutzen für Ihre betrieblichen Zwecke? Mit unserem heutigen Fan-Friday Issue wollen wir helfen, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

Wer ist wo unterwegs?

Bevor Sie sich in die Welt der digitalen Kommunikation stürzen, sollten Sie sich zunächst die Frage stellen, wer Ihr klassischer Kunde ist. Welches Alter, Geschlecht, Einkommen oder welche Nationalität hat er? Wo wohnt er und welche speziellen Vorlieben hat er? Wichtig ist, dass Sie bei der Beantwortung dieser Fragen nicht Ihren Wunschkunden skizzieren, sondern Ihren tatsächlichen Kunden.

Beispiel: Nehmen wir an, Sie möchten ein sogenanntes Baby-Café gründen, das von Eltern nicht schulpflichtiger Kinder besucht wird. Sie bieten also Ihre Dienstleistung und Ihr Produkt direkt einem Endverbraucher an. Online-Netzwerke wie Xing, die vorrangig für das Networking zwischen Geschäftsleuten genutzt werden, eignen sich für das Baby-Café daher nicht. Doch wie sieht es mit LinkedIn aus? Im Grunde ähnlich. Auch dort tauschen sich in erster Linie Geschäftsleute miteinander aus. Zudem hat LinkedIn einen sehr internationalen Charakter. Ihre Kunden werden jedoch eher in einem Umkreis von 10 km zu finden sein. Längere Anfahrtsstrecken für einen leckeren Cappuccino samt Kinderbespaßung sind eher nicht zu vermuten. Und Facebook? Ja, das könnte thematisch passen. Also sofort Facebook mit allen Sonderangeboten befeuern? Bloß nicht.

Das Interesse des Kunden steht im Mittelpunkt

Sie haben sich also für Facebook entschieden, um auf Ihr Baby-Café aufmerksam zu machen. Theoretisch können Sie nun Ihre Preisliste, Sonderangebote und ähnliches hochladen. Praktischen raten wir jedoch, davon Abstand zu nehmen. Warum? Weil soziale Medien in erster Linie eben „sozial“ sind und erst in zweiter Linie ein Verkaufskanal. Das oberste Ziel ist es, Vertrauen für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu schaffen. Das kann Ihnen bei einem Baby-Café zum Beispiel durch Fotos Ihrer Spieleecke gelingen, die besonders kleinkindergerecht ist. Auch Bilder von lachenden Kindern in Ihrem Café tragen dazu bei (natürlich nur, wenn Sie die Eltern vorher um Erlaubnis für eine Veröffentlichung gebeten haben). Überlegen Sie sich darüber hinaus, was jungen Eltern sonst noch wichtig sein könnte. Sie möchten einerseits, dass es ihrem Sprössling gut geht und andererseits natürlich auch gut versorgt sein. Also machen Sie ruhig ein Bild von dem leckeren Obstkuchen, der gerade in die Vitrine gestellt wurde. Auch das Teilen von guten Kundenbewertungen stärkt das Vertrauen in Ihren Betrieb. Schauen Sie in Bewertungsportalen nach, was über Sie gesagt wird und machen Sie potenzielle Gäste darauf aufmerksam.

Ressourcen richtig planen

Die Vorbereitung und Durchführung von Social Media-Aktivitäten nimmt Zeit in Anspruch, die von Ihrer täglichen Arbeitszeit abgeht. Dies gilt vor allem auch für die Nachbereitung dieser Aktivitäten. Anders als bei klassischen Offline-Werbeformen, z.B. bei Anzeigenschaltungen, reagieren Ihre Kunden und andere Nutzer auf Ihre Beiträge und darum müssen Sie sich kümmern. Facebook, Twitter & Co. sind eine kommunikative Autobahn und keine Einbahnstraße. Ein Dialog ist ausdrücklich gewünscht. Positive Kommentare stärken das Vertrauen in Ihr Unternehmen. Negative Kommentare können es schwächen, sofern Sie nicht darauf reagieren. Das birgt Chancen und Risiken über die Sie sich bewusst sein müssen, bevor Sie das Thema „Soziale Medien“ in Angriff nehmen. Vor allem aber müssen Sie sich fragen, ob Ihnen oder Ihren Mitarbeitern diese Zeit zur Verfügung steht. Dieser Punkt ist eng verbunden mit dem nachfolgenden – den Kosten der Social Media-Aktivitäten.

Der Kosten/Nutzen-Aspekt

Wie bereits erwähnt sind Social Media-Kanäle Kommunikationswege, die Ihrer Imagewerbung dienen und die dadurch zu Absatzkanälen werden können. Ob Sie beispielsweise jeden erreichten Facebook-Nutzer zu einem tatsächlichen Kunden machen konnten, können Sie mit verschiedenen Techniken feststellen. Gerade in der Gründungsphase wird der Einsatz dieser Techniken im Hinblick auf die zeitlichen und finanziellen Investitionen jedoch zu aufwendig sein. In einem ersten Schritt genügt es, dass Sie die Kosten für Ihre Social Media-Aktivitäten im Auge behalten: Multiplizieren Sie zunächst Ihren täglichen Zeitaufwand mit Ihrem Stundenlohn. Anschließend addieren Sie den Umsatz, den Sie in dieser Zeit vermutlich hätten erwirtschaften können. Falls Sie kostenpflichtige Anzeigen in sozialen Medien schalten, müssen Sie diese Kosten ebenfalls addieren. Diese Gesamtkosten stellen Sie dann dem vermuteten Umsatz gegenüber, der aufgrund dieser Aktivitäten entstanden ist. Die einfachste Methode um Letzteres abzuschätzen ist eine Kundenbefragung. Legen Sie in Ihrem Baby-Café Zettelchen aus und fragen Sie Ihre Gäste, wie sie zu Ihnen gekommen sind.

Alternativen im Auge behalten

Bedenken Sie bei aller Online-Begeisterung, dass Sie Ihre Kunden auch auf anderen Wegen erreichen können und das vielleicht sogar mit geringerem Aufwand. Potenzielle Kunden eines Baby-Cafés bringen ihre Kleinen in eine Kita, zu Krabbelkursen, zum Babyschwimmen etc. Wo befinden sich solche Orte in einem Umkreis von 5 km um Ihr Baby-Café? Fragen Sie dort nach, ob Sie vielleicht einen Aushang am schwarzen Brett machen oder Werbeflyer auslegen dürfen. Als Dankeschön bieten Sie Ihrem Gegenüber dann vielleicht einen Gratis-Cappuccino und ein besonders charmantes Lächeln. Wir wünschen viel Erfolg!

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