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Mann zeigt leere Hosentaschen.

Die Auswirkungen der aktuellen Pandemie und die damit verbundenen weitreichenden Maßnahmen zur Eindämmung haben zu grundlegenden Änderungen des täglichen Lebens geführt. Trotz einiger Lockerungen über die Sommermonate erwarten zahlreiche Experten neuerliche Einschränkungen zum Ende des laufenden Jahres.

Diese Einschränkungen hatten neben Auswirkungen auf private Kontakte und das soziale Miteinander vor allem umfangreiche Einflüsse auf die Unternehmen in Deutschland. Schließungen, Home-Office-Pflicht sowie Unterbrechungen in den Lieferketten führten vielerorts zu ernsthaften Liquiditätsproblemen (Lesetipp: Liquiditätsengpass). Bereits im ersten Quartal des Jahres 2020 wurden daher umfangreiche Maßnahmen zum Schutz von Unternehmen in Schwierigkeiten getroffen. Neben der Auszahlung von Soforthilfen im Rahmen staatlicher Fördermittel in verschiedenen Tranchen wurde außerdem dem die Insolvenzantragspflicht für überschuldete oder zahlungsunfähige Unternehmen teilweise außer Kraft gesetzt.

Zu den zentralen Instrumenten zählen

  • Kurzarbeitergeld
  • Überbrückungshilfe
  • Sofortkredite
  • Bürgschaften
  • Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis 30.04.2021

Die Bewertung der verschiedenen Maßnahmen fällt allerdings nicht durchweg positiv aus. Vor allem die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wurde bereits kurz nach der Einführung scharf kritisiert.  Zahlreiche Experten rechneten lediglich mit einer Verzögerung einer bevorstehenden Insolvenzwelle. Die Befürchtung, es könne zeitversetzt nach Ende der Maßnahmen und der Wiedereinführung der Insolvenzantragspflicht eine Welle von Insolvenz über weite Teile der deutschen Wirtschaft kommen, wird auch heute noch in vielen Befragungen genannt. Durchaus könnte eine Insolvenzwelle die wirtschaftliche Stabilität in Deutschland aber auch in der gesamten Europäischen Union gefährden.

Aktuelle Studien zeigen allerdings, dass die befürchtete Insolvenzwelle trotz Auslaufen des Insolvenzaufschiebungsgesetzes zum Mai des Jahres 2021 bisher ausgeblieben ist. Die Auskunftsdatei Creditsafe (externer Link) hat herausgefunden, dass die Zahl der Insolvenzanträge nicht nur nicht angestiegen ist, sondern sich auf einem niedrigeren Niveau als in den vergangenen drei Jahren befindet. Die Anzahl der Insolvenzanträge ist somit niedriger als in den Jahren vor der Pandemie.

Deutsche Unternehmen überstehen Corona-Krise besser als Finanzkrise

Die weiter niedrige Zahl der Insolvenzanträge zeigt, dass deutsche Unternehmen die Corona-Krise und ihre Auswirkungen besser verkraften als noch die Finanzkrise der Jahre 2008/2009. Allerdings muss beachtet werden, dass die tatsächliche Bewährungsprobe für viele Unternehmen noch ins Haus steht. Die größere Herausforderung als das Überstehen der akuten Krisensituation ist oftmals die Wiederaufnahme der bisherigen Geschäftstätigkeit. Neben neuen Prozessen und Produkten oder veränderter Marktanforderungen liegt die Schwierigkeit oftmals darin, die aufgelaufene Verschuldung abzubauen. Vor allem durch staatliche Hilfsprogramme ist die Schuldenlast deutscher Unternehmen deutlich angestiegen. Diese Bilanzlöcher gilt es nun in der Folgezeit zu schließen. Es ist daher davon auszugehen, dass viele Unternehmen auch über das laufende Jahr hinaus Schulden abbauen und zeitgleich Kapital aufbauen müssen, um sich langfristig wieder am Markt zu festigen.

Krise als Chance zur Neuausrichtung

In der Reisebranche, der Gastronomie, dem Einzelhandel aber auch im grundsätzlichen Umgang mit flexiblen Arbeitsmodellen für Mitarbeiter, wie zum Beispiel Home-Office, wurden altbewährte Modelle und Verhaltensweisen nachhaltig verändert. In vielen Bereichen kann die Krise also auch als Chance für Neuerungen verstanden werden. Branchenübergreifende Rezessionen waren in der Vergangenheit oft Auslöser für Innovationsschübe, da sich Unternehmen um den Fortbestand zu sichern, an den neuen Marktgegebenheiten ausrichten mussten. Neben einer Neugründung inklusive neues Geschäftsmodell besteht für etablierte Unternehmen ebenso die Chance, sich neu aufzustellen. Dies erfordert allerdings die durchgreifende Bereitschaft für Veränderungen in Bereichen wie Marketingstrategie und Vertriebsstrategie. Unternehmen, die sich davor verschließen, werden es erwartungsgemäß schwer haben, ihren Bestand zu sichern.

Frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um den Neustart zu schaffen

Wichtig für einen erfolgreichen Neustart nach der Krise ist allerdings nicht nur die Bereitschaft zu Neuerungen, sondern auch proaktives Handeln der Verantwortlichen. Gezielte Maßnahmenpläne angepasst an das neue Marktumfeld und die neuen Kundenbedürfnisse, sollten schon jetzt aufgebaut und verfolgt werden. Dabei müssen weiterhin alle Stakeholder ins Boot geholt werden, um langfristige Umwälzungsprozesse ohne neuerlichen Druck umsetzen zu können. Neben Lieferanten und weiteren Partnern sollten ebenso beispielsweise die involvierten Kreditinstitute weiterhin in den Krisenbewältigungs- und Neuausrichtungsprozess eingebunden werden. Eine offene und transparente Kommunikation ist ebenso essenziell wie die Bereitschaft, notwendige Investitionen zu tätigen und die objektive Bewertung der neuen Möglichkeiten durchzuführen.

Die Neuausrichtung wird allerdings nicht von den Unternehmern alleine entwickelt und umgesetzt. Neben engen Kooperationen zu Banken und Lieferanten ist es ratsam, eine Unternehmensberatung hinzuzuziehen (Service: Beratersuche). Nur durch die Zusammenarbeit aller Parteien ist es möglich, den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern. Aber auch wenn akute Schwierigkeiten überwunden sind, ist es wichtig, eine dauerhafte Unterstützung für die Umsetzung der Unternehmensneuausrichtung zu nutzen. Die wirtschaftliche Entwicklung muss sorgfältig beobachtet werden, um mögliche neue Hindernisse früh zu erkennen und gegensteuern zu können.

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