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Handy auf dem ein Bild mit dem Titel E-Commerce abgebildet ist

E-Commerce oder Onlinehandel ist heute in Sachen Umsatz die wichtigste Branche der gesamten (Internet-)Welt. Einfach ausgedrückt: vom Papiertaschentuch bis zum Großbagger gibt es nichts, was nicht online gehandelt wird; dies gilt auch für Dienstleistungen. Ein gigantisch großes Feld, welches Jahr für Jahr unzählige Entrepreneure anzieht, die mit ihrem Start-up mitmachen wollen.

So unterschiedlich die Sparten des E-Commerce auch sind und vielfältig die Waren sein können, alles ruht auf einigen wenigen tragenden Säulen. Diese zu beachten, und zwar alle gleichberechtigt, ist das Credo, welchem sich jeder Existenzgründer ebenso verpflichten muss wie einem guten Businessplan und sauberer Finanzierung. Woraus diese Säulen bestehen, soll in folgendem Artikel geklärt werden.

Onlinehandel persönlich gestalten

Der Internethandel ist keine Erfindung der jüngsten Vergangenheit; er besteht bereits seit Jahrzehnten. Doch gerade deshalb (oder vielleicht auch trotzdem) vergessen viele Existenzgründer etwas Fundamentales: Es gibt dort keinen Verkäufer oder Ansprechpartner für den Kunden wie im stationären Handel. Natürlich kann man mittlerweile auf der Seite seines Shops gesonderte Chat-Systeme implementieren (externer Link) und im Zweifelsfall steht auch immer noch eine Telefonnummer bereit, doch niemals hat der Kunde die Option, dem Verkäufer persönlich Fragen z. B. zu den angebotenen Produkten zu stellen. An diesem Gedanken muss sich alles ausrichten, denn dieser bedeutet, dass Existenzgründer ihr Business so aufziehen müssen, dass dieser Nachteil minimiert wird.

Die Plattform als Grundbaustein

Ganz genau wie jeder Blogger eine Umgebung benötigt, in die er seine Texte schreiben kann, oder jeder Fotograf ein Foto-Portal benötigt, sieht es auch bei der Shop-Plattform aus. Diese ist das Grundgerüst, an dem alles hängt. Das Problem daran ist, dass es einen regelrechten Dschungel an Softwarelösungen gibt. Existenzgründer haben die Auswahl zwischen zahlungspflichtigen, kostenlosen und teilweise gemeinfreien Lösungen. Sich in diese einzuarbeiten und intensiv mit den Unterschieden zu befassen, ist eine weitere Grundvoraussetzung für die Existenzgründung im E-Commerce. Denn mit der Software steht und fällt vieles andere wie z. B. die Übersichtlichkeit sowie die Größe und Anzahl der einzubindenden Bilder.

Ein weiterer Punkt, welcher beachtet werden sollte ist, dass die beliebtesten, d.h. meistverwendeten Shopsysteme nicht automatisch die besten sind. Denn jede Software hat ihren eigenen Look, den der Kunde bei vielgenutzten Systemen daher häufig zu sehen bekommt, womit ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal des eigenen Start-ups verloren geht, wenn man dieses ebenfalls verwendet.

Content Marketing ist Pflicht

Es reicht längst nicht mehr aus, nur Produkte und Dienstleistungen im Internet zu verkaufen. Dazu ist das E-Commerce viel zu gut mit Anbietern jeder Art gefüllt. Wer heute erfolgreich sein möchte, muss dafür sorgen, dass er sichtbar ist. Dies bedeutet, dass man sich zwingend mit Suchmaschinenoptimierung und -werbung befassen muss. Das ist ein Thema für sich selbst, aber es gibt ein Trostpflaster: Es genügt, wenn man sich dafür ausschließlich mit Google befasst. Alle anderen Suchmaschinen sind, was die Marktmacht anbelangt, nahezu irrelevant.

Für gutes Content Marketing ist eine saubere Politik der einzelnen Schritte (externer Link) nötig. Folgende Punkte müssen dabei erfüllt werden:

  • Verschaffung eines Überblicks über die Maßnahmen der Konkurrenz.
  • exakte Definition der Kampagnen-Ziele.
  • Definition und Ansprache der Zielgruppe.
  • Wahl der richtigen Content-Marketing-Art.

Letzteres teilt sich in die Bereiche Information, Beratung und Unterhaltung auf.

  • Information wäre es, auf einem Blog seiner Modeshop-Webseite einen Artikel über Trends der „Fashion Week“ zu schreiben.
  • Beratung wäre es, auf seiner Werkzeug-Verkaufsplattform dem Leser nahezubringen, welche Produkte er für welche Arbeiten am besten nimmt.
  • Unterhaltung wären Dinge, die zwar mit der Ausrichtung der Seite zu tun haben, aber einen teils humorigen Charakter haben. Etwa, wenn ein Shop für Baby-Accessoires regelmäßig süße Babygeschichten postet.

Der Grund dahinter ist letztlich folgender: Google möchte, dass Seiten dem Kunden echten Mehrwert bieten. Seine Algorithmen können sehr genau guten von schlechtem Content unterscheiden. Das frühere Fokussieren auf ein möglichst häufiges Nennen von Keywords ist heute fast passé. Was man heute einbindet, muss „Hand und Fuß“ haben. Nur dann erscheint man weit vorne in der Ergebnisliste der Suchmaschine.

Auf eigene Fotos setzen

Insbesondere dann, wenn das eigene E-Commerce sich in einem Bereich bewegt, in dem es viel Konkurrenz gibt, ist dieser Punkt nahezu lebenswichtig. Denn so sehr es auch verlocken mag, seine Produkte durch kostenlose Herstellerfotos zu bebildern, bringt diese Möglichkeit folgende Risiken mit sich:

  • Gefahr der Abmahnung (externer Link).
  • Bei unterschiedlichen Herstellern, deren Produkte man verkauft, wird es irgendwann sehr schwer, den Überblick zu behalten zwischen denen, deren Einverständniserklärung man hat und bei denen diese fehlen.
  • Unterschiedliche Hersteller liefern unterschiedliche Produktfotos, die sich teils dramatisch (z. B. Hintergrundfarbe, Foto-Stil, Blickwinkel) voneinander unterscheiden.
  • Herstellerfotos werden oft von unzähligen Shops genommen. Dies nimmt dem eigenen Start-up ein weiteres Alleinstellungsmerkmal und verringert die Chancen, über die Google-Bildersuche gefunden zu werden.

Deshalb ein guter Rat: mit Digitalkameras und neuen Smartphones können ebenfalls professionelle Bilder entstehen. Dazu noch ein Stativ, ein passender Hintergrund, neutralweiße Leuchten und man hat alles, was es braucht, um seine eigenen Produktfotos zu schießen (externer Link) und sich nie wieder Gedanken um die Themen Alleinstellungsmerkmal und Copyright machen zu müssen. Hat man eine Ecke seines Business fest als „Fotostudio“ eingerichtet, lassen sich Bilder von neuen Produkten innerhalb kürzester Zeit anfertigen.

Auf Stringenz achten

Der folgende Punkt eignet sich besonders gut als Überleitung von den Produktfotos, da bei der Verwendung von Herstellerbildern oft auffällt, dass für unterschiedliche Produkte häufig unterschiedliche Bilder verwendet werden. Dies ist ein „No-Go“, welches die Harmonie des Online-Shops nachhaltig schädigt. Zudem übernehmen viele Verkäufer auch die Produktbeschreibung per „Copy-and-paste“.

Dies führt dazu, dass die erste Maxime dieses Artikels verletzt wird. Denn der Kunde bekommt je nach Produkt unterschiedlich wertige Informationen dazu, teils auch noch in absurdem Werbesprech formuliert, welches ihn unwissend zurücklässt. Dies führt dazu, dass der Kunde abspringt. Um es klar zu formulieren, jedes einzelne Produkt benötigt folgende Aspekte:

  1. Die gleiche Anzahl selbstgeschossener Fotos, die sich groß heranzoomen lassen.
  2. Alle notwendigen technischen Daten an gleicher Stelle, in gleicher Reihenfolge und in den gleichen Einheiten (bloß nicht bei einem Produkt in Millimetern angeben, beim anderen in Zentimetern). Notfalls sollte selbst am Produkt nachgemessen werden.
  3. Einen beschreibenden Text, in dem der Existenzgründer mit eigenen Worten das Wichtigste rund um dieses Produkt erklärt.

Der Gipfel ist dann erreicht, wenn sich jede einzelne Produktseite nur noch durch das dargestellte Produkt an sich unterscheidet und ansonsten auf den Betrachter gleich wirkt. Das ist Stringenz und die perfekte Harmonie des E-Commerce.

Nerv-Faktoren minimieren

Es mag für die eigene Existenzgründung, auch in der heutigen Zeit einer DSGVO, wünschenswert sein, von Kunden möglichst viele Informationen zu bekommen, Feedback zu erhalten und die unvorhersehbaren Variablen für das eigene Unternehmen gering zu halten. Aber viele Existenzgründer machen den Fehler und versetzen sich nicht genug in den Kunden hinein bzw. muten diesem, was die Balance zwischen „notwendig fürs Business, komfortabel für den Kunden“ anbelangt, zu viel zu.

Es werden z. B. Daten abgefragt, die zwingend eingegeben werden müssen, aber für den Bestellvorgang völlig unerheblich sind (etwa Geburtsdaten bei Waren, bei denen keine Altersverifikation erforderlich ist). Auch werden Kunden nach einer einmaligen Bestellung wöchentlich mit Newsletter-Mails überschüttet und vielleicht müssen sie sich, um kaufen zu können, durch unzählige weitere Seiten klicken, nur um ganz am Ende des Bestellvorgangs entnervt zu lesen: „leider erreichen Ihre Waren nicht unseren Mindestbestellwert von XY Euro“.

All diese Punkte und jene, die nicht genannt wurden, mögen aus Verkäufersicht sinnig sein, doch für das E-Commerce sollte sich Existenzgründer eine goldene Regel merken: Es zählt nur, dass der Kunde so schnell und komfortabel wie möglich kaufen kann. Dies ist wichtig, da nur dann Umsätze generiert werden können. Genau das verlieren jedoch viele Gründer zwischen Customer Journey, Tracking und Marketing häufig aus den Augen.

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