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Ein Tisch mit Kaffeetasse und Dekoration

Wer sich selbstständig machen möchte, muss viele Stolpersteine bewältigen. Kreative Existenzgründungen haben dabei mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Welche diese sind und wie man diese bewältigen kann, ermittelte eine aktuelle Umfrage der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung.

Im Rahmen der Untersuchung wurden Institutionen, Verbände und Akteure aus elf Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft zu folgenden Bereichen befragt:

  • Eigenmarketing
  • Startkapital
  • Wirtschaftlichkeit
  • Angebot
  • Selbstbild

Marketing für kreative Existenzgründung besonders wichtig

Wer sich langfristig auf dem Markt halten möchte, muss Werbung für sein Unternehmen machen. Hierfür sind nach Ansicht von Jürgen Enninger vom Münchener Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft Kompetenzen im Bereich Selbstvermarktung sehr wichtig. Diese sind laut Gründungsbegleiterin Claudia Haßfurther unverzichtbar, da kreative Existenzgründer häufig nicht als Partner auf Augenhöhe betrachtet würden. Daher sei es sinnvoll, Vertrauen zu schaffen und Zweifel auf Seiten der Partner durch fachliche Kompetenzen abzubauen. Ein weiterer Tipp der Expertin ist, sich im Internet und vor Ort sichtbar zu machen. Auch wird empfohlen, frühzeitig ein Kontakt-Netzwerk aufzubauen sowie verschiedene Messen und Stammtische für Gründer zu besuchen.

Herausforderung Startkapital: Fördermittel auch für Kreativ-Unternehmen

Eine weitere Hürde für eine kreative Existenzgründung ist die Beschaffung von Startkapital. Dies liegt zum einen an hohen Startkosten, zum anderen an der geringen Kreditwürdigkeit der Kreativgründer für Geldgeber. Eine Problemlösung ist laut Experten, auch auf finanzielle Mittel aus dem familiären Bereich zurückzugreifen oder die Möglichkeit von Crowdfunding zu nutzen. Eine zusätzliche Möglichkeit der Kapitalbeschaffung ist laut Enninger Fördermittel und Förderprogramme zu beantragen.

Hilfe bei wirtschaftlichen Themen einholen

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Vielen Existenzgründungen im kreativen Bereich fehlt der realistische Blick auf die Wirtschaftlichkeit. Claudia Haßfurther ist der Meinung, dass Gründer Unterstützung bei diesem Thema benötigen. Der Gründungsexperte Prof. Günter Faltin rät Leistungen wie beispielsweise Buchhaltung hinzuzukaufen und sich damit an Profis zu wenden. Die Zusammenarbeit mit Experten ist nicht nur nach der Existenzgründung sinnvoll, auch in der Vorgründungsphase können diese beispielsweise bei der umfangreichen Businessplan-Erstellung helfen. In einem gemeinsamen Gespräch kann ein Gründungsberater mit dem Existenzgründer den Geschäftsplan anfertigen und optimieren.

Marktchancen ausloten und früh Kundenkontakt herstellen

Eine weitere Herausforderung für kreative Gründer ist der Markt. Michael Hirschler vom Deutschen Journalisten-Verband e.V. ist der Ansicht, dass viele kreative Existenzgründer mit ihren Produkten oder Dienstleistungen starten, ohne zu wissen, ob diese überhaupt nachgefragt werden. Um auf dem Markt zu überleben, sollten Existenzgründer die Methode des „Lean Start-ups“ anwenden. Hierbei gehen Gründer mit geringem Startkapital schon frühzeitig an den Markt. Durch „Learning-by-doing“ und dem Feedback der Kunden können diese ihr Angebot verbessern.

Unternehmermentalität als Problem

Viele kreative Existenzgründer sehen sich nicht als Unternehmer. Laut Hirschler haben Kreative Probleme bei der Lösung steuerlicher oder rechtlicher Fragestellungen sowie bei der Beschäftigung mit wirtschaftlichen Fragen.

Service-Tipp: Kreative Gründer können die kostenlose Erstberatung in den Bereichen Recht und Finanzierung bzw. Fördermittel der „Initiative Deutschland startet“ nutzen.

Über die Initiative

Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft wurde 2007 von der Bundesregierung gestartet. Koordiniert wird diese vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Ziel der Initiative ist es zum einen, die Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft zu stärken, zum anderen die Erwerbschancen innovativer kleiner Kulturbetriebe sowie freischaffender Künstler zu optimieren.

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