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Bäckerei-Schaufenster mit Produkten

Franchising gilt als beliebte Unternehmensform bei Gründern. Kein Wunder, denn selbst die Corona-Pandemie, die unzählige Betriebe in den finanziellen Ruin getrieben hat, konnte dem Franchising fast nichts anhaben. Im Gegenteil: Eine Studie des deutschen Franchiseverbandes offenbart, dass rund 60 % der Befragten die Auswirkungen der Corona-Krise kaum oder sogar positiv wahrnehmen (externer Link).

Somit gilt das Franchising als robustes Geschäftsmodell. Wer sich mit einem Franchising-Unternehmen selbstständig machen möchte, muss jedoch zunächst ein passendes System für sein Vorhaben finden. Derzeit gibt es rund 1.000 Franchising-Systeme in Deutschland. Um hier gute von schlechten zu unterscheiden, sollten sich Gründer Zeit nehmen und bestimmte Kriterien prüfen.

Franchisenehmer können von einem erprobten Geschäftsmodell profitieren

Während eine herkömmliche Unternehmensgründung mit einer eigenen Geschäftsidee beginnt, erwirbt ein Franchisenehmer im Rahmen von Franchising auf eigenes Risiko eine bestehende Geschäftsidee, welche bereits in dessen Prozessen und seiner Umsetzung ausgearbeitet ist.

Dieses Modell bringt viele Vorteile mit sich, denn Gründer sparen sich durch das bereits ausgearbeitete Konzept wertvolle Zeit. Zudem können Franchisenehmer auf die umfangreiche Unterstützung durch den Franchisegeber bei der Gründung und darüber hinaus zählen. Diese Punkte sorgen für einen schnellen Markteintritt und minimieren zudem das Risiko bei der Unternehmensgründung.

Welche Verpflichtungen für Franchisenehmer bei der Existenzgründung gelten

Trotz fremder Geschäftsidee leitet der Franchisenehmer den Franchisestandort als selbständiger Unternehmer. Dieser muss sich ebenso wie ein Gründer mit eigener Businessidee um rechtliche und wirtschaftliche Inhalte (z. B. Markenführung) aber auch um die Rekrutierung von Mitarbeitern sowie deren Ausbildung und Führung kümmern.

Zudem haftet der Franchisenehmer für seine unternehmerischen Entscheidungen und entrichtet eine monatliche Gebühr für die Nutzung der Geschäftsidee an den Franchisegeber.

Zu den Verpflichtungen eines Franchisenehmers zählt auch, anhand der Systemvorgaben die Unternehmenskultur umzusetzen und der Franchisemarke gerecht zu werden.

Wie Gründer ein geeignetes Franchising-System erkennen können

Haben sich Gründer ausreichend über ihre Aufgaben und Verpflichtungen im Rahmen einer Franchising-Gründung informiert und den Entschluss gefasst, in ein Franchising-System einzusteigen, muss im nächsten Schritt das passende Unternehmen gefunden werden. Wie fast überall gibt es auch im Franchising “schwarze Schafe”. Um keinen Fehlgriff zu tätigen, müssen Gründer gute von schlechten Franchising-Systeme unterscheiden. Hierfür gibt es bestimmte Kriterien. Ein gutes Franchising-System zeichnet sich durch folgende Punkte aus:

  • eine offene Kommunikation
  • Positionierung im Markt
  • sehr gute Kennzahlen
  • starkes Marketing
  • gute Zusammenarbeit zwischen Franchisenehmer und Franchisegeber

Gründer sollten jedoch nicht sofort beim erstbesten Franchise-System zuschlagen, denn Franchising-Systeme lassen sich häufig nur im Vergleich beurteilen. Ein breitgefächerter Blick in die Branche des favorisierten Systems ist hier unerlässlich.

Franchising-Leistungspaket prüfen

Um das passende Franchising-System zu finden, sollten Gründer sich für den Vergleich ein Fragenkatalog erstellen, worin diese ihre Fragen an den Franchisegeber und Informationen über das Unternehmen notieren. Auch ist es sinnvoll, nach einem Franchising-Leistungspaket beim Franchisegeber zu fragen. So können Gründer sehen, was ihnen geboten wird. Bestimmte Säulen sollten dabei nicht fehlen:

Franchisenehmer

  • Wie wird der Franchisenehmer beraten und betreut?
  • Wie sind die Expansionsmöglichkeiten?
  • Sind die Franchising-Unterlagen professionell erstellt?
  • Welche Mitsprachemöglichkeiten hat der Franchisenehmer?

Produkte und Dienstleistungen

  • Wie setzt sich das Sortiment zusammen?
  • Wie ist die Philosophie die hinter der Dienstleistung steht?
  • Wie wird die Ware präsentiert und weiterentwickelt?

Standort und Betrieb

  • Wie ist das Einrichtungs- bzw. Ausstattungskonzept?

Marketing, Vertrieb und Verkauf

  • Gibt es ein Marketingkonzept sowie Marketinginstrumente?
  • Ist eine geschützte Marke vorhanden?

Management-Services

  • Gibt es Finanzierungsmodelle für den Franchisenehmer?
  • Stellt der Franchisegeber Know-how zum Thema Mitarbeiterführung bereit?
  • Kann der Franchisenehmer auf Warenwirtschaftssystem bzw. Kassensysteme zurückgreifen?

Training-Services

  • Welche Ausbildung bekommen Franchisegeber zu Beginn?
  • Wie findet die laufende Weiterbildung statt?

System-Schutz

  • Welche Schutzrechte gibt es im ausgewählten Franchising-System?
  • Gibt es ein Franchising-Handbuch?
  • Welche Qualitätsstandards sind im Franchising-System definiert?

Diese und weitere Punkte sollten Existenzgründern in einem vorvertraglichen Gespräch mit dem Franchisegeber anhand von Unterlagen ausgehändigt werden.

Fazit: Franchising-Systeme kritisch prüfen

Da sich Franchisenehmer mit dem Einstieg in ein Franchising-System langfristig binden, sollten diese sich auch die Zeit nehmen, diese kritisch zu prüfen. Erfolg kann sich nur einstellen, wenn das Leistungspaket sowie die Unternehmenskultur zum Franchisenehmer passen.

Auf der sicheren Seite stehen Gründer, wenn diese sich umfassend von einem Berater im Rahmen einer Existenzgründungsberatung beraten und begleiten lassen. Denn ein Gründungsberater kann beispielsweise dabei helfen, das passende Franchising-System zu finden und Gründer bei der Prüfung eines Franchisevertrages zu unterstützen.

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