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Beirat „Junge Digitale Wirtschaft“ hat nationalen Aktionsplan zur Stärkung von IKT-Start-ups beim BMWi eingereicht

Am 20.01.2015 übergab der Beirat „Junge Digitale Wirtschaft“ den „Nationalen Aktionsplan Junge Digitale Wirtschaft: Start-ups stärken – Digitale Zukunft sichern“ an den Staatssekretär des BMWi, Matthias Machnig. In diesem Aktionsplan formuliert der Beirat zehn Handlungsempfehlungen, denen besondere Priorität für die Unterstützung von Start-ups in der IKTBranche zugesprochen wird.

Zu diesen Empfehlungen zählen unter anderem verbindliche Regeln zum Einsatz von Verschlüsselungstechnologien für das Internet (Digitales Made-in-Germany-Zertifikat) und die Förderung von Plattformen für die Zusammenarbeit von Start-ups mit Industrie und Mittelstand. Auch die Einführung eines steuerlichen Anreizsystems für Konzerne und private Geldgeber bezüglich Investitionen in die Start-up-Infrastruktur, wie Inkubatoren und Co-Working-Spaces, wird empfohlen. So soll eine offene Schnittstelle zu vorhandenen Industrie- und Mittelstandsstrukturen bis Mitte 2015 geschaffen werden.

IKT nimmt im Hinblick auf die wirtschaftliche Bedeutung Deutschlands europaweit und auch international einen hohen Stellenwert ein. Denn neben den Branchen Maschinenbau, Automobilindustrie und Elektrotechnik/Elektronikindustrie ist der IKT-Bereich mit 900.000 Beschäftigten und einem weltweiten Umsatz von 228 Milliarden Euro sowie einem sich hieraus ergebenden Anteil am Weltmarkt für Informations- und Kommunikationstechnik von 5% der größte Wirtschaftszweig Deutschlands. Auch besitzt Deutschland nach den USA, Japan und China den viertgrößten Ländermarkt in der IKT-Branche weltweit und sogar den bedeutendsten in ganz Europa. Dementsprechend ist die Zielsetzung des Beirates „Junge Digitale Wirtschaft“ eindeutig:

Die Ziele der digitalen Agenda 2014-2017 sollen in einer Digitalisierung der Industrie, also quasi einer vierten industriellen Revolution, dadurch erreicht werden, dass die in der Zusammenarbeit mit der klassischen Industrie liegenden Potentiale von mutigen und visionären Gründern der IKT-Branche voll genutzt werden können. Auch der starke deutsche Mittelstand soll in diese Kooperationsziele einbezogen werden. So soll der nationale Aktionsplan mit empfohlenen Maßnahmen deutsche Gründer zum digitalen Weltmarktführer befähigen.

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