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Existenzgründer, die aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen wollen, können verschiedene Fördermittel in Anspruch nehmen. Die beiden wichtigsten sind das Einstiegsgeld und der Existenzgründerzuschuss. Lesen Sie hier, welche Förderung Sie wann beantragen können.

Existenzgründerzuschuss für ALG-1-Empfänger

Der Existenzgründerzuschuss unterstützt Existenzgründer in der kapitalintensiven Startphase der Gründung. Einen Antrag auf diesen Zuschuss können ALG-1-Empfänger stellen, die noch mindestens 150 Tage Restanspruch auf Arbeitslosengeld haben. Die Gewährung des Existenzgründerzuschusses sowie dessen Dauer und Höhe richten sich nach dem Ermessen der Agentur für Arbeit.

Einstiegsgeld und Investitionszuschuss für ALG-2-Empfänger

Nicht nur ALG-1-Empfänger können Zuschüsse für die Existenzgründung beantragen. Auch für ALG-2-Bezieher besteht die Möglichkeit auf eine Förderung. Dies ist nicht der Existenzgründerzuschuss, sondern das Einstiegsgeld. Dessen Höhe richtet sich nach der Dauer der vorherigen Arbeitslosigkeit. 

Zusätzlich zum Einstiegsgeld können ALG-2-Empfänger den Investitionszuschuss für die Beschaffung von Sachgütern beantragen. Dieser beträgt bis zu 5.000 Euro.

Einstiegsgeld und Existenzgründerzuschuss: Businessplan erstellen nicht vergessen

Um die Chancen auf die Gewährung der Förderungen zu verbessern, sollten Existenzgründer für die Beantragung von Einstiegsgeld und Existenzgründerzuschuss einen Businessplan erstellen. Da dies nicht einfach ist, ist es ratsam hierfür einen Existenzgründungsberater zu Rate zu ziehen. Dieser hilft auch beim Fördermittel-Antrag.

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