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Ein Löffel liegt auf einem Taschenrechner. Auf diesem liegen vorne Münzen und am Ende eine Kartoffel.

Im dritten Teil unserer Serie „Wie läuft eine Gründungsberatung ab?“ haben wir den Ablauf einer Existenzgründungsberatung mit deren möglichen Themenfeldern skizziert. Ein wichtiger Teil dieser Beratung ist die Finanzplan-Erstellung. Diese macht Gründern häufig zu schaffen, da sie – insbesondere wenn sie sich das erste Mal selbstständig machen – nicht das nötige betriebswirtschaftliche Know-how mitbringen. Daher ist diese Aufgabe in die Hände eines Unternehmensberaters zu geben, der sich bestens mit der Finanzplan-Erstellung auskennt. Wie diese aussehen kann, haben wir im folgenden Artikel zusammengetragen.

Neben dem schriftlichen Teil, der das Geschäftskonzept erklärt, ist eine solide Finanzplanung ein weiteres wichtiges Kapitel in einem guten Businessplan. Im Finanzplan werden zukünftige Ein- und Auszahlungen prognostiziert und der Kapitalbedarf des Unternehmens ermittelt. Dadurch können bestehende oder zu erwartende Finanzierungslücken aufgedeckt werden, sodass rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden können, um die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.

Welche Themen die Finanzplan-Erstellung beinhalten sollte

Der Finanzplan ist kein rechtlich bindendes Instrument. Daher existiert auch keinerlei Gesetzgebung, wie der Plan auszusehen hat. Jedoch sollten folgende drei Punkte bei der Finanzplan-Erstellung nicht fehlen:

  1. Kapitalbedarf bestimmen
  2. Liquiditäts-/Finanzierungsplan erstellen
  3. Rentabilitätsplan erstellen

Zu Beginn der Erstellung sollte sich der Berater gemeinsam mit dem Existenzgründer der Kapitalbedarfs- und Investitionsplanung widmen. Hierbei werden die kurz-, mittel- und langfristigen Investitionen aufgelistet, um daraus den benötigten Kapitalbedarf zu errechnen. Während sich kurze und mittelfristige Investitionen (z. B. Reserven und Vorräte) auf das Umlaufvermögen beziehen, betreffen langfristige Investitionen (z. B. Grundstücke, Gebäude und IT-Ausstattungen) das Anlagevermögen.

Anschließend sollte der Liquiditätsplan erstellt werden. Dieser ist das Herzstück des Finanzplans und weist die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens in der Zukunft nach, indem die monatlich geschätzten Ein- und Auszahlungen aufgelistet und dargestellt werden. In diesem Schritt wird zudem auf die Finanzierung des Vorhabens eingegangen und geklärt, welche Mittel hierfür herangezogen werden.

Zum Schluss ist ein Rentabilitätsplan zu erstellen. Dieser fasst die Planungen zusammen und stellt die wirtschaftliche Lage des Unternehmens dar. Dazu wird das Betriebsergebnis vor Steuern für die nächsten drei Jahre ermittelt und zugleich gezeigt, ob und wann in welcher Höhe sich die Unternehmensgründung lohnt.

Innerhalb der ersten drei Jahre der Existenzgründung sollte der Rentabilitätsplan einen positiven Entwicklungsverlauf nehmen. Zu beachten ist, dass Kosten in Bereichen wie Personal, sonstige Betriebsausgaben, Steuern oder Zinsen jährlich steigen oder sinken können. Daher sind die Angaben, die mit dem Berater gemeinsam im Finanzplan gemacht wurden, nicht in Stein gemeißelt, sondern müssen an veränderte Umstände angepasst werden.

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