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Zwei Hände voller Malz

Bier zählt zu einem der beliebtesten Genussmittel in Deutschland. In den vergangenen Jahren hat sich auf dem Biermarkt einiges getan. Immer mehr Konsumenten greifen auf neue Kreationen zurück und geben sich nicht mehr mit den industriell hergestellten Erzeugnissen der Großbrauereien zufrieden. Sogenanntes „Craft Beer“, also Bier, das mit speziellen Rezepturen oder Brauverfahren hergestellt wird, erfreut sich zunehmend größerer Beliebtheit. Insbesondere im letzten Jahr hat der Bier-Absatz in Deutschland wieder an Fahrt aufgenommen. Immerhin gibt es aktuell rund 1.500 Brauereien in ganz Deutschland (externer Link). Rund 900 von diesen sind Kleinst- oder Mikrobrauereien, die versuchen, Kunden für sich zu gewinnen.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine eigene Brauerei zu gründen, kommt früher oder später an den Punkt, seine Überlegungen, Recherche-Ergebnisse und Planungen strukturiert festzuhalten, um nicht den Überblick zu verlieren. Zur Strukturierung des Vorhabens sollten Existenzgründer einen Businessplan erstellen. Dieser dient nicht nur der Dokumentation der eigenen Ergebnisse sondern kann später auch genutzt werden, um beispielsweise Partner, Investoren oder andere Geldgeber vom eigenen Gründungsvorhaben zu überzeugen.

Voraussetzungen und Genehmigungen – Was sollte erfüllt werden?

Es gibt in Deutschland keine Beschränkungen oder rechtlichen Vorgaben, welche Anforderungen von Gründern einer Brauerei erfüllt werden müssen. Es existieren zwar anerkannte Ausbildungen und Studiengänge, um die Fertigkeiten eines Braumeisters zu erlernen, allerdings sind diese nicht zwingend für die Gründung einer Brauerei notwendig.

Wer sich mit einer Brauerei selbständig machen möchte, muss allerdings tiefgreifendes Wissen über den anspruchsvollen Prozess des Brauens mitbringen. Die Vielzahl der verschiedenen Sorten sowie der Aufbau einer funktionierenden Produktionsstätte dürfen nicht unterschätzt werden. Daher kann es sinnvoll sein, einen ausgebildeten Braumeister von Beginn an im Unternehmen anzustellen. Wer dennoch selbst das Ruder in die Hand nehmen möchte, sollte sich das notwendige Wissen, beispielsweise über ein Praktikum in einer etablierten Brauerei aneignen und sich kontinuierlich weiterbilden.

Wie bei jeder Gründung sollte der Existenzgründer außerdem ein Verständnis für die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge und finanziellen Mechanismen in einem Unternehmen mitbringen. Denn das beste Produkt nutzt nichts, wenn nicht genug finanzielle Mittel vorhanden sind, um fortlaufend zu produzieren.

Businessplan erstellen für eine Brauerei: Produkte, Wettbewerb und Marketing

Produkte/Angebot

Essenziell für den Erfolg der eigenen Brauerei sind die eigenen Biere. Es ist wichtig, dass sich die eigenen Erzeugnisse geschmacklich und qualitativ von der Massenware der Großbrauereien deutlich abheben. Wichtig ist bei der Sortimentsplanung neben den eigenen Vorlieben und Fähigkeiten, dass in diesem Businessplan-Kapitel auch auf die erwarteten Kundenwünsche eingegangen wird. Neben einem bestehenden dauerhaften Sortiment sollten ebenso wechselnde Produkte, zum Beispiel saisonale Biere oder individualisierte Erzeugnisse, auf Kundenwunsch hin angeboten werden.

Markt und Wettbewerb

In diesem Kapitel muss dargestellt werden, welche Mitbewerber im direkten Umfeld des eigenen Standortes am Markt aktiv sind. Da immer mehr kleine Brauereien entstehen, ist es wichtig, die Mitbewerber anhand ihrer Stärken und Schwächen zu bewerten und sich klar von ihnen abzugrenzen. Ein wichtiges Kriterium kann beispielsweise die Dauer der Marktaktivität der Konkurrenten sein und welche Partner (Gastrobetriebe) oder Zulieferer mit ihnen zusammenarbeiten.

Marketing

Im Rahmen der Businessplan-Erstellung sollten die möglichen Kundengruppen klar eingegrenzt werden. Daraus kann der Existenzgründer anschließend ableiten, über welche Kanäle die jeweilige Kundengruppe erreicht werden kann. Die geeignete Marketing-Mix-Zusammenstellung stellt einen zentralen Punkt im Prozess der Businessplan-Ausarbeitung dar. Gründer einer Brauerei müssen über folgende Punkte Klarheit gewinnen:

  • Beginn der Marketingmaßnahmen
  • Welche Marketingkanäle genutzt werden sollen.
  • Kombination der einzelnen

Organisation, Finanzplan und Kapitalbedarf im Brauerei-Businessplan darstellen

Organisation

Um alle Produktions- und Vertriebstätigkeiten abzudecken ist es in den meisten Fällen notwendig, dass der Gründer Unterstützung in Form von Mitarbeitern erhält. Im Businessplan muss erläutert werden, wie geeignete Mitarbeiter gefunden werden können und wie die Organisation und Aufgabenverteilung innerhalb des Unternehmens aussehen kann. Neben der Produktion und Abfüllung müssen außerdem der Vertriebsaufwand und die Gewinnung von Gastronomiepartnern beachtet werden.

Finanzplan und Kapitalbedarf

Ein weiterer Businessplan-Baustein ist die Erstellung eines detaillierten Finanzplans. Ein professionell ausgearbeiteter Finanzplan dient dabei nicht zur Planung des eigenen Vorhabens, sondern bildet auch die Grundlage für Banken, sollte der Existenzgründer finanzielle Mittel, die das Eigenkapital überschreiten, benötigen. Ein Finanzplan enthält folgende Darstellungen und Kalkulationen:

Kapitalbedarfsplan, inklusive Investitionsplan (Maschinen)und Betriebsmittelplan (Marketing, Gehälter, Miete etc.)

Aus den einzelnen Bausteinen lässt sich schließlich der Gesamtkapitalbedarf ermitteln. Dieser setzt sich nicht nur aus Investitionen zusammen sondern berücksichtigt auch, in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt Liquidität für den Bezug von Rohstoffen oder die Zahlung von Löhnen und Gehältern benötigt wird. Außerdem sollte eine Liquiditätsreserve einkalkuliert werden, um unvorhergesehene Kosten tragen zu können oder auch Abweichungen von den Planzahlen abzufedern. Ratsam sind hierbei die monatlichen Fixkosten in dreifacher Höhe.

Wenn der Kapitalbedarf die eigenen Mittel übersteigt, kann der Gründer beispielsweise einen geförderten Gründerkredit der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) nutzen. Dieser Kredit wird von der KfW speziell für Existenzgründer gewährt und soll den Zugang zu Finanzierungsmitteln vereinfachen. Die Entscheidung ob dem Gründer ein entsprechendes Darlehen gewährt wird, hängt maßgeblich von der Qualität des Businessplans und des Finanzplans ab.

Professionelle Beratung in Anspruch nehmen

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