Telefon E-Mail Beratersuche
X
Bundesweites kostenloses Experten-Telefon

Mo-Fr 08:00-22:00 Uhr
Sa 10:00-16:00 Uhr
So 10:00-16:00 Uhr

24h Rückruf-Service
100% Free Call

X
X
Experten informieren persönlich am Telfon unter 0800 58 95 505 über Fördergelder, Finanzierung und Versicherungen
Der Fördercheck

Sie erhalten staatliche Zuschüsse für Ihre Existenzgründung oder für Ihr Unternehmen.

Überprüfen Sie hier kostenlos Ihre Förderfähigkeit.

Machen Sie den kostenlosen Fördercheck!
FÖRDERCHECK

Überprüfen Sie hier kostenlos und unverbindlich, wie Sie durch staatliche Fördermittel Ihre Existenzgründung oder Ihre bereits bestehende Selbstständigkeit optimieren können.

Direkte Auskunft auch über unsere kostenlose Experten-Hotline 0800 / 58 95 505.







DatenschutzDie abgesendeten Daten werden nur zum Zweck der Bearbeitung Ihres Anliegens verarbeitet. Weitere Informationen unter Datenschutzerklärung.

Verschiedene Apps auf einem Bildschirm

Für viele Menschen auf der Welt gehört die tägliche Nutzung zahlreicher Apps zum Alltag. Ob für eigene Finanzen, Streamingdienste, Gesundheit oder Bildung: Apps gibt es fast für jede Lebenslage und Situation. 2021 wurde im Apple App Store 85,1 Milliarden Dollar ausgegeben, im Google Play Store waren es 47,9 Milliarden Dollar. Wir zeigen Ihnen, wie eine Existenzgründung mit einer App ablaufen kann und warum die Businessplan-Erstellung wichtig ist.

Die Planung der App-Erstellung

Bei der Existenzgründung mit einer App ist es im ersten Schritt wichtig, die eigenen Gedanken zu sammeln. Das kann beispielsweise auf einem Whiteboard, Notizbuch oder Tablet erfolgen. Aus den Aufzeichnungen folgt zunächst die Ableitung von Aufgaben und die Erstellung eines Plans, wie man das Ziel, eine eigene App zu entwickeln, erreichbar macht. Es gibt eine Vielzahl an Tools, die dabei helfen, Aufgaben zu verwalten und zu visualisieren. Solche Tools bieten eine Vielzahl an weiteren Möglichkeiten, wie zum Beispiel die automatisierte Erstellung einer Roadmap, Übertragung von Verantwortlichkeiten und vieles mehr. Vor allem zu Beginn der App-Entwicklung kann es schwer fallen, den Aufgaben einen zeitlichen Rahmen zu geben. Oft begleitet einen das Gefühl, nicht genug zu wissen und sich einer Herausforderung nicht gewachsen zu fühlen. Dennoch gehören zu einem Plan auch Vorstellungen und Vermutungen, wie es in Zukunft ablaufen soll. Es kann zielführend sein, dazu Annahmen zu treffen, bis wann welche Lücken gefüllt werden sollen.

Das Team ist bei einer Unternehmensgründung das A und O. Es ist von Vorteil, das fachliche Know-how im Team aufzubauen, statt extern in Auftrag zu geben. Es gibt auch Situationen, in denen eine Rolle nur zeitlich begrenzt benötigt wird. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Angenommen es ist Budget vorhanden und die Technik muss nur einmalig eingerichtet werden und schon sind alle Wunschfunktionen der App enthalten. Dann kann ein externer Entwickler aufgrund der kurzen Bindung und planbaren Kosten von Vorteil sein. Wichtig ist einzubeziehen, dass jede App Updates braucht, um auf allen Wunschplattformen dauerhaft kompatibel zu sein.

Werden Funktionen hingegen nach und nach im Baukastenprinzip eingebaut, müssten sich wechselnde externe Entwickler jedes Mal neu einarbeiten und der Logik des Vorgängers folgen, was die Gestaltungsfreiheit möglicherweise stark eingrenzt und Änderungen nur mit größerem Aufwand durchführbar macht. Falls kein Budget für einen externen Entwickler vorhanden ist, kann die Einbindung einer Person unter Mitbeteiligung am Unternehmen in Erwägung gezogen werden. Diese Fachkraft wird bei App-Entwicklungen von Beginn bis Ende benötigt und legt Grundbausteine für das Unternehmen. Bei der Businessplan-Erstellung und somit auch bei der Finanzplanung ist es wichtig, die Einstellung von Mitarbeitern oder die Inanspruchnahme von externen Partnern einzubeziehen.

Businessplan für eine App erstellen Wer sind die Kunden?

Im weiteren Schritt ist es für Entrepreneure wichtig, eine Zielmarktanalyse durchzuführen. Das ist nicht nur für die Geschäftsplan-Erstellung wichtig, sondern auch, um das Nutzerprofil der potentiellen Nutzer zu erarbeiten. Anfangs ist die Suche nach bereits vorhandenen und ähnlichen Apps nützlich, die der eigenen Idee am nächsten kommt. Wenn man spezifisch nach wenigen Schlagwörtern sucht, kann es sein, dass Apps übersehen werden, die die eigene Idee als Teilfunktion von vielen anbietet. Deshalb sollte die Konkurrenzanalyse nicht nur spezifisch durchgeführt werden, sondern auch Mitstreiter in der gleichen Kategorie, wie z. B. Gesundheit, Sport, Bildung etc. Es ist auch wichtig, das Nutzerverhalten der Zielgruppen zu kennen, beispielsweise die Nutzungsdauer der Apps pro Tag, dies kann je nach Region stark variieren.

Auch das Testen der beliebtesten Apps aus der Kategorie, die kaum etwas mit dem eigenen Vorhaben zu tun haben, kann nützlich sein, um zum Beispiel ein Gefühl für das Design, die Benutzerfreundlichkeit oder die intuitive Benutzbarkeit zu bekommen. Gibt es schon Apps im ähnlichen Segment wie die eigene Geschäftsidee? Dann ist es bedeutend, die Kritik und „Leiden“ der Kunden zu analysieren. Diese finden sich meist unter den Rezensionen, aber auch durch Erfahrungsberichte in Blogs, Tests durch Fachzeitschriften oder ähnliches. Solch ein Vorgehen hilft, um das Thema zu verstehen, die Dynamiken und Trends zu analysieren und den Blickwinkel der Nutzer einzunehmen. Weitere wichtige Erkenntnisse beziehen sich auf die Kundenbedürfnisse und -probleme.

Visualisierung der Geschäftsidee ohne Programmierung

Nach den Recherchen verlässt man den Bereich der Problemanalyse und geht über zu der Lösungsumsetzung. Auch wenn bisher keine technische Entwicklung für die eigene App-Idee stattgefunden hat und die Kapitalsuche sehr hohe Priorität hat, so ist es von großer Bedeutung, die Funktionen der App zu visualisieren. Damit können Investoren und Förderbanken mit einem erstellten Businessplan überzeugt werden.

Eine schnelle, einfache und interaktive Methode sind sogenannte Wireframes (externer Link). Dazu werden Elemente der App in vereinfachter Form in Rahmen dargestellt und Platzhalter für zukünftig angedachte Inhalte integriert.

Anschließend verbindet man die einzelnen Rahmen, um einen Prozess bzw. Navigationsverlauf abzubilden.

Im nächsten Schritt werden die Wireframes in eine Attrappe, ein sogenanntes Mockup (externer Link), überführt. Dazu werden Farben, Bilder, Grafiken, Schriftarten, Inhalte und mehr integriert. Damit erhält man einen Überblick aller Bestandteile, die das fertige Produkt aufweisen soll. Dies hilft bei der Businessplan-Erstellung die App-Idee wie das fertige Produkt aussehen zu lassen und dem Leser ein gutes Bild zu verschaffen.

Wenn ein Prototyp einer App benötigt wird und keine Programmiererfahrungen im Team vorhanden sind, gibt es neben der Beauftragung externer Entwickler die Möglichkeit eine App ohne Codes zu erstellen. Das geschieht einfach per Drag-and-Drop. Die Anwendungen werden dabei wie ein Flussdiagramm erstellt, wobei die Codes automatisiert im Hintergrund erstellt werden. No-Code-Plattformen bieten die Möglichkeit, schnell vielseitig und ohne Programmierkenntnisse Apps zu gestalten. Des Weiteren spart es Geld durch den Wegfall eines Entwicklers und beschleunigt Entwicklungszyklen.

Businessplan erstellen für eine App-Gestaltung der Preisstrategie

Beim Geschäftsmodell ist es unter anderem wichtig, auf den eindeutigen Kundennutzen einzugehen und die Profitabilität des Zielmarktes aufzuweisen. Es gibt unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten für Apps. Ist die App mit einer einmaligen Zahlung zu erwerben? Gibt es saisonale Rabattaktionen? Werden einmalige Zahlung im Laufe des Betriebs teurer, z. B. wenn neue Funktionen hinzukommen? Folgt man einer Freemium-Strategie? Letzteres ist die beliebteste Preisstruktur bei Apps. Das heißt, dass die App in der eingeschränkten Basisfunktion kostenlos ist und nach oben gestaffelten monatlichen Abos zu bezahlen sind, je mehr erweiterte Funktionen man nutzen will. Das kann auch Spiele betreffen, die ab gewissen Levels zu bezahlen sind, oder um Zusatzfunktionen und besondere Features zu erwerben. Oft gibt es entsprechende Abo-Bezeichnungen wie zum Beispiel „free“ (frei), „pro“(profi), „full“ (voll), „extended“ (erweitert).

Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass je nach Plattform umsatzbezogene Servicegebühren entstehen, damit die entwickelte App bei den Endgeräten zur Verfügung gestellt wird.

Fazit

Die Entwicklung einer App kann wie eine sehr schwere Aufgabe wirken, wenn man selbst keine Programmiererfahrungen hat. Es gibt zahlreiche und hilfreiche Tools, die große Hürden vereinfachen und mit wenig Einsatz viel bewirken können, wie zum Beispiel Tools zur Aufgabenverwaltung und No-Code Plattformen. Auch wenn die App noch nicht entwickelt ist, ist es wichtig zumindest ein Mock-Up davon anzufertigen und in den erstellten Businessplan einzubinden. Des Weiteren ist die Planung über die Einstellung von Mitarbeitern, vor allem ob Personal dauerhaft intern und zeitweise extern geplant wird, ein wichtiger Bestandteil im Finanzplan.

Ein professionelle Existenzgründungsberatung hilft Ihnen bei der Businessplan-Erstellung, damit Kapitalgeber Ihre App-Geschäftsidee nicht nur verstehen, sondern auch überzeugt werden. Je nachdem können hierfür auch Fördergelder beantragt werden (Fördermittelcheck als kostenloser Gründer-Service).

Nutzen Sie unsere kostenfreien Gründer- & Unternehmer-Services!

Fördermittel-Check | Berater finden | Geschäftsidee vorstellen | Newsletter (monatlich)

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.