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KfW-Studie: Akademiker vollziehen häufiger Existenzgründungen

Akademiker weisen eine höhere Gründungsneigung auf als Nichtakademiker. Sie machen sich mehrheitlich (78% in 2012) mit einem zeitlichen Abstand von durchschnittlich 7,5 Jahren Branchenerfahrung nach ihrem Abschluss selbstständig. Dabei beschreiten Sie den Pfad der Gründung eher in freien Berufen und aus beruflicher Praxis heraus. Besonders erfolgreich sind akademische Entrepreneure, wenn sie aus einer wissenschaftlichen Tätigkeit heraus gründen. Zudem ist Ihr finanzieller Kapitalbedarf höher als der ihrer nichtakademischen Kollegen, jedoch können sie dieses zu höheren Anteilen aus eigenen Mitteln stemmen. Diese Fakten sind das Fazit einer KfW-Studie, die im Zeitraum von 2007 bis 2013 Akademiker und Nichtakademiker hinsichtlich Existenzgründungen auf Grundlage des KfW-Gründungsmonitors 2014 vergleichend betrachtet.

Zwar sind die Gründungen im Zeitraum von 2001 bis 2013 als Bevölkerungsanteil (zwischen 18-64 Jahren) von 2,9% auf 1,7 % gesunken, allerdings stieg wiederum der Anteil von Hochschulabsolventen an der Bevölkerung von insgesamt 14% in 2007 auf 20% in 2013. Es ergibt sich sogar eine doppelt so hohe Anzahl von Hochschulabsolventen seit 2001 mit nunmehr 310.000 in 2012.

Es zeichnet sich eine positive Korrelation zwischen Qualifikation und Gründungsneigung ab, was eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit zur Folge hat, dass Absolventen einer Universität, Fachhochschule oder Berufsakademie gründen. Insgesamt haben 2013 2,4% aller Hochschulabsolventen gegründet; der Anteil von Hochschulabsolventen an allen Gründungen insgesamt ist mit 19% in 2013 sehr hoch.

58% der Hochschulgründer machen sich hierbei in freien Berufen z.B. als Ärzte, Anwälte oder Architekten selbstständig, wohingegen dies nur 30% der Gründer ohne Hochschulabschluss tun. Interessant ist jedoch, dass nur ein Viertel der Akademikergründerideen durch Studium oder wissenschaftliche Tätigkeit entstanden sind. Vielmehr bestehen die Projekte in Problemlösungen, die sich aus persönlicher oder fachlicher Erfahrung in der eigenen Berufspraxis entwickelt haben. 54% aller Hochschulabsolventen gründen somit aus beruflicher Praxis heraus, bei Gründern ohne Hochschulabschluss sind es 41%.

57% der Hochschulgründer haben bei ihrer Gründung eine bestehende Nachfrage erkannt und die Marktlücke für die Platzierung ihrer neuartigen Angebote (Produkt oder Dienstleistung) genutzt.

Akademiker und Nichtakademiker weisen jedoch gemessen an der Marktneuheit der Produkte und Dienstleistungen keine nennenswerten Unterschiede bei der Innovationskraft auf. Auch beim Anteil der Vollerwerbsgründer, sowie beim Frauenanteil, bei Teamgründungen, bei der Anzahl der Mitarbeiter, Höhe des monatlichen Umsatzes und der Wahrscheinlichkeit für den Abbruch des Gründungsprojektes liegen Akademiker und Nichtakademiker sehr nah beieinander. Leichte Unterschiede ergeben sich bei der Größenordnung des Finanzbedarfs. Akademiker brauchen seltener weniger als 5.000 Euro und häufiger 5.000-10.000 Euro im Vergleich. Allerdings konnten 74% der Hochschulgründer 2013 auf externe Finanzmittel verzichten. Bei den Gründern ohne Hochschulabschluss sind es 66%.

Die größten Sorgen der Hochschulgründer sind bürokratische Hürden, die Akquise von Aufträgen sowie Herstellung von Kundenkontakten und die Furcht vor hoher Belastung für Partner oder Familie. Dies bewirkt, dass der deutsche Gründerwille im internationalen Vergleich schwach abschneidet, auch wenn er bei Hochschulgründern stärker ausgeprägt scheint als in der restlichen Bevölkerung. Deshalb sollte die Intensivierung der Gründungsförderung an Hochschulen vorangetrieben werden, um die wachsende Gruppe der Hochschulabsolventen für die Selbstständigkeit zu begeistern.

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