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Liegt Selbstständigkeit im Blut oder ist sie die Summe äußerer Umstände?

Datenerhebungen des BMWi zufolge lag 2013 die Selbstständigenquote bei etwa 11 Prozent unserer Mitmenschen. Damit ist einer von zehn Berufstätigen selbstständig. Wie diese allerdings verteilt liegen, ob mehr Frauen oder Männer gründen, welchen Anteil davon Akademiker innehaben und wie es sich mit den Altersstufen verhält, sieht man dieser Zahl nicht an. Wer also steckt hinter den rund 347.000 Existenzgründungen?

Betrachtungen der Aufteilungen aller Existenzgründungen und über das Gründungsverhalten verschiedener sozialen Gruppen lässt die Frage aufkommen, ob es einen explizit geeigneten Menschentyp für die Herausforderungen einer Selbstständigkeit geben kann. Kann oder muss man gar für dieses Modell der Berufstätigkeit geboren sein?

Die mutige Gründernation Deutschland

Die generelle Bereitschaft zur Gründung in Deutschland findet sich mit 55% der 18- bis 64-Jährigen, die Selbstständigkeit als attraktive Berufsperspektive ansehen, gemäß dem Global Entrepreneurship Monitor (GEM) auf einem stabilen Platz im Mittelfeld.

Jüngst hat eine Startup-Studie des AXA-Versicherungskonzerns neue Zahlen erbracht und sie mit dem Gründungswillen eines Wirtschaftsgiganten wie Amerika verglichen. Interessanterweise trauen sich demnach mehr deutsche Gründer eine Existenzgründung zu (44%) und schätzen das Gründungsunterfangen in Deutschland zu 67% als schwierig ein. Dagegen stehen nur 42% der Amerikaner hinter dem Prinzip einer Gründung und stehen den Gründungskonditionen zu 75% skeptisch gegenüber.

Dieses Ergebnis kündet einerseits von einem großen Potenzial der Deutschen in Gründungsbelangen, andererseits zeigt es deutlich die existenten Barrieren auf, die die Attraktivität der Selbstständigkeit trüben. Generell wurden nicht nur Fördervolumen bestehender Kredite als Grund genannt, sondern ebenso bürokratische Hürden und eine außerordentlich harte Insolvenzregelung.

Hier geht es zu dem ursprünglichen Artikel über die Unterschiede von Amerika und Deutschland in Sachen Gründung.

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr?

Generell finden Gründungen über alle Altersklassen hinweg statt. Dementsprechend gibt es kein goldenes Alter für die Selbstständigkeit, ebenso wenig wie eine unsichtbare Altersgrenze, über die es irgendwann einmal kein Zurück mehr gibt. Gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil sind allerdings die jüngeren Altersgruppen mit zwei Drittel gegen ein Drittel bei älteren Gründern überrepräsentiert.

Vermutungen zur Folge hängt dies mit dem sich stetig verbessernden Bildungsangebot und einer zunehmend internationaleren Öffnung des Marktes zusammen, der mit seinen sprachlichen und technischen Anforderungen demnach eher Gründer in den Alterstufen 18 bis 45 anzieht.

Dies ist allerdings nur tendenziell zu begreifen, denn erfolgreiche Existenzgründungen sind in keinem speziellen Altersspektrum angesetzt und können sich sowohl durch die lebenslange Erfahrung eines älteren Existenzgründers als auch durch die innovative Triebkraft eines jungen Unternehmers etablieren.

Der Kampf der Geschlechter

Im Jahr 2013 zeichnete sich ab, dass Männer im Vergleich zu Frauen deutlich häufiger selbstständig sind. Die Männerquote lag demnach bei 13,3 Prozent, wohingegen die Quote bei Frauen auf einem Wert von 7,5 Prozent stand. Jedoch beträgt der Anteil der durch Frauenhand gegründeten Unternehmen an allen Existenzgründungen ein knappes Drittel und auch die Anzahl der insgesamt erwerbstätigen Frauen in Deutschland errechnet sich laut statistischem Bundesamt auf 46,1 Prozent.

Der daraus folgende Schluss hat zahlreiche Projekte, Organisationen und Events dazu angeregt, dieses vorhandene Gründungspotential bei Frauen aus der grundlegend stärkeren Skepsis und Risikoscheue herauszuschmieden, um die Qualitäten weiblicher Selbstständiger als Wirtschaftskraft zu gewinnen. In der Arbeitsqualität und den Anspruch an das Fachwissen der Unternehmerin gibt es selbstverständlich keinerlei Unterschiede, ebenso wenig wie in den grundlegenden Konditionen zur Unterstützung durch staatliche Fördermittel.

Wir berichteten über die Gründerwoche, die ganz im Zeichen weiblicher Existenzgründer stand, über die unterschiedlichen Konditionen von Gründerinnen in Ost- und Westdeutschland und über diverse Events für Gründerinnen. 

Existenzgründung will gelernt sein! 

Welchen Bildungsstand erfordert Unternehmertum? Muss man in tausenden Geschäftsfeldern, Wirtschaft und Recht bewandert sein und mindestens einen Doktor haben? Tatsächlich schadet fundiertes Fachwissen nie und auch Grundkenntnisse in verwandten Branchen und Tätigkeitsbereichen verhindern zu mancher Zeit unschöne Überraschungen. Allerdings muss man nicht studiert haben, um zu gründen. Ein brillanter Handwerker verrichtet ebenso gute Arbeit wie ein Doktor, wenn auch nicht in der gleichen Branche.

Eine KfW-Studie zum Vergleich des Gründungsverhaltens von Akademikern zu dem nicht Studierter zeigte allerdings, dass sich studierte Berufstätige häufiger (zu 78 Prozent und mit durchschnittlich 7,8 Jahren Branchenerfahrung) selbstständig machen. Zudem ist ihr Kapitalbedarf bei der Gründung höher, dafür betreiben sie seltener Akquise von Fremdkapital. Keine Unterschiede gibt es hingegen bei der Innovationskraft, der Höhe des monatlichen Einkommens und der Wahrscheinlichkeit für das Scheitern der Gründung. Hier geht es zum ursprünglichen Artikel.

Die Eignung zum erfolgreicher Unternehmer erfolgt also weder durch die Klassifizierung nach Alter, nach Bildungsstand oder Geschlecht. Die Chancengleichheit setzt sich durch, auch im Angebot der Fördermittel von Seiten des Staates. Jedem ist es möglich, seine Existenzgründung durchzusetzen, solange er sie sorgfältig plant und mit Entschlossenheit und Eifer hinter seiner Idee steht. Ob Sie sich zum Unternehmer eignen, können Sie mit unserem kurzen Unternehmerpersönlichkeitstest herausfinden. Alles weitere liegt in Ihren Händen.

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