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Zwei Menschen schütteln Hände. Im Hintergrund steht ein Haus.

Zwar hat die Corona- und Energiekrise der Immobilienbranche schwer zugesetzt. Dennoch steigen die Preise für Immobilien weiterhin. Gleichzeitig gelten ein eigenes Haus oder eine Wohnung als ideale finanzielle Absicherung für das Alter. Deshalb kann es auch besonders lohnenswert sein, in die Immobilienbranche einzusteigen. Was bietet sich hier eher an, als die Selbstständigkeit als Immobilienmakler? Doch wer diesen Schritt geht und sich als Immobilienmakler selbstständig machen möchte, sollte einige Voraussetzungen erfüllen und sich auf die Existenzgründung gründlich vorbereiten.

Selbstständig machen als Immobilienmakler und von Vorteilen profitieren

Aktuell gibt es über 30.000 Makler in Deutschland. Eine Karriere als Immobilienmakler ist für viele Menschen erstrebenswert. Immerhin können Existenzgründer hier mit vielen Vorteilen rechnen:

  • freie Arbeitszeiteinteilung
  • Workload selbst bestimmen
  • kaum Einstiegshürden
  • geringes Startkapital für die Existenzgründung erforderlich

Zudem haben selbstständige Immobilienmakler gute Chancen auf einen hohen Verdienst. Denn laut dem Jobvermittlungsportal Stepstone verdienen Makler jährlich durchschnittlich rund 42.700 Euro (externer Link). Der Verdienst eines selbstständigen Immobilienmaklers basiert  dabei meist auf einer Provision, einer sogenannten Courtage für die Vermittlung der Immobilien. Diese liegt beim Hausverkauf bundesweit zwischen 4,76 und 7,14 %. Wer als selbstständiger Immobilienmakler viel verdienen will, sollte daher möglichst viele hochpreisige Immobilien verkaufen.

Welche Aufgaben Immobilienmakler haben

Wer sich als Immobilienmakler selbstständig machen möchte, hat sich eine sichere Branche ausgesucht. Denn der Beruf des Immobilienmaklers wird immer noch als ein Beruf mit Zukunft gesehen. Immerhin werden auch noch in mehreren Jahrzehnten Menschen Immobilien verkaufen oder vermieten.

Zu den zentralen Aufgaben eines selbstständigen Immobilienmaklers gehört es, freistehende Immobilienobjekte an geeignete potentielle Käufer oder Mieter zu vermitteln. Ob Mehrfamilienhäuser, Villen, Gewerbeflächen, Wohnungen, Hausboote oder Yachten: Ein Immobilienmakler vermittelt zwischen den Immobilienbesitzern, die ein Objekt verkaufen wollen und den potenziellen Käufern, die Interesse an der jeweiligen Immobilie haben.

Eine weitere Aufgabe von selbstständigen Immobilienmaklern ist es zudem, auf Kundenfang zu gehen und Marketing für die eigene Unternehmensgründung zu betreiben. Dabei erfolgt die Kundenakquise heutzutage häufig online. Wichtig für Makler ist es daher, über eine eigene Website zu verfügen, die stets aktuell gehalten wird.

Welche persönlichen Voraussetzungen Immobilienmakler mitbringen sollten

Immobilienmakler müssen viele Aufgaben erledigen. Wer sich als Immobilienmakler selbstständig machen möchte, sollte daher bestimmte Voraussetzungen mitbringen. Dazu gehört insbesondere ein gewisses Verhandlungsgeschick. Dieses ist wichtig, da ein Immobilienmakler sowohl mit Kunden, Handwerkern und Banken verhandeln und umgehen muss.

Auch sollte ein Immobilienmakler Einfühlungsvermögen sowie Geduld mitbringen, da es häufig vorkommen kann, auch mit schwierigen Kunden umgehen zu müssen.

Immobilienmakler sollten zudem umfassende Kenntnisse über den Immobilienmarkt vorweisen können. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sind hier unumgänglich. Mit diesen können benötigte Kompetenzen erworben und ausgeweitet werden. Immerhin erwarten Kunden einen erfahrenen Immobilienmakler als Ansprechpartner, der versiert und authentisch Auskunft über den Zustand der jeweiligen Objekte geben und bei Fragen kompetent antworten kann.

Welche Dokumente Immobilienmakler bei der Existenzgründung vorweisen sollten

Die Berufsbezeichnung des Immobilienmaklers ist nicht geschützt (externer Link). Dies bedeutet, dass sich rechtlich gesehen jeder Immobilienmakler nennen könnte. Demnach gibt es auch keine offizielle Berufsausbildung. So führt der Weg zur Existenzgründung als Immobilienmakler meist über die Ausbildung des Immobilienkaufmanns. Doch bevor die Existenzgründung als Immobilienmakler mit eigenem Büro realisiert wird, müssen zwei wichtige Dokumente besorgt werden:

Gewerbeschein

Wer sein Geld als selbstständiger Immobilienmakler verdienen möchte, benötigt eine Gewerbeerlaubnis. Das heißt Unternehmensgründer müssen eine Gewerbeanmeldung vornehmen und beim zuständigen Gewerbeamt einen sogenannten Gewerbeschein beantragen.

Nach der erfolgreichen Gewerbeanmeldung erhält der Antragsteller einen sogenannten Auszug aus dem Gewerbezentralregister. Dieser ist notwendig für die Beantragung der Maklererlaubnis.

Maklererlaubnis

Neben dem Gewerbeschein müssen sich Makler eine behördliche Erlaubnis bei der jeweiligen Kreisverwaltung ausstellen lassen. Dabei handelt es sich um die sogenannte Maklererlaubnis nach § 34 c der Gewerbeordnung (GewO).

Für die Beantragung müssen u.a. folgende Unterlagen eingereicht werden:

  • Gewerbeschein
  • Kopie des gültigen Personalausweises oder Reisepasses
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts
  • Auszug aus der Schuldnerkartei des zuständigen Amtsgerichts
  • Bescheinigung des Insolvenzgerichts für den Makler
  • Polizeiliches Führungszeugnis

Die exakten Kosten für die Erteilung einer Maklererlaubnis sind je nach Stadt unterschiedlich. In Einzelfällen kann eine solche Erlaubnis bis zu 1.500 Euro kosten.

Welche Gesellschaftsform Immobilienmakler wählen sollten

Immobilienmakler, die sich selbstständig machen wollen, müssen für ihre Selbstständigkeit eine passende Gesellschaftsform auswählen. Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten. Empfehlenswert ist es jedoch, wenn Makler ihre Existenzgründung als Kapitalgesellschaft wie UG oder GmbH führen. Denn so können sich Immobilienmakler persönlich absichern, indem diese nicht mit ihrem Privatvermögen haften, sondern lediglich mit dem Stammkapital des Unternehmens.

(Lesetipp: GmbH gründen: einzelne Schritte, Definition, Vorteile und Nachteile)

Businessplan erstellen und als Immobilienmakler durchstarten

Wer sich als Immobilienmakler selbstständig machen möchte, sollte sein Vorhaben zunächst schriftlich festhalten – und zwar in einem sogenannten Businessplan. Dieser trägt dazu bei, das eigene Vorhaben strukturiert anzugehen. Zudem gilt ein solcher Geschäftsplan als Voraussetzung für den Erhalt einer Fremdfinanzierung. Ein Businessplan beinhaltet folgende Punkte:

Diese Punkte sollten Makler ausführlich erläutern, wenn sie einen Businessplan erstellen. Ein besonders wichtiger Teil im Businessplan für Immobilienmakler ist der Punkt Marketing. Denn wie erfolgreich ein Immobilienmakler mit seiner Existenzgründung sein wird, hängt zu einem großen Teil von seinem Bekanntheitsgrad innerhalb der Zielgruppe sowie seinem Ruf ab.

Auch sollte ein besonderes Augenmerk auf die Akquise- und Vertriebsstrategie gelegt werden und im Businessplan beantwortet werden, wie beispielsweise neue Kunden gewonnen werden können und wie man seine Zielgruppe erreicht.

(Lesetipp: Businessplan erstellen als Makler für die Selbstständigkeit)

Selbstständig machen als Immobilienmakler und Unterstützung einer Existenzgründungsberatung mit ins Boot holen

Die Businessplan-Erstellung benötigt viel Zeit. Diese sollten sich Gründer aber nehmen. Denn nur durch einen Businessplan ist ersichtlich, ob die Geschäftsidee Hand und Fuß hat und zukünftig Gewinne einfährt.

Da die Finanzplan-Erstellung besonders viel Know-how erfordert und Fehler bei der Planung gravierende Folgen haben können, sollte diese Aufgabe im Rahmen einer Existenzgründungsberatung erfolgen. Ein Existenzgründungsberater beantwortet Fragen und steht Gründern bei der Businessplan-Erstellung stets zur Seite. Die Gründungsberatung selbst wird übrigens auch gefördert (Beratungsförderung). Für diese und weitere Fördergelder auf zum Fördercheck!

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