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Der Online-Handel floriert. Laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes kaufen rund 45 Millionen Deutsche Waren und Dienstleistungen über das Internet. Wie Sie Ihr Online-Unternehmen gestalten können, welche Bezahlmöglichkeiten es gibt und was Sie beim Marketing beachten müssen, erfahren Sie in der Top 10.

1. Die Möglichkeiten des E-Commerce

Wenn Sie eine Existenzgründung im E-Commerce anstreben, können Sie den Verkauf entweder über E-Mail-Bestellungen, Bestellung auf einer Website oder als Bestellung in einem virtuellen Warenhaus abwickeln. Die E-Mail-Bestellung gleicht einer schriftlichen Bestellung. Bei einer Bestellung über die Website können Nutzer über ein Formular oder das Anklicken von Produkten Waren kaufen. Ein virtuelles Warenhaus simuliert den realen Einkauf, indem Produkte in Katalogen oder Videosequenzen anschaulich präsentiert werden.

2. Dienstleistungen anbieten

Nicht nur Produkte – auch Dienstleistungen können Sie online anbieten. Ob virtuelle Fitnessstudios mit Videoclips zum Nachmachen, Tutorials zum Lernen von Musik oder Sprachen oder die Bereitstellung von Sendungen, Musik, Artikeln sowie Online-Versteigerungen, das Angebot an Online-Dienstleistungen ist groß. Wenn Sie planen, sich mit einer Online-Dienstleistung selbständig zu machen, müssen Sie sich vorher den Markt ganz genau anschauen. Warum sollte jemand z. B. einen Online-Kurs bei Ihnen belegen und nicht in das Fitnessstudio um die Ecke gehen? Welchen Mehrwert bietet Ihre Dienstleistung?

3. Nötig: die Marktanalyse

Vor jeder Gründung muss eine Marktanalyse durchgeführt werden. Bei Online-Gründungen kann man diese zwar bequem von Zuhause durchführen, allerdings besteht das Risiko, im Netz den Überblick zu verlieren. Nehmen Sie sich die Zeit, um die Konkurrenz genau zu untersuchen. Füllen Sie mit Ihrem Online-Shop oder Ihrer Dienstleistung eine Nische aus? Wenn es keine Konkurrenz gibt, woran könnte das liegen? Vielleicht ist die Idee doch nicht wirtschaftlich rentabel? Oder ist die Konkurrenz sehr groß? Dann sollten Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal stärker hervorheben. Der Vorteil in einem Online-Shop zu kaufen, liegt auf der Hand: Die Bestellung läuft meist unkompliziert und bequem ab. Aber auch bei Online-Dienstleistungen müssen die Vorteile für die Kunden klar ersichtlich werden.

4. Wie wird bezahlt?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Online-Kunden ihre Rechnungen begleichen können. Bei einer Zahlung per Vorkasse oder Direktüberweisung ist die Kundenakzeptanz gering, da diese Methode mit einem hohen Kundenrisiko verbunden und außerdem sehr umständlich ist. Beliebter ist dagegen die Zahlung auf Rechnung. Die Gebühren sind gering, jedoch erfolgt die Zahlung erst nach der Lieferung und birgt somit Risiken für den Verkäufer. Es ist aber möglich, dem Kunden erst beim dritten Kauf eine Zahlung auf Rechnung anzubieten und diese vorher durch ein Lastschriftverfahren abzubuchen. Die Kreditkartenzahlung bietet Schutz vor Zahlungsausfällen, ist jedoch mit Gebühren verbunden, genauso wie auch E-Payment-Verfahren. Diese bieten den Vorteil, dass sie speziell für den E-Commerce entwickelt wurden. Dadurch sind sie meist international einsetzbar und die Bezahlung erfolgt schnell und ohne hohen Aufwand. Bei manchen Verfahren gibt es eine Zahlungsgarantie sowie einen Kundenschutz, die Kunden und Verkäufer vor Betrug bewahren.

5. Die Website – Ihr Aushängeschild!

Die Gestaltung Ihrer eigenen Website ist sehr wichtig, denn sie ist Ihr Aushängeschild. Sie können diese selbst programmieren oder von Profis gestalten lassen. Informieren Sie sich vorher, welche Software die richtige für Sie ist. Außerdem sollten Sie die Online-Shop-Struktur langfristig planen, falls Sie überlegen, in Zukunft noch weitere Produkte und Kategorien anzubieten. Die Website muss stets aktuell sein, Sie können beispielsweise wöchentlich Angebote oder News auf Ihrer Startseite publizieren. Achten Sie auch auf rechtliche Bestimmungen: Läuft z.B. auf Ihrer Website Musik, müssen Sie sich bei der GEMA anmelden.

6. Informationspflicht auf Ihrer Website

Was auf jeden Fall auf der Website zu finden sein muss: der Name und die Anschrift des Unternehmens und des gesetzlichen Vertretungsberechtigten. Telefonnummer und E-Mail-Adresse sollten von Kunden mit wenigen Klicks gefunden werden können. Falls Sie eine Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-ID) haben, müssen Sie diese angeben, genauso wie die entsprechenden Registernummern von beispielsweise Handelsregister, Vereinsregister oder Genossenschaftsregister. Falls Ihre Tätigkeit eine behördliche Zulassung benötigt, muss die zuständige Aufsichtsbehörde ebenfalls genannt werden. Wenn Ihre Dienstleistung einer Kammer angehört, sollte diese genannt werden.

7. Online-Marketing

Wenn Sie sich mit einem Online-Shop oder einer Online-Dienstleistung selbständig machen, werden Sie um Online-Marketing nicht herumkommen. Damit Ihre Website von Kunden gefunden wird, sollten Sie sich in Suchmaschinenoptimierung (SEO) auskennen. Wichtig sind beispielsweise Backlinks – bitten Sie daher Partner, Lieferanten oder andere Kontakte um eine Verlinkung. Außerdem sollten Sie auf Ihrer Website selbst durch News oder Blogbeiträge Werbung für bestimmte Produkte machen. Viele Unternehmen sind heutzutage auch in den sozialen Netzwerken aktiv und posten auf ihrer Facebook-Seite regelmäßig Neuigkeiten über Rabattaktionen oder Angebote. Der Vorteil dabei ist, dass Sie auf diese Weise kostenlos Werbung machen können. Mit kostenpflichtigen Anzeigen in Suchmaschinen, auf anderen Websites oder in sozialen Netzwerken können Sie schnell viele Interessenten erreichen, die nach speziellen Begriffen suchen oder sich in einer Region befinden.

8. Anmeldung beim Gewerbeamt

Die Gewerbeanmeldung eines Online-Shops oder Dienstleisters unterscheidet sich nicht von der Anmeldung im stationären Einzelhandel. Sie erfolgt beim Gewerbeamt, bzw. bei einer Gründung als Freiberufler beim Finanzamt. Ist das Gewerbe genehmigungspflichtig, wie zum Beispiel beim Arzneimittel- oder Waffenhandel sowie im Glücksspiel, muss die Genehmigung vorher eingeholt werden.

9. Kundenservice

Die Kundenbindung erfolgt im Online-Geschäft nicht über persönliche Beziehungen. Daher müssen Gründer versuchen, Ihre Kunden durch ihren Service an sie zu binden. Eine Möglichkeit ist die Online-Beratung, Produktinformationen können auf der Website oder auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer Service im Online-Handel ist der Waren-Versand, der möglichst schnell erfolgen sollte, um die Kunden zufriedenzustellen. Mittels Newsletter, Kundenforen oder eines Chatprogramms können Sie Ihren Kunden die Möglichkeit geben, sich zu informieren und Fragen zu klären. Mithilfe eines elektronischen Beschwerdecenters können Sie außerdem Feedback aufnehmen und auf Beschwerden reagieren.

10. Kapitalbedarf und Finanzplanung

Der Kapitalbedarf unterscheidet sich im E-Commerce von Gründungen im stationären Einzelhandel oder Dienstleistungen. So müssen Sie kein Geld für ein Ladenlokal einplanen, dafür aber ggf. Lagerräume anmieten. Außerdem müssen Sie Geld für die Programmierung Ihrer Website ausgeben, welche bei der Kreditbeantragung unter Betriebsmittel fällt. Auch bei Online-Gründungen können finanzielle Fördermittel beantragt werden. Ein Gründungsberater kann Sie dabei unterstützen, einen guten Businessplan anzufertigen und den Antrag zu stellen. Außerdem kann er Ihnen wertvolle Tipps zum Marketing, der Personalplanung und weiteren Themen geben.

Möchten Sie sich mit einem Online-Shop oder einer Online-Dienstleistung selbständig machen? Gerne informieren wir Sie zu staatlichen Fördermitteln bei der Existenzgründung. Ob Gründungsberatung, Fördermittel aus ALG I oder II oder günstige KfW-Kredite – wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich unter der Rufnummer 0800 58 95 505. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

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