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Skizze einer Glühbirne auf einer Tafel

Eine weit verbreitete Meinung unter Existenzgründern ist, dass diese denken, ihre Geschäftsstrategie en passant entwickeln zu können. Doch ein ausführlicher Businessplan, in welchen Zeit investiert wurde, bietet einen großen Mehrwert. Wann ein Geschäftsplan benötigt wird und auf welche Punkte bei der Businessplan-Erstellung geachtet werden sollte, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Wie ein Businessplan aufgebaut ist

Ein Businessplan kann als Fahrplan in die Selbständigkeit bezeichnet werden, da dieser die wichtigsten Informationen zur Planung und Umsetzung der Geschäftsidee enthält. Besonders zu Beginn, in der Anfangsphase der Existenzgründung, macht es sich bezahlt, wenn man einen Plan hat, der einem zeigt, in welche Richtung man gehen muss und welches die nächsten Schritte sind. Ein gut durchdachter Businessplan hilft also bei der erfolgreichen Umsetzung von Geschäftsideen. Der Businessplan besteht im Wesentlichen aus zwei Bausteinen:

  • Textteil
  • Finanzteil

Im schriftlichen Teil wird das Geschäftskonzept ausführlich dargelegt. Wichtig dabei ist z. B., dass beantwortet wird, wie das Angebot im Detail aussieht, an wen sich dieses richtet (Zielgruppe), wie auf dieses aufmerksam gemacht werden soll (Marketingstrategie) und welchen Chancen und Risiken (SWOT-Analyse) sich Gründer ausgesetzt sehen. Der Textteil eines guten Businessplans ist im Idealfall wie eine spannende Kurzgeschichte, die den Leser nicht mehr loslässt. Der schriftliche Teil sollte mindestens 20 Seiten lang sein, bei umfassenden Geschäftskonzepten kann dieser auch rund 50 Seiten betragen.

Der Finanzteil bzw. Finanzplan zeigt die finanzielle Umsetzbarkeit (Rentabilitätsvorschau) des Gründungsvorhabens auf. Auch ist darin zu erkennen, ob das Geschäftsmodell tragfähig ist. Wesentliche Punkte wie die Umsatzplanung, eine Liquiditätsplanung sowie eine Rentabilitätsplanung der nächsten drei Jahre sollte der Finanzplan beinhalten.

Businessplan erstellen für sich selbst

Einen Businessplan erstellen Gründer in erster Linie für sich selber. Denn dieser fungiert als Kompass, der die Richtung weist. Aber auch nach der Gründung sollte der Businessplan nicht einfach in der Schublade verschwinden, sondern sollte konsequent umgesetzt werden. Natürlich müssen Anpassungen vorgenommen werden, wenn sich Rahmenbedingungen ändern oder geplante Maßnahmen sich als nicht erfolgreich herausgestellt haben. Die Businessplan-Erstellung zwingt Gründer dazu, die Existenzgründung genauestens zu planen und sich mit ihrem Geschäftsmodell bis ins kleinste Detail zu beschäftigen. Dazu müssen sich Gründer wesentliche Fragen stellen wie z. B.: Was genau soll mein Produkt oder meine Dienstleistung sein? Wer sind die Kunden? Und wie können diese gewonnen werden? Wie hoch wird der Umsatz sein? Welche Kosten stehen an? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind und das Konzept auf Herz und Niere geprüft wurde, kann abgeschätzt werden, ob das Geschäftsmodell tragfähig ist und mögliche Kredite und Förderungen beantragt werden können.

Businessplan erstellen für die Gründerkredit-Beantragung

Nur die wenigsten Gründer haben die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee durch Bootstrapping zu verwirklichen. Wer kein Geld für die Unternehmensgründung hat, sollte über die Möglichkeit von Gründerkrediten nachdenken. Für die Beantragung wird ein ausführlicher Businessplan benötigt. Denn die Kreditgeber wollen sehen, ob das Gründungsvorhaben stimmig ist und der Kredit zurückgezahlt werden kann. Für die Gründerkredit-Beantragung muss der Businessplan bei der Hausbank eingereicht werden. Nach erfolgreicher Bewilligung wird diese ihn an die KfW weiterleiten. Die Summe wird erst dann ausgezahlt, wenn beide zugestimmt haben.

Mit dem perfekten Businessplan Investoren überzeugen

Auch Investoren und Business-Angels sehen sich zuerst den Geschäftsplan an, bevor sie Entrepreneure zu einem Gespräch einladen. Aus einer Vielzahl an Businessplan-Einsendungen selektieren sie anschließend die interessantesten Vorhaben aus. Bei größeren Venture Capital-Gesellschaften werden täglich hunderte Businesspläne eingereicht. Daher sollten sich Gründer bereits auf den ersten Blick durch Aufmachung und Inhalte positiv von der Masse abheben. Zudem sollte großen Wert auf eine Potentialanalyse (externer Link) gelegt werden. Bei dieser müssen das Marktpotential sowie das Umsatzpotential möglichst realistisch geschätzt werden. Je größer das Potential, desto interessanter ist das Vorhaben für Investoren.

Businessplan erstellen für die Arbeitsagentur oder das Jobcenter

Auch wer sich aus der Arbeitslosigkeit selbstständig machen möchte, muss einen Businessplan erstellen. Je nach Art der Förderung (Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld) ändern sich Aufmachung und Inhalte in einem Businessplan. Allerdings muss im Rahmen der Beantragung bei beiden Förderungen die Tragfähigkeit des Vorhabens durch eine Fachkundige Stellungnahme (Tragfähigkeitsbescheinigung) nachgewiesen werden. Service-Tipp: Das Gründerzentrum der bundesweiten Initiative „Deutschland startet“ bietet Gründern an, eine solche Bescheinigung innerhalb von 48 Stunden zu erstellen.

Tipp: Eine Existenzgründungsberatung kann bei der Businessplan-Erstellung Abhilfe schaffen und über den Prozess der Existenzgründung hinaus unterstützt. Der Berater weiß, welche Punkte in einem Businessplan enthalten sein müssen und wie dieser aufgebaut ist. Je nachdem kann eine Beratung auch gefördert werden (Service: Fördercheck).

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